trueten.de

»Das sind meine Prinzipien, und wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.« Julius Henry "Groucho" Marx

"I have a dream"

Am 28. August 1963, also auf den Tag genau vor 45 Jahren, hat Martin Luther King seine weltberühmt gewordene Rede direkt vor dem Abraham-Lincoln-Denkmal in Washington gehalten. Aus allen Staaten der USA sind die Afroamerikaner gekommen und auch viele Weiße. Gut 200.000 Bürgerinnen und Bürger der USA haben Martin Luther King Beifall geklatscht. Kings Rede "I have a dream" wird auf der Lebenshaus-Website dokumentiert.

Dort finden sich ebenso zahlreiche weitere Reden von King und viele weitere Artikel, in denen sein Leben bzw. einzelne Aspekte gewürdigt werden, sowie Buchbesprechungen, Referentenangebote und mehr.

Internationaler Protestbrief für die politischen Gefangenen von Atenco

Wir unterstüzten die Unterzeichnung und Weiterverbreitung des Protestbriefes gegen die ungerechte Verurteilung der politischen Gefangenen von Atenco, der in Mexiko versendet und veröffentlicht werden soll.

Bitte unter Hinzufügung von Namen, Beruf (wahlweise), und Wohnort (Stadt oder Land) an: contraimpunidad@gmail.com senden.
Infolge der empörenden Urteile, die am 21. August gegen Aktivisten verkündet wurden, die Opfer der gewalttätigen Ausschreitungen am 3. und 4. Mai 2006 in San Salvador Atenco, Mexiko geworden sind.

Aufrechte Frauen und Männer aus Mexiko und der ganzen Welt verurteilen die Einsperrung Unschuldiger und fordern:

- Die sofortige Rückziehung des Urteils zu 67 Jahre Gefängnis gegen die Aktivisten Ignacio del Valle, Felipe Álvarez und Héctor Galindo, das in 2007 zu Unrecht verkündet worden ist.

- Die sofortige Rückziehung des Urteils zu 45 Jahre Gefängnis gegen Ignacio del Valle, das am 21. August 2008 zu Unrecht verkündet worden ist.

- Die sofortige Rückziehung des Urteils zu 31 Jahre, 10 Monate und 15 Tage Gefängnis gegen die Aktivisten Juan Carlos Estrada Romero, Óscar Hernández Pacheco, Narciso Arellano Hernández, Alejandro Pilón Zacate, Jorge Alberto und Román Adán Ordóñez Romero, Pedro Reyes Flores, Inés Rodolfo Cuéllar Rivera, Édgar Eduardo Morales Reyes und Julio César Espinoza Ramos, das am 21. August 2008 zu Unrecht verkündet worden ist.

- Die sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen von Atenco

- Gerechtigkeit für den Mord an Alexis Benhumea und Francisco Javier Cortéz.


Wir werden uns nicht ergeben!
Wir werden uns nicht zum Schweigen bringen lassen!
Wir werden sie nicht vergessen!

SCHLUß MIT DER STRAFLOSIGKEIT IN MEXIKO!
Via Chiapas Verteiler / Quelle

64. Jahrestag der Ermordung Ernst Thälmanns

Ernst Thälmann

Quelle: WikiMedia

Heute vor 64 Jahren wurde Ernst Thälmann im Konzentrationslager Buchenwald von den Faschisten ermordet. Er war ein Hafenarbeiter aus Hamburg und von 1925 an Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands. Seine Mörder sind nie einer gerechten Strafe zugeführt worden.

Vor der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals, bei Königs-Wusterhausen, gibt es eine Kundgebung anlässlich des 64. Jahrestages der Ermordung Ernst Thälmanns

Es spricht:
Dr. Klaus Steiniger
(Chefredakteur der Monatszeitschrift RotFuchs)

Es wirken mit:
Hans-Beimler-Chor, Berlin

Datum:
Sonntag, 24. August 2008

Beginn:
11:30 Uhr

Veranstalter:
Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte" Ziegenhals, e.V.


Busverbindung:
Ab S-Bahnhof Königs Wusterhausen/ Storkower Str.: 11:07 Uhr. Rückfahrt: Ab 13.58 Uhr, alle zwei Stunden.
Ab Alt-Schmöckwitz: 10.10 Uhr. Rückfahrt: Ab 13.25 Uhr zweistündlich.

Lesetipp:
Siehe auch:
Thälmann Gedenkstätte in Hamburg

Stoppt den Krieg in und um Südossetien!

