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"Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren."

Mal ordentlich auf den Tisch hauen!

Heute vor 50 Jahren griff Ton-Steine-Scherben-Manager Nikel Pallat in der WDR-Talkshow „Ende offen“ zum Beil. Dort diskutierten 1971 eine Stunde lang die Musiktheoretiker Heinz-Klaus Metzger und Hans G Helms, der Krautrock-Produzent Rolf-Ulrich Kaiser, der Musiker Wolf Conrad Veit und Nikel Pallat darüber, ob eine Musik mit gesellschaftskritischem Anspruch als ganz normales Marktprodukt produziert und gehandelt werden dürfe.[8] Mit den Worten „Fernsehen ist ein Unterdrückungsinstrument in dieser Massengesellschaft […] man muß parteiisch sein […], und deswegen mach ich jetzt hier diesen Tisch mal kaputt, ja“ zog Pallat ein Handbeil hervor und versuchte mit zwölf teils beidhändig ausgeführten Hieben den Studiotisch zu zertrümmern. Gläser und Aschenbecher zersprangen zwar in Scherben, aber der Tisch hielt stand, worauf Pallat mit dem Kommentar „so, jetzt können wir weiterdiskutieren“ seine Bemühungen einstellte, sich jedoch alsbald daran machte, Tontechnik abzubauen und einzustecken, mit dem Hinweis „die Mikrophone brauche ich für Leute, die in Jugendstrafanstalten sitzen“.

Die Aufnahme von Pallats Zerstörungsversuch verwendete auch die Gewerkschaft IG Metall als Abschlusssequenz eines Wahlaufrufs zur Bundestagswahl 2013.[9] (Wikipedia)

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