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"Wenn ich mit meiner Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher, und die Deutschen, ich sei Jude." Albert Einstein

AfD-Bundesprogrammparteitag: Behörden legen Gegenprotesten Steine in den Weg

Am 30.04. und 01.05.2016 plant die rechtspopulistische AfD ihren Bundesprogrammparteitag auf dem Messegelände am Stuttgarter Flughafen abzuhalten. Bereits kurz nach Bekanntwerden des Termins, formierte sich in Stuttgart das spektrenübergreifende „Aktionsbündnis gegen den AfD-Bundesparteitag“. Darin sind neben vielen anderen sowohl Jusos und Grüne Jugend als auch antifaschistische Initiativen und Attac aktiv. Auch der ver.di Bezirk Stuttgart und der Landesverband der DIDF Jugend unterstützen die geplanten Proteste. Gemeinsames Ziel aller am Bündnis beteiligten Akteure ist es, am 30. April spürbaren Protest an die Messe tragen, um zu verhindern, dass sich die AfD dort als legitime Partei inszenieren kann.

Dreh- und Angelpunkt der geplanten Proteste ist eine große Kundgebung auf dem Messepiazza sowie mehrere Mahnwachen rund um das Messegelände. Ergänzend ist am Nachmittag eine antirassistische Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt geplant. Obwohl die Versammlungen bereits vor Wochen angemeldet wurden, sind die Bestätigungen durch die Versammlungsbehörden bisher ausgeblieben.

„Während Stadt und Land offenbar kein Problem damit haben, der Rechtsaußen-Partei die Messehallen ohne Widerstand sofort zur Verfügung zu stellen, werden gleichzeitig den Gegenprotesten Steine in den Weg gelegt.“, kritisiert Dominik Schmeiser vom Aktionsbündnis. „Die Behörden mögen uns hinhalten, aufhalten werden sie uns nicht. Wir bestehen auf unserem demokratischen Recht und werden den Protest direkt an die Halle tragen, notfalls mit juristischer Unterstützung.“

Mario Kleinschmidt vom Aktionsbündnis ergänzt: „Die AfD ist maßgeblich mitverantwortlich für eine Stimmung, in der brennende Flüchtlingsunterkünfte wieder bejubelt werden. Wir werden nicht länger zusehen, wenn Menschen als Sündenböcke präsentiert, ausgegrenzt oder verfolgt werden.“


Quelle: Pressemitteilung

Revolution an der Tanzbar: Charles Mingus - Blues & Roots (1960)

Gestern versehentlich in das sog. ‪"Schlagerfest‬" der ‪ARD‬ gezappt. Wie paralysiert 5 Minuten Andrea ‪Berg‬ zugehört. Ton ausgemacht. War gleich noch viel gruseliger. Um etwaige Spätfolgen zu verhindern gleich mal ein paar Klassiker rausgesucht. Z.B.: Charles Mingus - Blues & Roots aus dem Jahr 1960. Eines der schönsten ‪Hardbop‬ Alben überhaupt und Beweis genug dafür, dass es schon immer gute Musik gab, aber keinen Grund, sich ‪Music4Zombies‬ reinzuziehen.

Anspieltipp: Moanin', und das nicht nur wegen Pepper Adams am Bariton Saxophon. Von dem es übrigens eine 2 Stunden (!) lange Fassung einiger Bandmitglieder - mit Ronnie Cuber am Bari - aus dem Jahr 1993 gibt.

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Last modified on 2016-04-17 13:33