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"Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat." Bruce Lee

"Bezahlt wird nicht!"

Der Esslinger Verein "Kultur am Rande" machte den zweiten Platz im Wettbewerb "Echt gut! Ehrenamt in Baden Württemberg".

"Kultur am Rande" "... versteht sich als kulturelles Sammelbecken aller gesellschaftlichen Gruppierungen, deren kulturelle Fähigkeiten im anerkannten und geförderten Kulturbetrieb keine oder nur geringe Berücksichtigung finden.
Der Verein versteht sich als kulturelles Sprachrohr dieser Gruppen im Ringen um einen humanistischen Kulturbegriff." (Aus der Homepage des Vereins)
"Kultur am Rande" macht für die und mit den Ausgegrenzten der Gesellschaft Kultur und hat ein basisorientiertes Kulturverständnis:
"Gegen den Kulturkonsum"
Kultur am Rande hat den Mut, mit bescheidenen Mitteln Kultur zu machen und zu leben. (Homepage)

Foto: Homepage von "Kultur am Rande"
Das Bild zeigt die "Arche", eine von 6 Großskulpturen des Kunstprojektes "überLeben"


Den zweiten Preis hat der Verein erhalten für die Aussstellungen und Theateraufführungen, die er mit Obdachlosen durchführt. Diese Arbeit gibt den Menschen neues Selbstwertgefühl und eine wirkungsvolle Möglichkeit, sich auszudrücken.

Das Theaterstück "Bezahlt wird nicht" nach Dario Fo wird am
Freitag, den 01. Dezember um 20.00 Uhr im Jugendhaus Komma

von der Theatergruppe aufgeführt.

Die Aktualität des Stückes ist brennend, nicht nur für die Darsteller - Hartz IV, Verlagerung von Arbeitsplätzen, "besondere" Behandlung von Asylbewerbern und Obdachlosen sind bitterer Alltag.
Kurz zum Inhalt auf der Homepage von Kultur am Rande:

"Die Preise steigen, jetzt auch noch die Mehrwertsteuer, und die Hausfrauen beschließen, nur den alten Preis zu zahlen oder wie die meisten überhaupt nicht. Das Verstecken der “Beute“ vor ihren Ehemännern und der Polizei führt zu zahlreichen Verwicklungen. Das politisch kommödiantische Theaterstück von Dario Fo bot die Grundlage der Neuproduktion des Vereins Kultur am Rande."


Erster Bericht über "Kultur am Rande"

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