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"Die Tragödie meines Lebens begann an dem Tag, als ich geboren wurde, inmitten der Armut, in der meine Wiege stand" Francisco "Pancho" Villa

#Berlin: Die Enteignungs-Oper "Grunewalddämmerung"

Foto: © Umbruch Bildarchiv
"Genießen Sie in bester Villen- und Sportwagen-Kulisse die elektrisierende Stimmung des untergehenden Kapitalismus."

Das Quartiersmanagement Grunewald kümmert sich seit 2018 geduldig, aber mit Nachdruck um den Problemkiez Grunewald. Bisher wurde mit Großdemonstrationen am 1. Mai versucht, durch Gartenzaun-Gespräche Kontakte zur Villen-Besitzer*innen-Szene aufzunehmen und diese zu den Themen Umverteilung, Enteignung und soziale Gerechtigkeit zu beraten. Da der Kontakt nur zögerlich zustande kam, organisierte das QMGrunewald am 5. September 2020 die Enteignungs-Oper „Grunewalddämmerung“. Mitten im Grunewald, auf dem Johannaplatz wurde eine dreistündige Oper aufgeführt, gespickt mit Beiträgen von Initiativen wie Zwangsräumung Verhindern, Seawatch, Syndikat, WerHatDerGibt und einem 65-köpfigen Ensemble aus interkiezionalen Künstler*innen: anarchistische Arien, radikales Ballett, ein Geigen-Intermezzi zu Kurt Tucholsky, eine Theater-Szene über die Tradition rechten Terrors in Deutschland – insgesamt ein großes Spektakel mit ca. 300 Zuschauer*innen, viel Schall und Rauch. – mygruni.de –

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv

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