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"Gehe Deinen Weg, und lass die Leute reden!" Dante

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Noticias - Meldungen aus Lateinamerika. Die aktuelle Sendung von Radio Corax aus Halle.

BRASILIEN
Der Bau des drittgrößten Staudammes der Welt, Belo Monte, am Xingu-Fluss im amazonischen Bundesstaat Pará darf nach einer Gerichtsentscheidung von Montag nach mehrwöchigem Baustopp wieder aufgenommen werden.

CHILE
Bei der Vorstandswahl des chilenischen Gewerkschaftsdachverbandes (CUT) hat die von den Kommunisten Bárbara Figueroa und Cristián Cuevas geführte Liste einen knappen Sieg errungen.

KOLUMBIEN
Nach wochenlangen Geheimgesprächen in der kubanischen Hauptstadt Havanna haben sich die kolumbianische Regierung und die FARC-Guerilla auf die Aufnahme offizieller Friedensverhandlungen geeinigt.

In Kolumbien hat ein Gericht einen ehemaligen General zu 25 Jahren Haft wegen Mordes an einem Bauernführer verurteilt.

Der kolumbianische General a.D. Mauricio Santoyo hat vor einem US-Gericht zugegeben, zwischen 2001 und 2008 Geheimdienstinformationen an den paramilitärischen Dachverband Autodefensas Unidas de Columbia (AUC) weitergegeben zu haben.

VENEZUELA
Das Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen (UNO-Habitat) hat in Rio de Janeiro seinen neuesten Bericht zur Lage in Lateinamerika vorgestellt. Venezuela ist demnach mit 0,41 das Land mit der größten sozialen Gleichheit in Lateinamerika.

Am Samstag gab es eine Gasexplosion in der Erdölraffinerie von Amuay, die einen Brand auslöste. Erst am Dienstag konnte das Feuer gelöscht werden. Bei der Explosion starben über 40 Menschen und über 80 wurden verletzt. Die Opposition beschuldigt die Chávez-Regierung durch unzureichende Wartung oder mangelnde Sicherheitsvorkehrungen das Unglück verursacht zu haben. Regierungsanhänger vermuten hinter der Explosion eine Sabotage. Die venezolanische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

Mehrere hundert international tätige Künstler, Aktivisten und Kulturschaffende haben sich eineinhalb Monate vor den Präsidentschaftswahlen in Venezuela mit der amtierenden Regierung von Präsident Hugo Chávez solidarisch erklärt.

Die Staatsanwaltschaft von Venezuela will ein angeblich von Goldsuchern an Indios verübtes Massaker untersuchen. Berichten von Menschenrechtsorganisationen zufolge hatten Goldsucher Anfang Juli dieses Jahres 80 Mitglieder des Volkes der Yanomami in der Siedlung Yanomami Irotatheri im Staat Amazonas überfallen und getötet.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog. Ausgabe vom 31.08.2012

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