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»Es ist besser stehend zu sterben als auf Knien zu leben.« Emiliano Zapata Salazar

Keine Grenze hält ewig - Flüchtlinge in Melilla, Spanien 2005

Als im Oktober 2005 Tausende von Migranten und Flüchtlingen gemeinsam die Grenzzäune der spanischen Exklaven Ceuta und Mellila stürmten, gelangten die Forderungen nach Bewegungsfreiheit und gleichen Rechten unmissverständlich an die Öffentlichkeit - wenigstens für kurze Zeit. Die unmenschlichen, barbarischen Reaktionen, die tödlichen Schüsse und die Massendeportationen in die Wüste spiegelten die Eskalation des Konfliktes und die Krise des europäischen Migrationsregimes wider.
Zur Erinnerung an die Ereignisse findet am 7. Oktober 2006 der dritte, diesmal transnationale Aktionstag für Bewegungsfreiheit und die Rechte von MigrantInnen statt. Zeitgleich in über 50 Städten, von Athen bis London, von Warschau bis Malaga, werden tausende Menschen gegen das europäische Migrationsregime auf die Straße gehen.


Die alte Festung gegen die Mauren

Aus diesem Anlass zeigt Umbruch eine Fotoserie von José Palazón Osma, die 2005 in Melilla entstand. Die Kinderrechtsorganisation PRODEIN (Asociación Pro Derecho de la Infancia) unterstützt marokkanische Straßenkinder, die in Melilla leben. Der Sprecher der Organisation, José Palazón Osma, ist seit Jahren mit seiner Kamera dabei, wenn es zu Übergriffen oder Misshandlungen kommt, um zu dokumentieren und durch Öffentlichkeit Schutz zu bieten. So auch bei den Ereignissen am Grenzzaun und in den marokkanischen Wäldern rund um Melilla. Die Hintergrundinformationen zu den Ereignissen stammen von Beate Selders.
Der Film "Choque de Civilisaciones", mit dem PRODEIN die Ereignisse in Melilla 2005 dokumentierte, ist in der deutschen Fassung bei autofocus zu beziehen.


Die neue Festung gegen die Menschen Afrikas

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Die Dokumentation entstand im Rahmen einer Fotoreihe zum G8 Gipfel. Im Sommer 2007 treffen sich die Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russland zum G8-Weltwirtschaftgipfel in Heiligendamm bei Rostock. Bereits jetzt beginnen zahlreiche linke Gruppen in Deutschland gegen das Gipfeltreffen zu organisieren. Bei Umbruch entstand die Idee, die Mobilisierung mit Fotoberichten über Alltag und Lebensbedingungen - vor allem der Armen - in verschiedenen Ländern zu begleiten. Beteiligung ist erwünscht!

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