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»Die politische Gewalt im eigentlichen Sinne ist die organisierte Gewalt einer Klasse zur Unterdrückung einer andern.« Karl Marx, Friedrich Engels. Manifest der kommunistischen Partei, 1848

Internationaler Tag gegen Polizeigewalt

Teilnehmer der Demo mit Fronttransparent mit grafisch bearbeiteten Bild von Lorenz und dem Text: "No Justice, no Peace - Disarm the Police!"
Foto: © Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv
Zum internationalen Tag gegen Polizeigewalt versammelten sich am 15. März 2026 mehrere hundert Menschen in Berlin-Kreuzberg zum Gedenken an die Opfer von Polizeigewalt mit anschließender Demonstration für Gerechtigkeit und ein Ende staatlicher tödlicher Gewalt.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Das bundesweite Bündnis „Keine Einzelfälle – Polizeigewalt tötet“, ein Zusammenschluss von mehr als 25 Organisationen, Initiativen, Betroffenen und Einzelpersonen, wollte auf das strukturelle Problem tödlicher Polizeigewalt hinweisen und darauf, wen diese besonders trifft: Schwarze Menschen, Migrant*innen, Wohnungslose, Menschen in psychischen Krisen, Queers, behinderte Menschen, Aktivist*innen und Sexarbeiter*innen.
Die Polizei ist ein Instrument der Repression. Aktuell verschärft das Berliner Polizeigesetz diese Zustände weiter: mit KI-Überwachung, Datenspeicherung, geheimen Wohnungsdurchsuchungen und der Legitimierung gezielter Tötungen – auch von Minderjährigen.
„Wir erinnern an Achidi, Oury, Mouhamed, Najib, Ante, Lorenz, Qabel, N’deye Mareame, Christy und viele andere – auch an diejenigen, deren Namen wir nicht kennen. Sie alle hatten Familien, Träume und eine Zukunft. Ihre Morde werden vertuscht, verharmlost und legitimiert. Wir müssen dafür sorgen, dass sie nicht vergessen werden“. Jennifer Kamau, Pressesprecherin für das Bündnis und Gründerin „International Women* Space“

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