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»Le problème avec ce monde est que les personnes intelligentes sont pleines de doutes tandis que les personnes stupides sont pleines de confiance.« Charles Bukowski

Hitzefrei? Klima wandelt Arbeit

In den Gebieten der Erde, die am meisten vom Klimawandel betroffen sind, leiden rund 400 Millionen Arbeiter unter immer stärkerer Hitze. Ob Bauarbeiter im Mittleren Osten, UPS-Paketboten in den USA oder Landarbeiter in Mittelamerika – sie alle stoßen an ihre körperlichen Grenzen. Der Klimawandel verstärkt überall die soziale Ungleichheit.

Immer mehr Epidemiologen, Ärzte und Ökonomen warnen vor der von Hitze ausgehenden tödlichen Gefahr. In Katar ist sie augenscheinlich. Dort sterben zahlreiche Arbeitsmigranten, die gesund ins Land gekommen sind. Die offiziell als „natürlich“ deklarierten Todesfälle stehen in einer offensichtlichen Korrelation mit der Temperaturkurve des Landes, die immer wieder die Marke von 50 Grad Celsius überschreitet.

Doch Hitze tötet auch schleichend. Der Dokumentarfilm thematisiert die erste Arbeitskrankheit, die auf Hitze zurückzuführen ist: eine chronische Niereninsuffizienz, die bei Zuckerrohrarbeitern in Nicaragua und El Salvador entdeckt wurde. Die von Epidemiologen entdeckte Krankheit hat sich in Regionen ausgebreitet, in der starke Hitze mit hoher Arbeitsintensität in der Landwirtschaft zusammenfällt. Tausende von Menschen fielen dieser Krankheit bereits zum Opfer. Sie findet sich in derselben Form auch unter den Arbeitsmigranten am Persischen Golf.

Der Dokumentarfilm erzählt vom Schicksal nepalesischer Arbeiter, die nach Kathmandu zurückkehren mussten, um ärztlich versorgt zu werden. Auch bei UPS-Paketboten in den USA, die in unklimatisierten Lieferwagen fahren und einem straffen Arbeitstakt folgen, sind Nierenleiden zu beobachten.

Letztlich bedroht die Hitze auch die Produktivität: In Indien, wo 90 Prozent aller Arbeitskräfte in der informellen Wirtschaft arbeiten, halten die Näherinnen in den Wellblechsiedlungen der drückenden Hitze nicht mehr stand. Die Angestellten in den großen Textilmanufakturen finden zumindest eine geringe Abkühlung.

Der Klimawandel verstärkt weltweit die soziale Ungleichheit und zieht neue Grenzen zwischen jenen, die sich vor dessen Folgen schützen können, und all den anderen, die ihnen hilflos ausgeliefert sind.

Herman van Veen zum 3. Oktober

Das Foto zeigt Herman van Veen, 2011
Herman van Veen, 2011
Foto: Pim Ras via Harlekijn Holland BV
Lizenz: CC by SA 4.0
"Nationalismus muss man wie Krebs behandeln und nicht, als ob eine Nase blutet."

Herman van Veen












Die Zeit heilt alle Wunden...

So einfach ist das: Auf eine Anfrage am 18.10. zum Abo des Deutschlandtickets geschlagene 4 Monate später antworten in der unverschämten Annahme, das Problem habe sich von selber gelöst. Das kann wohl nur die Bahn...

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Screenshot der Mail des Verkehrsverbundes
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P.S.: Das Anliegen hat sich natürlich nicht von selbst gelöst. Aber die SSB gibt es ja auch noch, da geht es sogar online.

Jetzt abstimmen für den Buchladen "Die ZeitGenossen" beim "Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland" Wettbewerb

Unser wunderbarer kleiner, feiner, ganz besonderer Buchladen - der schon immer viel mehr als nur ein Geschäft war - ist seit diesem Jahr eine Genossenschaft, juhuu!

Ladentür und Schaufenster
Ladentür und Schaufenster
Foto: ©: Zeitgenossen
Nun bewirbt er sich für die Auszeichnung "Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland".

Ihr könnt vorab mit abstimmen und natürlich auch GenossInnen werden, damit unser besonderer Laden weiterhin der wichtige Anlaufpunkt bleibt der er schon so lange ist.

Peter Kropotkin: 100. Todestag. Kampf ums Dasein? Gegenseitige Hilfe!

Peter Kropotkin, ca. 1900, Fotografie von Nadar
Peter Kropotkin - Anarchist, Geograph, Schriftsteller - sein 100. Todestag ist Anlass genug, an ihn zu erinnern und unter anderem auch an sein Werk "Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt". Gerade in Zeiten, in denen auf vielen Ebenen der Sozialdarwinismus blüht, ist seine Auseinandersetzung mit der Frage, wie der Kampf ums Dasein geführt wird, brandaktuell. Sind Konkurrenz oder gegenseitige Hilfe ausschlaggebend für die Entwicklung? Angefangen von einfachsten Tieren über die Entwicklung der Menschheitsgeschichte bis hin zur aktuellen Gesellschaft seiner Zeit spannt er den Bogen mit eigener Forschung, Studium und Befassung mit anderen Wissenschaftlern und arbeitet das Prinzip der gegenseitigen Hilfe als das Entscheidende heraus. Hochinteressant seine Reise durch Tier- und Menschenreich und seine Auseinandersetzung mit Darwin und Wissenschaftlern und Forschern. Hochinteressant noch immer, wie viele Irrungen und falschen Interpretationen der damaligen Wissenschaft sich hartnäckig bis heute halten ebenso wie erstaunlich wenige Kenntnisse über Handeln und Denken der breiten, sogenannten "einfachen" Bevölkerung der Menschheitsgeschichte im offiziellen Geschichtswissen eine Rolle spielen.

