trueten.de

»Unsere Gesellschaft scheint nicht mehr verstehen zu können, dass es möglich ist, anders als unter der Herrschaft des Gesetzes zu existieren, das von einer repräsentativen Regierung ausgearbeitet und von einer Handvoll Herrschern verwaltet wird.« Pjotr Alexejewitsch Kropotkin

Berlin: A 100 wegbassen!

Das Foto zeigt einen Teilnehmer der Demo mit einem Pappschild auf dem "Mit Vollgas ins Verkehrschaos" steht.
Foto: © Björn Obmann | BUND Berlin via Umbruch Bildarchiv
Mit einer Ravedemo, organisiert u.a. vom Aktionsbündnis A100 stoppen, stadtpolitischen Initiativen, Clubs und Klimaaktivist*innen, protestierten am 13. September 2024 ca. 1.500 Menschen trotz strömenden Regens gegen den Weiterbau der Autobahn A100.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Der Ausbau des neuen Autobahnabschnitts 17 bedroht zahlreiche Clubs, Kultureinrichtungen und Jugendclubs. Jeder Meter der A100 kostet über 200.000 € und betoniert die autogerechte Stadt auf Jahrzehnte.

Wenn die A100 wie geplant im Teilabschnitt 16 und 17 bis zur Storkower Straße ausgebaut wird, frisst sie dabei Grünflächen, Teile einer Schule für Menschen mit körperlichen Behinderungen, Fahrradwege, eine Notübernachtung für Wohnungslose, Wohnhäuser und Kleingärten. Aber nicht nur das, es bedeutet auch das Aus für sechs Clubs: Wilde Renate, Oxi, Else, Void, about blank, und Club Ost. Für weitere Bars und Kultureinrichtungen würde der Ausbau der Autobahn gravierende Folgen haben und deren Zukunft in Frage stellen – darunter das Kulturzentrum Villa Kuriosum und die Jugendzentren Linse und Elok. (Jara Nassar, Siegessäule, 13.9.2024)

Weitere Ereignisse zu diesem Thema
Links

cronjob