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"Die Regierung des Menschen über den Menschen ist die Sklaverei. Wer immer die Hand auf mich legt, um über mich zu herrschen, ist ein Usurpator und ein Tyrann. Ich erkläre ihn zu meinem Feinde." Pierre-Joseph Proudhon

Blogkino: Fellinis "La Strada - das Lied der Straße" (1954)

Anlässlich des heutigen 95. Geburtstages von Federico Fellini zeigen wir in unserer Reihe Blogkino "La Strada - das Lied der Straße" mit

"Mit dem im Jahre 1954 uraufgefuehrten, mehrfach ausgezeichneten Melodram "DAS LIED DER STRASSE" (La strada) bewirkte Federico Fellini seinen weltweiten Ruf als Star-Regisseur und durfte 1957 den ersten Auslands-Oscar für den besten fremdsprachigen Streifen entgegennehmen. Es war einer der letzte Filme Fellinis, welcher noch dem italienischen Neorealismus, einer besonderen Epoche der Filmgeschichte, zuzuordnen ist. Gleichzeitig machte er seine Ehefrau, die Schauspielerin Giuletta Masina, bekannt, die die tragende Rolle des Mädchens Gelsomina spielte. Deren sinnliche Ausdruckskraft, die inhaltstraechtige Mimik und Gestik, das weiss geschminkte Gesicht, auf dem sich sowohl Trauer als auch Schalk und manchmal beides zugleich widerspiegelte, ist eine schauspielerische Meisterleistung und trug wesentlich zum internationalen Erfolg von "La strada" bei:

Es geht um den ruecksichtslosen, grobschlaechtigen Gaukler Zampano (Anthony Quinn), der sich fuer wenig Geld eine neue Helferin, die unbedarfte Gelsomina (Giuletta Masina), kauft. Obwohl diese von Zampano verachtet, gar misshandelt wird, fuehlt sie sich an ihn gebunden und haelt unerschuetterlich zu ihm. Doch eines Tages bringt er den geistesgestoerten Seiltaenzer Matto um, der für Gelsomina ein echter Freund war. Diese Gewalttat bedeutet eine entscheidende Wende in ihrer beiden Leben..."

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Last modified on 2015-01-20 21:01