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»Hier mußt du allen Zweifelmut ertöten, hier ziemt sich keine Zagheit fürderhin.« Dante

Blogkino: Martha (1974)

Heute zeigen wir in unserer beliebten Reihe Blogkino einen weiteren Film von Rainer Werner Fassbinder: Martha aus dem Jahr 1974: "Die Bibliothekarin Martha Heyer, Anfang 30 und noch unberührt, unternimmt mit ihrem kühlen, distanzierten Vater eine Urlaubsreise nach Rom. Auf der Spanischen Treppe erleidet ihr Vater einen tödlichen Herzinfarkt. Kurz darauf kommt es zu einer flüchtigen Begegnung mit Folgen, als sich im Hof der deutschen Botschaft Marthas Blick mit dem eines ihr unbekannten, gutaussehenden Mannes kreuzt. Zurückgekehrt, trifft sie den Geschäftsmann Helmut Salomon nach einiger Zeit auf einer Hochzeitsfeier wieder, schon kurz darauf heiraten sie. Martha ist von Salomons Dominanz und Charisma überwältigt. Auf der gemeinsamen Hochzeitsreise beginnt Helmut systematisch, Martha zu quälen und nach seinen Vorstellungen zu „erziehen“.

Gegen Marthas Willen veranlasst Salomon die Einweisung ihrer alkohol- und tablettenabhängigen Mutter. Das Paar zieht in eine angemietete Villa; über den künftigen Wohnort hat Salomon allein entschieden. Da er beruflich ständig unterwegs ist und ohne Marthas Einverständnis ihren Arbeitsvertrag gekündigt hat, schafft er es, Martha immer stärker zu isolieren. Er fordert von Martha absolute Exklusivität und Ergebenheit. Diese lehnt sich gegen seine Forderungen aus Liebe nicht auf. Die Beziehung der beiden wird zunehmend durch Salomons Dominanz geprägt und entwickelt offen sadomasochistische Züge. (...)"
(Wikipedia)

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