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»Jeden Tag sorgen die Menschen dafür, dass die Haare ordentlich sitzen; warum tun sie das nicht auch mit ihrem Herzen?« Ernesto "Che" Guevara

Stuttgart: Initiative gegen Zensus 2011

1984 war gestern...
Im Rahmen des „Bündnisses für Versammlungsfreiheit Stuttgart“ hat sich die Zensus11-AG gegründet. Ziel der Zensus11-AG ist es, durch kritische Öffentlichkeitsarbeit über die anstehende Volksausfragung 2011 zu informieren.

Damit solle auch die Diskussion über den Umgang mit dem Zensus gefördert werden.

Der Zensus widerspricht aus Sicht des Bündnisses grundlegenden Bürgerrechten. Er ist zudem unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes mehr als fragwürdig.

Nächstes Treffen: 10. Februar 2011, 19:30Uhr

Im Büro:
Die Linke-Stuttgart
Marienstraße 3a
Stuttgart

Kontakt: zensus2011@versammlungsrecht.info

Mehr Information:
AK Vorratsdatenspeicherung
Flugblatt des AK Vorratsdatenspeicherung zum Zensus

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Kommentare

    • Geschrieben vonaltes Coon
    • am
    War es in den 80ern, als das letzte Mal eine deutsche Bürgerbefragung hohe Wellen schlug, oder in den 90ern? Damals konnte ich die Empörung in der Bevölkerung noch verstehen. Im sich entwickelnden Zeitalter der massenhaften Datenerfassung galt es, sich erst eben daran zu gewöhnen. Aber heute?
    Vertrauliche Daten werden ungeniert per eMail verschickt, eingekauft wird mittels Payback-Karten, über die Sicherheit des Onlinbankings macht sich kaum jemand noch wirklich Gedanken, und Google, Facebook und Co als größte und beliebteste (!) Datensammler und -zusammenführer muss ich doch kaum erwähnen. Fast jeder Bürger ist gläsern heutzutage, und daran hat er sich selber aktiv beteiligt und nicht gemurrt. Eine Umkehrung dieses Trends ist kaum abzusehen.
    Warum also etwas gegen eine offizielle Volksbefragung unternehmen, deren Daten nach ganz wenigen Arbeitsschritten bereits vollständig anonymisiert werden?
    Mir ist es ein Rätsel, wie man das eine (kommerziell motivierte) forcieren und das andere (staatlich überwachte) verteufeln kann :-O
    Antwort

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