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"Parteien sind zum Schlafen da - und zum schrecklichen Erwachen." Zeitung 883, 1971

Sommerkino: Streik

»Streik« braucht sich in seiner radikalen Schnitt- und Montageästhetik, dem Verzicht auf individualisierte Helden zugunsten des handelnden Kollektivs und der Unbedingtheit, mit der Sergej Eisenstein den proletarischen  Standpunkt einnimmt, gegenüber dem bekannteren Werk »Panzerkreuzer Potemkin« nicht zu verstecken. Mit seinem zweiten Film erinnert Eisenstein daran, dass die Oktoberrevolution aus einer militanten Streikwelle hervorgegangen ist. Eine implizite Kritik des bolschewistischen Aufstandsmythos.

03. August 2011 21:00 bis 23:00 im AZ Köln

Sergej Eisenstein | UdSSR 1925 | 82 min | Stummfilm | 21 Uhr

Blogkino: City of the Dead / Horror Hotel (1960)

In unserer Reihe Blogkino zeigen wir heute einen Sixties Horrorstreifen: "City of the Dead" aka "Horror Hotel". die Handlung: "Die junge Studentin Nan Barlow begibt sich auf Anraten ihres Professors Allan Driscoll in das Örtchen Whitewood, um dort über Hexerei und Hexenverbrennungen im Neuengland des 17. Jahrhunderts zu recherchieren. In Whitewood angekommen, mietet sie sich im Raven Inn ein und trifft dort auf die mysteriöse Hausherrin Mrs. Newlis. Die Bewohner des Dorfes verhalten sich Nan gegenüber äußerst seltsam. Das taubstumme Dienstmädchen Lottie scheint sie vor irgend etwas warnen zu wollen...." (Wikipedia)

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Broder: Maikäfer auf dem Rücken. Sechs Beine im Hände hoch!

Nach Oslo liefen alle Experten zur Höchstform auf: die wüsten Islamisten. Als das nichts war, waren die gleichen schnell bei der Hand: ein Irrer. Den kennen wir auch schon. Als Hilfspersonal. Der Irre von Bagdad, der von Tripolis, für Ältere: der von Berlin.

Irre sehr nützlich: die gehen uns andere nichts an.Die sind halt so. Mordlust an sich. Also wegsperren und den Schlüssel wegwerfen (Schröder) Dann sind wir das Problem wieder los. Bis zum nächsten Mal.

Nach allem, was man hört,hat sich der Attentäter jahrelang aus dem umschwirrenden Gedankengut bedient,das eben von denen ausgegeben wurde, die jetzt als Irrsinnsexperten auftreten.

In einem umfassenden Artikel im Feuilleton der FAZ hat Hans Hütt den Zusammenhang ausgeleuchtet, ganz im Gegensatz zu Redakteur Hefty, der vorne im politischen Teil des Vortags treulich mit den Wölfen heult und Wahnsinn diagnostiziert.

Wie zum Beispiel auch Broder. Das hat einige Blasen geworfen in den Kloaken der "Achse des Guten".

Broder selbst bekennt, dass sein Geschreibsel an nichts schuld sein kann.Bei dem Mann in Oslo handelt es sich einfach um "Spaß am Töten". Er selber macht sich allenfalls Sorgen um Ersatzteile für seinen Oldtimer. Sonst geht ihn das Ganze nichts an.

Sogar der treue Mitarbeiter Hannes Stein fühlte sich beunruhigt.In einem früheren Augenblick der Erkenntnis schildert er recht genau die Hintergrundgedanken der Leute, die den Humus bieten für solche Attentäter. Am 19. Mai 2009 wusste er noch:

