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Esslingen: Noise Massacre mit My Defense / Lygo / Todeskommando Atomsturm / Lion City / Loose Suspense

Am 28. Mai im KOMMA:

My Defense (melodic hc/köln)
http://mydefense.bandcamp.com/album/no-place-like-home
https://www.facebook.com/mydefense/?fref=ts

Lygo (punk/bonn)
http://lygo.bandcamp.com/album/sturzflug
https://www.facebook.com/lygoband/?fref=ts

Todeskommando Atomsturm (female fronted punk/münchen)
http://todeskommando.bandcamp.com/album/in-m-nchen-nix-los-7
https://www.facebook.com/todeskommando/?fref=ts

Lion City (hc/stuttgart)
https://lioncity.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/LionCityOfficial/?fref=ts

Loose Suspense (melodic hc/stuttgart)
http://weareloosesuspense.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/LooseSuspense/?fref=ts

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

BOLIVIEN
Die Regierung Boliviens hat die Einrichtung einer Parlamentskommission zur Verfolgung von bolivianischen Unternehmen und Personen angekündigt, die Steuerflucht begehen und im Zusammenhang mit der Affäre um die sogenannten Panama-Papiere aufgetaucht sind.

BRASILIEN
Männlich, weiß und von gestern: Brasiliens amtierender Präsident Temer hat die passende Regierung.

Rechtsschwenk, marsch! Scharfer Kurswechsel nach institutionellem Putsch in Brasilien. Temers Regierung international weitgehend isoliert.

Der größte gewerkschaftliche Dachverband Brasiliens CUT (Central Única dos Trabalhadores) ist am Montag Meldungen der Zeitung Estadão entgegengetreten, wonach er sich an einem Treffen des amtierenden Präsidenten Michel Temer mit Vertretern der Gewerkschaften beteiligen würde.

„Die CUT erkennt Putschisten nicht als Regierung an und nimmt deshalb nicht an der Zusammenkunft teil, zu der Michel Temer die Gewerkschaftszentralen aufgerufen hat“, hieß es in einer Stellungnahme.

Kulturschaffende stellen sich gegen De-facto-Präsident von Brasilien: Bei den Filmfestspielen im französischen Cannes hat das Team des brasilianischen Films „Aquarius“ gegen die Absetzung von Präsidentin Dilma Rousseff protestiert.

KUBA
Die kubanischen Behörden haben den Großhandelsmarkt „El Trigal“ im Stadtbezirk Boyeros von Havanna vorübergehend geschlossen und die Betreiberkooperative aufgelöst. Unregelmäßigkeiten, Kriminalität, illegale Aktivitäten, mangelnde Kontrolle und die Nichterfüllung des Zwecks, für den diese Einheit vor rund drei Jahren geschaffen wurde, seien die Gründe.

Der VII. Parteitag der PCC – eine Analyse (Teil I)

PUERTO RICO
US-Präsidentschaftsbewerber Bernard »Bernie« Sanders hat im Rahmen seiner Vorwahlkampagne am Montag in San Juan, Puerto Rico, eine vielbeachtete Rede gehalten, in der er Washingtons mangelnde Unterstützung für das US-Außenterritorium und die koloniale Abhängigkeit, in der das Land gehalten werde, kritisierte. Aufsehen erregte auch seine Forderung nach sofortiger Freilassung des Unabhängigkeitskämpfers Oscar López Rivera, der seit über 34 Jahren in den USA inhaftiert ist.

VENEZUELA
Es war eine ungewöhnliche Pressekonferenz, die Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Dienstag abend abhielt. Nicht nur in den Regierungssitz Miraflores in Caracas wurden die Journalisten nationaler und internationaler Medien gebeten. Mit der Schaltung rund um den Globus wollte Maduro auf die internationale Aggression aufmerksam machen, die gegen sein Land im Gange sei.

Operation »Venezuela Freedom«: USA bereiten Intervention zum Sturz der Regierung in Caracas vor. Spezialkräfte auf Militärbasis in Honduras konzentriert.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 20. Mai 2016

Revolution an der Tanzbar: Irène Schweizer zum 75. - Schaffhauser Jazzfestival 2011

Die Pianistin Irène Schweizer wird zwar erst in ein paar Tagen 75 Jahre jung, der Schweizer WOZ gab sie aber schon mal vorab ein Interview: "Mit Volksmusik begann sie, bei der radikalen Improvisation ist sie gelandet. Zu ihrem 75. Geburtstag erzählt die Pianistin Irène Schweizer, wie das erste Freejazzkonzert sie umgehauen hat, wie sie Frauenpolitik in die Musik getragen und sich ihr Verhältnis zur Musik entspannt hat. (...)"

Zum Reinhören: Irène Schweizer und Pierre Favre - Schaffhauser Jazzfestival 2011



Massive Repression gegen die TeilnehmerInnen der Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD in Stuttgart: Spendet für die Betroffenen!

Konsequent versuchte die Polizei jeden Protest gegen den AfD Bundesparteitag am 30. April in Stuttgart zu verhindern. Bereits im Vorfeld wurde eine Kundgebung in Seh- und Hörweite der Rechtspopulisten faktisch verboten. Am Tag selber setzte die Polizei hunderte DemonstrantInnen fest. Über 600 Ingewahrsamnahmen wurden dem Ermittlungsausschuss der Roten Hilfe gemeldet.

Die Bedingungen, unter denen die Betroffenen den Tag verbringen mussten, waren katastrophal: Mehrere AktivistInnen kollabierten in der Gefangenensammelstelle und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Doch damit nicht genug. Auch jetzt, im Nachgang der Proteste, ist mit Kriminalisierungsversuchen und Strafverfahren zu rechnen.

