trueten.de

"Parteien sind zum Schlafen da - und zum schrecklichen Erwachen." Zeitung 883, 1971

Wenn Du merkst, daß Dein Pferd tot ist: Steig ab.

Twitter. (Symbolfoto)
Twitter. (Symbolfoto)
Quelle: Museum of Veterinary Anatomy FMVZ USP
Lizenz: CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
Ich hatte neulich aus Gründen (1.,2.) meinen zunehmenden Widerwillen gegen Twitter verkündet. Auch wenn dort die Trolle und Nazis am lautesten keifen und meine Laune jedes Mal in den Keller tendiert, gibt es da natürlich auch jede Menge korrekter Menschen. Trotzdem: Nach 10 Jahren in dem "sozialen" Netzwerk wird es für mich Zeit, anderswo meine Fühler auszustrecken und dabei auch diverse Software auszuprobieren. Den ursprünglichen Beweggründen der Teilnahme bei Twitter und FaceBook entsprechen für mich heute am ehesten Mastodon und Diaspora, die nicht zentral wie die in Mordor, dem Reich Saurons angesiedelten, social kommerziellen Networks daher kommen, sondern notfalls in einer eigenen Instanz auf dem heimischen Server laufen können.

Als erstes war mir ein CLI wichtig, das ich per cronjob steuern kann, um meine von Twitter gewohnte tägliche Zeitansage auch auf Mastodon kundtun zu können tooten. Erste Wahl ist für mich - auch wenn der Name etwas einfallslos ist - toot.

Die jahrelange Twitter Präsenz hat auch dazu geführt, daß ich etwas eingerostet bin, was die Benutzeroberfläche betrifft. Die von Mastodon ist eher naja, wie das selige TeetDeck: Grausam. Jedoch bin ich durch einen Hinweis auf halcyon.anoxion.de gestoßen, der sich Webmäßig wie Twitter verhält.

Für GNU emacs gibt es einen Client mit dem sich vortrefflich tooten lässt und der selbst auf einem VT 420 Terminal läuft. Für Android nutze ich momentan AndStatus, da bin ich aber noch in der "Orientierungsphase" und probiere alle möglichen Clients aus. Der Vorteil bei AndStatus is, daß man neben Mastodon auch Twitter damit bedienen kann.

Ein wenig mehr zu Mastodon hat Don di Dislessia bei sich gebloggt. Zum Abschluss, wegen dem ganzen tooten:

Neulich, an irgendeinem Bahnhof in Paris, am Fahrkartenschalter:

"Two to Toulouse", fordert ein britischer Kunde. Der nächste verlangt:
"Two to Toulouse, too."
Darauf der Beamte: "Täterätätä..."

SCNR.

Trackbacks

Trackback specific URI for this entryTrackback URL

Comments

Add Comment

E-Mail addresses will not be displayed and will only be used for E-Mail notifications.
To leave a comment you must approve it via e-mail, which will be sent to your address after submission.
Enclosing asterisks marks text as bold (*word*), underscore are made via _word_.
BBCode format allowed