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Berlin: 500 Meter Auslauf für die Identitäre Bewegung

Foto: Oliver Neuhaus / Neuköllnbild
Der geplante Aufmarsch der rechtsextremen „Identitäre Bewegung Deutschland“ am 17. Juni durch die Berliner Innenstadt zum Regierungsviertel mußte vorzeitig abgebrochen werden. Bereits nach wenigen hundert Metern wurde der Aufzug durch eine Menschenblockade in der Brunnenstraße gestoppt. Nach zwei Stunden Stillstand löste der Versammlungsleiter die Demonstration auf.

An der Versammlung beteiligten sich ungefähr 700 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter Sympathisierende aus PEGIDA, NPD und „Freien Kräften“. Auch aus dem nahen europäischen Ausland waren Teilnehmer*innen angereist. Ein breites Bündnis hatte zum Gegenprotest aufgerufen. An mehreren Demos beteiligten sich mindestens 1000 Personen. Trotz massiven Polizeiaufgebots gelang es den Gegendemonstrantinnen immer wieder, die Route der Identitären zu blockieren, so dass diese ihren Marsch nach nur 500 Meter unter- und schließlich ganz abbrechen mussten. Der Großteil der ehemaligen Versammlungsteilnehmenden machte kehrt und versuchte den Aufzug auf eigene Faust durchzusetzen. Der Ausbruchsversuch wurde durch die Polizei, u.a. durch Pfeffersprayeinsatz, gestoppt. Anschließend wurden die ehemaligen Versammlungsteilnehmenden zum Bahnhof geleitet.

Zur Reportage beim Umbruch Bildarchiv Berlin

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