"Unbedingte Solidarität mit dem Staat Israel. Die Solidarität gilt allerdings nicht konkreten Israelis – im Zweifel eher säkularen Juden, die am Strand Matkot spielen –, sie gilt dem heroischen Idealbild des jüdischen Staates als einer belagerten Festung vor den Toren Europas.
Das Grundproblem bei diesen Leuten ist, dass sie nicht von Liebe (Liebe zum Westen, zur Freiheit, zur amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, zum deutschen Grundgesetz, zum Lincoln-Memorial in Washington, zu Moses, zu Jesus, zur Strandpromenade von Tel Aviv, zu Chummus in der Altstadt von Jerusalem, zu jenem kunterbunten Durcheinander von Meinungen und Traditionen, das Amerika heißt) angetrieben werden, sondern vom Hass. Nicht von der Wut, wohlgemerkt – die kann ja, wie bei Oriana Fallaci, ihren eigenen Charme entfalten (hier ein schöner islamophober Text von Alan Posener). Nein, was einem auf diesen Internetseiten entgegenschlägt, das ist schwarzer, zeternder Hass. Ich habe übrigens den Verdacht, dass auch das Bekenntnis solcher Leute (nee, keine Namen) zum Christentum nicht echt ist. Die christliche Religion ist hier nur insofern gut, d.h. nützlich, als sie das Abendland mit den notwendigen Werten versorgt."

Das als Punkt fünf einer auch sonst überzeugenden Charakteristik der Sorte, die Stein so verabscheut. Nur: Welcher fleißige und leidgeprüfte Leser von "achgut" wird hier nicht punktgenau alle Züge seiner Qual-Lektüre wiedererkennen?

Da wird es wohl bald zu eng werden für Hannes Stein. Hinzukommt,dass genau einer der von ihm Angesprochenen, - Uli Sahm - es für nötig hielt, an verseuchter Stelle auszubreiten, dass die Jugendlichen im norwegischen Camp, in dem dann geschossen wurde, sich für einen eigenen Staat Palästina ausgesprochen hätten. Und der Ministerpräsident sei auch am Vortag dazugekommen, und hätte das gleiche gewollt (allerdings ohne Boykott). Wer sich von innenheraus getrieben fühlt, an dieser Stelle solche Nahrung auszuwerfen für hartlippige Mäuler, der weiß, was er tut.

Trotzdem wird Broder recht behalten. Was bedeuten seine Äußerungen anderes als: Ich schreibe ausschließlich, um Aufsehen zu erregen und Schocks zu verbreiten. Bedeuten soll alles nichts. Als Leerfuchtler wird er überleben. Wir wissen jetzt: zu sagen hat alles nichts,was er zu sagen - noch - beliebt.

Keine Tat eines Verwirrten...

Faschismus ist keine Krankheit, sondern ein Verbrechen. Die These von der "Krankheit" dient der Verharmlosung, und dazu dazu, einen organisierten Zusammenhang und die systemimmanenten Ursachen für den Faschismus zu verschleiern und den antimuslimischen und antiarabischen Rassismus, die die ganzen Broders, Sarrazins und Consorten seit Jahren in sämtlichen Massenmedien herbeifaseln, schönzureden. Kein Wunder haben die europäischen Rechtsparteien kein Problem sich mit dem Argument, er sei "gewalttätig und krank" und der Einzeltäterthese zu distanzieren.

Zudem ist die Kategorisierung von "krank" im Grunde ebenfalls eine rechte Methode. Wäre Anders Behring Breivik wirklich krank: Wäre er dann für seine Tat nicht verantwortlich?

Anders Behring Breivik hat seine politisch motivierten Morde wohl jahrelang und systematisch unter den Augen der Behörden vorbereitet.

Leitsätze für bestimmte "Qualitätsjournalisten":

• Für Anschläge sind zuallererst "islamistische" Terroristen verantwortlich und die Al Quaida steckte dahinter.

• Wenn's dann doch ein faschistischer Terrorist war, ist der immer ein geisteskranker Einzeltäter. Das hat hier ja Tradition.

Zum Glück gibt es auch im bürgerlichen Blätterwald noch andere, zum Beispiel den österreichischen Standard: "Der Moslem war's!".

"(...) Die norwegische Polizei gibt bekannt, internationale Zusammenhänge als Hintergrund für die Anschläge auszuschließen und bestätigt die Verhaftung eines Verdächtigen: ein Norweger, der sich im rechtsextremen Milieu bewegt.

