Skip to content

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Die Bolivarianische Allianz für Amerika (ALBA) hat am Montag offiziell die Feierlichkeiten zu ihrem zehnjährigen Bestehen begonnen. Zugleich starteten gut zwei Dutzend Gesprächsrunden, in denen die bisherige Arbeit bilanziert werden soll.

BOLIVIEN
Boliviens Bundeswahlgericht (TSE) hat vergangene Woche eine Resolution beschlossen, die den Gebrauch von “Bild oder Stimmen der Kandidaten” in den Massenmedien des Landes bis zum 12. September verbietet. Des Weiteren vereinbarte das TSE mit der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) den Einsatz von mindestens 50 ausländischen Wahlbeobachtern.

BRASILIEN
In Brasilien sorgt die Präsidentschaftskandidatin der linksliberalen Partei PSB, Marina Silva, zunehmend für Diskussionen. Am Dienstag gab der Sprecher der Partei für die Rechte von Homosexuellen, Luciano Freitas, seinen Rücktritt aus dem Wahlkampfteam bekannt. Grund für seine Entscheidung ist die Rücknahme von Zusagen, welche Marina Silva in einem am Freitag vorgestellten Regierungsprogramm gemacht hatte.

ECUADOR
Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) ist seit dem Montag nicht mehr in Ecuador vertreten. Stiftungssprecherin Susanne Kophal bestätigte der Nachrichtenagentur dpa, daß das Büro in der Hauptstadt Quito geschlossen wird.

KUBA
Die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Kuba kommt offenbar voran. Das geht aus den Kommentaren hervor, die Havanna und Brüssel nach den Gesprächen abgaben.

Bei der Sitzung des kubanischen Parlaments im vergangenen Dezember hat die Abgeordnete Mariela Castro dem dort beschlossenen neuen Arbeitsgesetz die Zustimmung verweigert. Mariela Castro ist Leiterin des kubanischen Instituts Nationales Zentrum für sexuelle Aufklärung (CENESEX). Die Tochter des kubanischen Präsidenten Raúl Castro hatte sich im Vorfeld der Abstimmung für die Aufnahme einer Klausel eingesetzt, welche Diskriminierungen aufgrund sexueller Ausrichtung oder einer HIV-Infektion am Arbeitsplatz entgegenwirken sollte.

VENEZUELA
In Venezuela hat Präsident Nicolás Maduro eine politische Initiative angekündigt, um die “Bolivarischen Revolution” voranzubringen. Dieser Reformprozess war unter seinem 2013 verstorbenen Amtsvorgänger Hugo Chávez initiiert worden und zielt auf eine grundlegende sozialistische Umstrukturierung des Staates ab.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 05. September 2014

Trackbacks

No Trackbacks

Comments

Display comments as Linear | Threaded

No comments

Add Comment

E-Mail addresses will not be displayed and will only be used for E-Mail notifications.
To leave a comment you must approve it via e-mail, which will be sent to your address after submission.
Enclosing asterisks marks text as bold (*word*), underscore are made via _word_.
BBCode format allowed
Form options

Submitted comments will be subject to moderation before being displayed.

cronjob