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Fernsehtipp: Che Guevara

20:40-22:40, ARTE Fidel, der Che und die afrikanische Odyssee. Zweiteilige Dokumentation von Jihan El-Tahri über die Unterstützung der jungen afrikanischen Revolutionäre durch Kuba. Wh.: 05.10., 03:00, 14.10., 17:30.

22:15-22:30, BR-alpha Che Guevara – Ermordet am 9. Oktober 1967. Rückblende.

00:00-01:55, ARD Die Reise des jungen Che. Basierend auf den „Diarios de Motocicleta“ von Ernesto Guevara und „Mit Che durch Südamerika“ von Alberto Granado erzählt Walter Salles in seinem Spielfilm von der sechsmonatigen Reise der beiden Freunde durch Südamerika, die Guevaras politische Vision und sein Streben nach Gerechtigkeit entscheidend prägte.

Wer die gestrigen Sendungen bei arte verpasst hat, kann zumindest die Wiederholung von "Ernesto Che Guevara. Das bolivianische Tagebuch. Dokumentation von Richard Dindo" am 04.10. und 16.10., jeweils um 03:00 auf "arte" ansehen.

via ila

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redblog on :

die krönung bei den beiträgen zu che wird am kommenden mittwoch in der ard gezeigt. "schnappschuss mit che" von wilfried huismann, der im letzten jahr kennedy durch castro töten liess.

Robert deBreeze on :

Was mir bei der Dokumentation über das Tagebuch von Richard Dindo nicht gefällt ist die Art & Weise der Sprecherin, die das in einem Tonfall bringt, der nur Hoffnungslosigkeit ausdrückt.
Das passt natürlich zusammen mit der bürgerlichen Interpretation des "bolivianischen Experiments". Zumindest kamen in einem Nebensatz auch die Kritiken Che's an der "Entwicklungshilfe" der damaligen Sowjetunion zur Sprache, allerdings nur sehr oberflächlich und natürlich nicht in einem Stil solidarisch gemeinter Kritik. Aber was will man auch von bürgerlichen Sendern bzw. Dokufilmern erwarten. Auf YouTube gibt es übrigens eine Menge Dokumentationen, leider größtenteils auf Spanisch.

Interessant: Seine Ansprache in Santa Clara am 28. März 1964

http://www.youtube.com/watch?v=V-jBsxonZok

Text:
http://www.marxists.org/archive/guevara/1961/03/28.htm

wingen on :

FIDEL, DER CHE UND DIE AFRIKANISCHE ODYSSEE oder KUBAS ROLLE BEI DER BEFREIUNG AFRIKAS VOM KOLONIALISMUS. Die Dokumentation berichtet über den Kalten Krieg an einem wenig bekannten Schauplatz, nämlich in Afrika. Hier standen sich die USA, die Sowjetunion, die früheren Kolonialmächte und die neu entstandenen, in die Unabhängigkeit entlassenen Nationen Afrikas mit ihren jeweils unterschiedlichen Interessen gegenüber. Dabei suchten und fanden die jungen Revolutionäre Afrikas Unterstützung bei den kubanischen Guerilleros um Fidel Castro. Eine Dokumentation von Jihan El Tahri Zwischen 1961 und 1989 bekämpften sich auf dem afrikanischen Kontinent nicht nur - wie oft angenommen - die beiden Supermächte USA und UdSSR, sondern vier gegnerische Parteien mit klar definierten und einander entgegen gesetzten Interessen: Die Sowjets wollten ihren Einfluss auf einen weiteren Kontinent ausdehnen, den Vereinigten Staaten ging es darum, sich die Bodenschätze Afrikas zu sichern, die ehemaligen Kolonialmächte sahen ihre Macht schwinden, und die jungen Nationen verteidigten ihrerseits die neu gewonnene Unabhängigkeit. Zum ersten Mal waren diese Völker Herren im eigenen Land. Sie bildeten eine Art Block gegen Kapitalismus, Sozialismus und Kolonialismus und kämpften für ein neues Ideal: den Internationalismus als Waffe zur Verteidigung ihrer nationalen Unabhängigkeit. Alle jungen afrikanischen Revolutionäre wie Patrice Lumumba, Amilcar Cabral und Agostinho Neto baten die kubanischen Guerilleros um Unterstützung in ihrem Kampf. Unter der Führung von Fidel Castro spielte Kuba eine entscheidende Rolle in dieser offensiven Strategie der jungen Nationen der Dritten Welt im Kampf gegen die ehemaligen und die neuen Kolonialmächte. Die Dokumentation schildert die Konflikte des Kalten Krieges, die man gemeinhin für Stellvertreterkriege hielt, vom tragikomischen Zwischenspiel Che Guevaras im Kongo bis zum Sieg bei der Schlacht von Cuito Cuanavale in Angola. Im Grunde aber erzählt der Film die Geschichte dieser Internationalisten, die sich in der heutigen weltpolitischen Lage widerspiegelt: Sie haben alle Schlachten gewonnen, den Krieg aber verloren.

hier reinschauen:

Teil 1 http://www.megavideo.com/?v=YNBP1HWD
Teil 2 http://www.megavideo.com/?v=V9KDWQSF

redblog on :

nachtrag:
bei tv spielfilm heisst es in einem redaktionellen beitrag:
"Huismanns Film gibt nicht vor, die Wahrheit zu kennen, stellt aber Fragen, die eine Beteiligung der USA an Guevaras Erschießung zweifelhaft erscheinen lassen. Für viele Amerika-Kritiker wäre das eine unbequeme Wahrheit."

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