Eine Überraschung sollte das nicht sein: von 249 Terroranschlägen in der EU im Jahr 2010 wurden lediglich drei von Islamisten begangen. Dass alle diejenigen, die bei jeder Gelegenheit Muslime als Schuldige für alles Schlechte in der Welt zur Hand haben, nun für einen Moment innehalten und ihre Vorurteile überdenken, das darf freilich bezweifelt werden."


Hierzulande fühlen sich nichts desto trotz wieder diverse Politiker wie der innenpolitische Sprecher der Union, Hans-Peter Uhl, schon wieder dazu berufen, eine Verschärfung der Gesetze zu fordern.

Als ob die in Norwegen geltende, 6 monatige Vorratsdatenspeicherung Breivik von seinen Taten abgehalten hätte.

Kunsthistorische Führung durch die Ausstellung KRIEGSZEIT

VVN/BdA und Deutscher Freidenker-Verband laden zu einer kulturhistorischen Führung durch die Ausstellung "KRIEGSZEIT" ein:

"Erstmals seit über 40 Jahren präsentiert die Staatsgalerie ihren international bedeutenden Käthe Kollwitz-Bestand von rund 100 Zeichnungen und Druckgraphiken vollständig. Ein eindringliches Bild einer Epoche entsteht durch ergänzende Werke ihrer Zeitgenossen wie Max Beckmann, Ludwig Meidner, Otto Dix und George Grosz. Folgen und Mappenwerke der Künstler, selten im Ganzen ausgestellt, sind ebenso zu sehen wie Selbstbildnisse und andere eindrucksvolle Einzelblätter. Gemälde und plastische Arbeiten ergänzen die Zeichnungen und druckgraphischen Arbeiten."
(Staatsgalerie.de)

Do. 28.07., 17.30 Uhr Staatsgalerie Stuttgart (Die Ausstellung läuft bis 07.08.)

Gebirgsjäger im Val di Susa

Hier wurde bereits mehrfach über die Situation im italienischen Susatal berichtet1. Seit 20 Jahren protestieren die BewohnerInnen dort gegen ein Hochgeschwindigkeitsnetz, das zwischen Turin und Lyon für 20 Milliarden Euro gebaut werden soll. Inzwischen sind im Val di Susa 120 Gebirgsjäger des 3. Bataillons Susa stationiert. Letzter Einsatzort: Kabul. Das ist an Symbolik nicht mehr zu überbieten...





Siehe auch die weiteren Beiträge zum Val di Susa:



Links zu verschiedenen Initiativen gegen den TAV:

Revolution an der Tanzbar: R.I.P: Amy Winehouse

Amy Winehouse ist gestern im Alter von nur 27 Jahren gestorben. Ihre Karriere war schon lange überschattet von ihren Suchtkrankheiten mit Alkohol, Drogen, Bulimie und Magersucht. Die Mainstream-Presse hat nun ihr Fressen: Bilder von peinlichen Auftritten und Fotos von Amy in möglichst peinlichen Posen grassieren.

Amy war vor allem aber eine der größten Soulsängerinnen unserer Zeit. Und deshalb gibt es ein paar gute Songs von ihr zur Erinnerung. R.I.P.













Endlich bekommen wir den Soli zurück!

Es stimmt nicht ganz, dass "wir" nichts vom "Solizuschlag" haben: Wieder einmal hat uns redblog mit einem Solipaket beehrt. Darin enthalten: 1 Glas scharfe Johannisbeermarmelade mit Rezept und den aktuellen Andi Comic.

Zum Rezept:
1 Kilo rote Johannisbeeren entstielen, mit einem Schluck warmen Wasser aufkochen, bis die Beeren aufplatzen.

Alles in ein trockenes (natürlich sauberes) Tuch geben, Saft auffangen. Mehrere (2-3**) Chilis zerkleinern und mit dem Saft kurz aufkochen.

500 Gramm Gelierzucker (Verhältnis 2:1) hinzugeben und nach Anleitung aufkochen.

Marmelade in saubere, trockene Gläser füllen und abkühlen lassen.

Anschließend sofort auf frischen Brötchen und vorzugsweise mit mehreren Gläsern Rotkäppchensekt verzehren.
Danach - wie es sich für diesen Sonntagmorgen gehört - gleich wieder auf's Sofa legen und Amy Winehouse hören.