Manche Kommentare und Trackbacks möchte ich so nicht auf mir sitzen lassen. "Stell dir vor es ist Krieg und keinen interessiert's" ist so ein Fall. "Blackbloc" verweist auf den von uns am 26.7.2006 zitierten Aufruf gegen Israels Angriffskrieg auf Palästina und Libanon und meint:
"So oder so ähnlich stellt sich jedenfalls momentan die deutsche Friedensbewegung im Hinblick auf den Krieg im Kaukasus dar. Dort versucht Georgien gerade die abtrünnige Provinz Südossetien zurück zu erobern. Doch wo, so frage ich mich, sind die Demonstrationen und Mahnwachen gegen den "Völkermörder" Georgien und für die "Freiheitskämpfer" in Südossetien von friedensbewegten Deutschen? (...)"
Ich bin zwar nicht die "deutsche Friedensbewegung" aber ich denke, so einfach kann man sich das nicht machen und das Thema darauf reduzieren, daß es keine Friedensdemonstrationen gebe, weil "Israel und die USA nicht beteiligt sind". Für mich riecht das zwar schon wieder nach der rassistischen antideutschen Ecke, aber lassen wir das. Denn diese Leute kann man sowieso nicht überzeugen.

Stellen wir auch nicht die Frage, ob die USA etwa keine Interessen an einer Destabilisierung in der Region bzw. Russlands Einflußsphären hat. Denn es ist eine zumindest eine Unterstellung, daß in "der Friedensbewegung" "mit unterschiedlichen Maßstäben" gemessen oder gar das "Morden in Dafur von der deutschen Friedensbewegung weitgehend ignoriert wird". Ohne die Verantwortlichen und die Ursachen für diese Kriege beim Namen zu nennen, ausgerechnet denjenigen die Verantwortung in die Schuhe zu schieben, die sich für Frieden einsetzen ist schon - eigenartig. Es stellt sich - hoffentlich nicht nur für mich - die Frage nach dem Motiv.

Wir predigen hier nicht Friede - Freude - Eierkuchen, sondern sind uns bewußt, wo wir leben. Unserer Ansicht nach ist eine Welt, in der Kriege, Ausbeutung und Unterdrückung des Menschen durch den Menschen Geschichte sind, nötig. Über den Weg dorthin gibt es viele verschiedene Meinungen. Eine Befreiung von den heutigen Zuständen ist jedoch unter kriegerischen Bedingungen ungleich schwerer, wenngleich, wie einige Befreiungskriege zeigten, nicht unmöglich. Deshalb richten wir uns gegen jeden imperialistischen Krieg, der bekanntlich die "Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" ist. Leider entsteht nicht als Konsequenz aus aus jedem derartigen Krieg eine Revolution. Eine Ursache dafür ist, daß der Gegner nicht klar ist. Soviel nochmal als Statement. Im Fall des derzeitigen Krieges zwischen Georgien und Russland ist die bei den Kollegen von "entdinglichung" dokumentierte Erklärung wichtig:
Keine revolutionäre Stellungnahme aber das Kommunique von ITUC und ETUC ist in der Tendenz erst einmal wert dokumentiert zu werden ... niemand ausser der herrschenden Klasse in Südossetien und den umliegenden Regionen wird von dem derzeitigen Krieg zwischen Georgien und Russland profitieren und nationalistische Lösungen sind keine. Es gilt auch hier: Der Hauptfeind steht im eigenen (kapitalistischen) Land (egal ob dieses nun Georgien, Russland oder Südossetien heisst), nieder mit dem Krieg und denjenigen, welche ihn führen! (...) Weiterlesen
Davon abgesehen: Offizielle 6300 deutsche Soldaten (6. August 2008) sind unter anderem im Libanon, in Kosova, Bosnien-Herzegowina, Afghanistan, dem Horn von Afrika, dem Sudan, Georgien, Äthiopien und der Demokratischen Republik Kongo im Einsatz und führen dort Krieg gegen die Bevölkerung. Am 20. September finden in Berlin und Stuttgart Friedensdemonstrationen gegen die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes statt. Den Aufruf zu den Demonstrationen unterstütze ich namentlich.

8.-10. August 2008: 29. Umsonst & Draußen

Die Macher des 29. Umsonst & Draußen haben ein super Programm zusammen gestellt, alle Bands sind bestätigt und gieren darauf, die Bühnen am Pfaffenwald zu rocken. Auch die Lesung, das Kindeprogramm - alles ist bereit.

Die Besucher können sich auf Neuentdeckungen, local und global Heroes, Musik fast alles Stilrichtungen, auf Literatur, Infos, ein reichhaltiges Kinderprogramm und mehr freuen - kurz auf ein großes, offenes Fest, das Platz und Spielraum bietet, selbst kreativ zu werden.

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