"Es ging mit Darwins Theorie, wie es allen Theorien geht, die irgendwie sich auf menschliche Einrichtungen beziehen. Anstatt sie seinen eigenen Winken entsprechend zu erweitern, haben sie seine Nachfolger noch enger gemacht [...] Sie gelangten schließlich dazu, sich das Reich der Tiere als eine Welt fortwährenden Kampfes zwischen halbverhungerten Individuen vorzustellen, jedes nach des anderen Blut dürstend. Die moderne Literatur widerhallte von dem Kriegsruf: "Wehe den Besiegten!" als ob das das letzte Wort moderner Biologie wäre. Sie erhoben den "erbarmungslosen" Kampf um persönliche Vorteile zu der Höhe eines biologischen Prinzips, dem der Mensch sich ebenfalls unterwerfen müsse, aus Gefahr, andernfalls in einer Welt, die sich auf gegenseitige Vernichtung gründete, zu unterliegen." (Kropotkin / Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt)

Der Buchhändler deines Vertrauens beschafft dir gern dieses Werk.

Vormerken: Im Herbst wird “Black is Beltza” veröffentlicht!

Vor ein paar Jahren hatten wir hier im Rahmen unserer Baskenrock Reihe schon mal was zum Projekt von Fermin Muguruza, ehemaliger Sänger der baskischen Formationen Kortatu und Negu Gorriak gebloggt: Der Comic „Black is beltza“ (Schwarz ist Schwarz). Der 144 Seiten umfassende Erstling "beginnt Mitte der 60er Jahre in New York und behandelt den tief verwurzelten Rassismus und die gesellschaftliche Unterdrückung gegen Schwarze. Die Geschichte streift Malcom X, die Black Panthers, dann aber auch Cuba und Che Guevara."

"Seit der Auflösung von Negu Gorriak ist Fermin Muguruza solo unter wechselnden Namen mit verschiedenen Soundkollektiven unterwegs.

Zuerst veröffentlichte er 1997 zusammen mit der baskischen Hardcore-Band Dut das viel beachtete Album „Ireki Ateak“, bevor er sich solo eher vom Reggae, Dub, Ska, Rap, Funk beeinflussen liess."



"1999 brachte er den Mestizo-Klassiker „Brigadistak Sound System“ (Esan Ozenki) raus, auf dem er mit verschiedensten MusikerInnen aus aller Welt (von Manu Chao über Todos Tus Muertos, Desorden Publico, Banda Bassotti, Tijuana No! bis Angelo Moore „Fishbone“ und Mad Professor) die Songs in den jeweiligen Städten der mitspielenden Bands einspielte.

„Black is beltza“ wurde sozusagen auch vertont: Gemeinsam mit Raymond Lawrence Riley alias Boots Riley, dem Sänger der politischen Hiphop Band The Coup:Im Herbst 2018 wird der Comic “Black is Beltza- von Fermin Muguruza, den er zusammen mit Harkaitz Cano (Text) und Dr. Alderete (Illustrationen/Design) erstellte, als animierter Film erscheinen." Quelle und mehr dazu bei luchaamada



Das Buch liegt bis jetzt auf Castellano, Katalan und französisch vor, kostet 34,75€ und ist erhältlich bei den Verlagen bang ediciones / Talka Records oder via ISBN: 9788416114184 im Buchhandel.

Melodie & Rhythmus: Migration und Flucht

"Die Forderung des Ausbaus der Festung Europa und der Einführung von "Obergrenzen" für die Aufnahme von Flüchtlingen wird zunehmend aggressiv formuliert. Fremdenfeindliche Hetze grassiert; darunter das perfide Gerücht über muslimische Migranten, die angeblich die "offene Gesellschaft" mit "islamistischem Terror" infiltrieren. Einige, denen das nicht reicht, schreiten zur Tat. Sie attackieren Schutzsuchende und zünden Flüchtlingsunterkünfte an. Die Eskalation auf allen politischen Ebenen macht deutlich: Hier steht weitaus mehr auf der Tagesordnung als ein Streit um Zahlen und unterschiedlichen Vorstellungen über "Willkommenskultur" -“ hier äußert sich auch das Bedürfnis nach Wahrung des räuberisch erworbenen Besitzstandes der "zivilisierten Welt". Die Menschen, die derzeit über das Mittelmeer oder die Balkanroute zu uns kommen, halten uns den Spiegel vor: Ihre Not und ihr Elend bezeugen die Verbrechen des westlichen Imperialismus, dessen Bombenterror in den vergangenen Jahrzehnten Hunderttausende getötet und die Lebenswelten von Millionen in Trümmerwüsten verwandelt hat."

Was hat das mit Musik zu tun?

Jede Menge!!

Weiter im Editorial der aktuellen M&R und vor allem in ihren aktuellen Artikeln, Interviews etc. ....

Une vie de lutte - Der Kampf geht weiter

“Une vie de lutte -“ Der Kampf geht weiter- ist ein größtenteils französischsprachiger Dokumentar- und Interviewfilm mit deutschen Untertiteln.

Am 5. Juni 2013 wurde der 18-jährige Antifaschist Clément Méric mitten in Paris von Faschisten ermordet. Der Film behandelt den Mord an Clément, das Erstarken rechter Kräfte in Frankreich und aktuelle antifaschistische Kämpfe in Paris.



Download: http://uneviedelutte.blogsport.eu/downloads/

Infos: http://uneviedelutte.blogsport.eu & http://antifa-nordost.org

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