Im Fall des schwarzen US-Journalisten Mumia Abu-Jamal entscheidet sich womöglich bald, ob er ein neues Verfahren bekommt oder nach mehr als 25 Jahren in der Todeszelle hingerichtet wird. Bei einer Anhörung vor dem Bundesberufungsgericht in Philadelphia erklärte Abu-Jamals Anwalt Robert Bryan am Donnerstag: "Wir wollen erreichen, daß unser Mandant freikommt". Seit der Festnahme des seinerzeit selbst durch Schüsse verletzten Bürgerrechtlers wegen Polizistenmordes Ende 1981 sei der Fall von "Rassismus und Politik" geprägt gewesen. Vor dem Gerichtsgebäude protestierten mehrere hundert Menschen für Abu-Jamal. Die Anklage will hingegen erreichen, daß das zwischenzeitlich ausgesetzte Todesurteil wieder ein- und umgesetzt wird.
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"Das Ziel ist der Freispruch für Mumia"
Nach Anhörung in Philadelphia muß Gericht innerhalb von 30 Tagen entscheiden. Für Abu-Jamal geht es um Freiheit, Vollstreckung der Todesstrafe oder lebenslange Haft.
Ein Gespräch mit Volker Ratzmann
Mumia hofft auf eine neue Chance "Neues Deutschland" 19.05.07
Siehe auch:
www.AgainstTheCrimeOfSilence.de sowie www.StimmenfuerMumia.de
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