Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.
Obwohl die Anklage bereits am 5. November 2025 erfolgte, gibt es bis heute noch keinen Gerichtsprozeß gegen den Polizisten der Lorenz am 20. April 2025 mit mehreren Schüssen in den Rücken erschossen hatte. (mehr zur Vorgeschichte)
Die Begründung der Justiz: Überlastung. Für die Angehörigen und Freund*innen von Lorenz ist dieser Verzug unerträglich. In den Redebeiträgen wurde betont, dass die Verzögerung rassistische Kontinuitäten widerspiegle, ein schwarzes Leben scheint in der Priorisierung der Behörden weniger Gewicht zu haben. Während die Ermittlungen gegen das Opfer unzulässigerweise forciert wurden, bleibt die Hauptverhandlung gegen den Schützen aus.
– M. Goldschmidt –
"Was passiert ist, steht nicht für sich allein. Rassistische Polizeigewalt trifft immer wieder Schwarze, rassifizierte und geflüchtete Menschen und danach folgen Entmenschlichung, Schuldverschiebung und fehlende Konsequenzen."
Pena Ger e.V., Teil der Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“
Weitere Ereignisse zu diesem Thema
Links
- https://www.instagram.com/gerechtigkeit_fuer_lorenz/reels/
- Ein Jahr ohne Lorenz. Aufruf zur Demo von der Initiative Gerechtigkeit für Lorenz
- Er war kein Einzelfall (taz, 19.4.2026)
- „Es war eine Frage der Zeit, bis einer von uns so stirbt“ (taz, 23.2.2026)

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