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Berlin: Bundesweite Demonstration gegen Bundeswehreinsatz in Afghanistan am 15. September

Bild: WikiMedia
Die Regierung hat im März gegen den Willen von 77% der Bevölkerung den "Tornadoeinsatz" in Afghanistan beschlossen. Im Vorfeld der Abstimmung des Bundestages über die Verlängerung des Tornado- und ISAF-Einsatzes soll es deswegen am 15. September in Berlin eine bundesweite Demonstration gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan geben.

Weitere Information: Bundesausschuss Friedensratschlag

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Comments

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Axel Nolte on :

Soeben gefunden:

Zeitungsanzeige zur Afghanistan-Demo
Am 15. September, also in knapp vier Wochen, findet in Berlin die bundesweite Demonstration für die Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan statt. Zur Werbung dafür will das breite Friedensbündnis u.a. eine Anzeige in der "Berliner Zeitung" schalten (Erscheinungstermin: 14. September). Hierzu brauchen wir hunderte von Unterzeichnern. Mit 20 EUR (Verdienende) bzw. 10 EUR (Nichtverdienende) seid Ihr /sind Sie dabei. Organisationen: 50 EUR (und mehr).
Name und Vorname und Ortsangabe bitte melden per mail an: "frieden-und-zukunft@t-online.de". Geld bitte umgehend überweisen an:
Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., Kt.Nr. 200081390 bei der Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01

(Anzeigentext)
Frieden für Afghanistan – Keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!

"... dann gibt es nur eins: Sag NEIN!" (Wolfgang Borchert, 1947)

Im September und Oktober steht die Fortsetzung der Beteiligung der
Bundeswehr an dem NATO-Krieg "Operation Enduring Freedom" und dem
UN-mandatierten ISAF-Einsatz auf der Tagesordnung im Bundestag. Erneut
steht die Entscheidung Krieg oder Frieden an. Aus diesem Anlass
bekräftigen wir unser entschiedenes NEIN zum Krieg.

Die proklamierten Ziele der Militäreinsätze – Terrorismusbekämpfung
sowie Demokratisierung und Wiederaufbau – sind nicht erreicht. Im
Gegenteil: Die Lage im Land verschlechtert sich zusehends und in
Afghanistan selbst, in Deutschland und weltweit wird der Krieg aus guten
Gründen mehrheitlich abgelehnt. Mit dem 2001 von der US-Regierung
begonnenen völkerrechtswidrigen "Krieg gegen den Terror" sollen die
Einfluss-Sphären der USA und ihrer Verbündeten im Nahen - und Mittleren
Osten erweitert werden. Eine Politik zur militärischen Absicherung
ökonomischer und geostrategischer Interessen lehnen wir ab. Sie kann nicht
zum Frieden führen.

Afghanistan ist heute von demokratischen Verhältnissen weit entfernt. In
den meisten Regionen herrschen Warlords und Drogenbarone; Gewalt, Terror
und Drogenhandel beherrschen den Alltag. Die Bevölkerung, die immer
häufiger Zielscheibe der Angriffe ist, lebt in ständiger Angst und unter
unwürdigen sozialen Bedingungen. Durch den Tornado-Einsatz wurde die –
seit Anbeginn betriebene – deutsche Kriegsbeteiligung ausgeweitet und die
Verquickung von OEF und ISAF fortgeführt. Deutschland beteiligt sich damit
an der militärischen Eskalation und nimmt den Tod vieler weiterer
Menschen, auch deutscher Soldaten, in Kauf.

An Stelle der von wirtschaftlichen Interessen geleiteten militärischen
Machtpolitik müssen Abrüstung, zivile Konfliktregulierung und
diplomatische Verhandlungen treten. Nur so können die gewaltigen Probleme
gelöst werden.

Der zivile Wiederaufbau in Afghanistan sowie eine humane Entwicklung
können überhaupt erst gelingen, wenn der Krieg beendet ist. Was
Afghanistan braucht, ist Frieden als Voraussetzung für eine souveräne
Demokratie. Die Kriegsschäden müssen durch die Krieg führenden Staaten
beseitigt, alle Truppen müssen abgezogen und die somit frei werdenden
Mittel für humanitäre Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen
genutzt werden. Seit 2002 wurden in Afghanistan 85 Mrd. Dollar für
Militärmaßnahmen, dagegen nur 7,5 Mrd. Dollar für den zivilen Wiederaufbau
eingesetzt.

Die Beendigung der Bundeswehreinsätze kann ein erster Schritt zum
Frieden sein. Das würde auch die Bush-Administration unter Druck setzen,
die US-Truppen ebenfalls zurückzuziehen.

Wir fordern die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, einer
Mandatsverlängerung nicht zuzustimmen!

Demonstration am 15. September 2007 in Berlin
(Anzeigenende)

Ich unterstütze diesen Aufruf und bin damit einverstanden, dass mein Name in einer Anzeige veröffentlicht wird:

Name Vorname Wohnort

Ich überweise 20 EUR (10 EUR) (Organisationen: 50 EUR und mehr) auf das Konto der Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., Kt.Nr. 200081390 bei Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01 Stichwort: Anzeige

bzw.: Ich habe bereits _____ EUR überwiesen.

Absenden an: "frieden-und-zukunft@t-online.de"

Einsendeschluss: 8. September

Siehe: Homepage der DFG-VK
http://www.auslandseinsaetze-beenden.de/aktuelles

Sascha on :

In den Niederlanden läuft zeitgleich eine Kampagne Stop de Oorlog - Troepen terug uit Afghanistan:
http://www.stopoorlog.nl/content/view/118/48/lang,/

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