trueten.de

"Amerika wird also, angeführt und aufgeweckt von der kubanischen Revolution, eine Aufgabe von großer, entscheidender Bedeutung haben: die Schaffung eines zweiten, dritten Vietnams." Che Guevara

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

ARGENTINIEN
Das Bundesgericht in San Martín hat am Dienstag den letzten argentinischen Diktator, Reinaldo Bignone, wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Zum ersten Mal ist ein Lateinamerikaner an die Spitze der katholischen Kirche gelangt. Jorge Mario Bergoglio, der 76-jährige Erzbischof von Buenos Aires, wurde am Mittwochabend zum Nachfolger von Joseph Ratzinger gewählt. Während der Herrschaft der Militärs soll Jorge Mario Bergoglio progressive Jesuiten denunziert haben.

PARAGUAY
Ein Staatsbesuch in Deutschland führt zu massiven Protesten. Der Außenminister von Paraguay hält sich seit Mittwoch auf Einladung der Bundesregierung in Berlin auf, obwohl seine Regierung nach dem Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Fernando Lugo international isoliert ist.

VENEZUELA
In Anwesenheit hochrangiger Delegationen aus 55 Staaten der Welt, darunter die Staats- und Regierungschefs fast aller Länder Lateinamerikas, hat Venezuela am letzten Freitag offiziell Abschied von seinem verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez genommen. Fidel Castro verabschiedete sich vom "besten Freund" des kubanischen Volks in einer Reflexion. Ebenso veröffentlichte u.a. Luiz Inácio Lula da Silva einen Nachruf auf Hugo Chávez.

Der Nationale Wahlrat in Venezuela hat die Präsidentschaftswahlen am 14. April 2013 festgelegt. Für die Regierung tritt der amtierende Präsident Nicolás Maduro an. Die vereinte Opposition setzt wieder auf Henrique Capriles Radonski, der bei einer Pressekonferenz die Regierung sowie die Familie von Hugo Chávez attackierte. María Gabriela Chávez, eine der Töchter des am 5. März verstorbenen venezolanischen Präsidenten, hat sich deshalb in einer persönlichen Erklärung an die Öffentlichkeit ihres Landes gewandt.

Der Übergangspräsident Venezuelas, Nicolás Maduro, hat über "Attentatspläne der Ultrarechten" gegen den Präsidentschaftskandidaten der rechtsgerichteten Opposition, Henrique Capriles, informiert.

Der bekannte venezolanische Nachrichtenkanal Globovisión steht unmittelbar vor einem Besitzerwechsel.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog. Ausgabe vom 15. März 2013