Die Rote Hilfe e.V. unterstützt als strömungsübergreifende Solidaritätsorganisation die Betroffenen staatlicher Repression. Selbstverständlich werden wir auch diejenigen unterstützen, die am 30. April gegen die AfD auf der Straße waren. Hierfür sind wir auf Eure Spenden angewiesen. Lassen wir die Betroffenen nicht allein. Solidarität ist eine Waffe!

Spendenkonto: Empfänger: Rote Hilfe OG Stuttgart

IBAN: DE66 4306 0967 4007 2383 13 BIC: GENODEM1GLS

Infos unter stuttgart.rote-hilfe.de

Blogkino: Phantom (1922)

Heute zeigen wir in unserer beliebten Reihe Blogkino mit Phantom einen weiteren von Friedrich Wilhelm Murnau gedrehten Film. Er entstand nach der gleichnamigen Erzählung von Gerhart Hauptmann.

"Lorenz Lubota schreibt rückblickend die Geschichte seines Lebens auf: Er ist angestellter Schreiber bei der Stadt, Bücherwurm und Möchtegern-Dichter. Eines Tages auf dem Weg zur Arbeit wird er von einer Pferdekutsche angefahren. Er ist von der Schönheit der Fahrerin, der Tochter Veronika des reichen Eisenwarenhändlers Harlan, betört und jagt ihr fortan nach wie einem Phantom. Lubota gleitet ab in seine eigene, surreale Traumwelt. Seine Gedanken drehen sich nur darum, Veronika nahezukommen, er spricht gar bei ihren Eltern vor und macht einen Heiratsantrag. Abgewiesen und gedemütigt vernachlässigt Lubota sein Leben und verliert seine Arbeit. (...)" (WikiPedia)

Lorenz Lubotas Geschichte ist nicht nur das Erlebnis einer Amour fou und ihrer Folgen, sie spiegelt auch die Situation des deutschen Kleinbürgers unmittelbar nach Krieg und Novemberrevolution – sein gestörtes Realitätsverhältnis, sein Schwanken, seine Ratlosigkeit, meint Fritz Gehler in Deutsche Spielfilme von den Anfängen bis 1933, S. 80 f.

Berlin: United Neighbours - organize!

Foto: heba
Vereinte NachbarInnen im Weddinger Kiez demonstrierten am 30. April 2016 lautstark gegen Verdrängung, steigende Mieten, Rassismus und soziale Ausgrenzung. Über 4000 Menschen beteiligten sich an der Demonstration im Stadtteil Wedding, deren Fokus dieses Jahr besonders auf der gemeinschaftlichen Organisierung der Nachbarschaft lag.

So gab es bereits vor Beginn der eigentlichen Demonstration am U-Bhf Osloer Str. verschiedene Zubringer-Demos von Bündnissen. Aus Neukölln schlossen sich die Bewohnerinnen und UnterstützerInnen des unkommerziellen Kiezladens Friedel 54 an, aus Moabit setzte sich der "Runde Tisch Moabit" mit vielen Menschen in Bewegung. Auf Höhe der Koloniestraße übernahmen die BewohnerInnen, die gegen teilweise 100%ige Mieterhöhungen kämpfen, die Spitze der Demonstration. Ein Zusammenschluss von geflüchteten Menschen und Nachbar*innen kamen von dem antirassistischen Sportfest in der Böttgerstraße als Spontandemonstration dazu.

Verschiedene soziale Kämpfe unterschiedlichster Projekte wurden thematisiert. Mit Sprechchören, Transparenten und Schildern machte die Demo auf ihre Forderungen aufmerksam. "Es gibt Alternativen! Wir wollen eine Stadt für alle. Statt Leerstand, Luxussanierungen und Ferienwohnungen in Mietshäusern wollen wir bezahlbaren Wohnraum, soziale Zentren und Jugendclubs".

Eine Fotoseite beim Umbruch Bildarchiv, Berlin

Inoffizielles TWRP Update für OnePlus One bei verschlüsseltem Dateisystem

Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal von einer Lösungsmöglichkeit berichtet, wie man mit dem TWRP Recovery vom Team Win Recovery Project unter CyanogenMod auf dem OnePlus One verschlüsselte Partitionen entschlüsseln kann. Ein TWRP Bug hatte das verhindert.

Seit dem Update auf CyanogenMod 13.x bestand das Problem erneut, auch bei dem von mir wegen seiner Fixes an der Kamera und dem Display eingesetzten Variante von Sultan.

Zwischenzeitlich hatte ich deshalb einen 14 tägigen Ausflug zu Dirty Unicorn gewagt. Dort klappte das Entschlüsseln und auch sonst hat DU durchaus etwas, weil es so ziemlich sämtliche Verbesserungen, die alternative Betriebssysteme so mit sich bringen, unter einer Haube vereint.

Nur eine Woche nach dem Umstieg hat jedoch der offizielle Projektentwickler für das bacon Device die weitere Arbeit an diesem Zweig beendet. Tja, das OPO hat halt auch schon 2 Jahre auf dem Buckel. Zwar gibt es auch hier inoffizielle Weiterentwicklungen wie zum Beispiel von Иван Блинов (blinoff82), allerdings hatte das Vorgehen nicht unbedingt dazu beigetragen, mein Vertrauen in Dirty Unicorn zu stärken.

Umso erfreuter war ich deshalb, dass sich ein Entwickler des TWRP Problems angenommen hatte und noch vor der Veröffentlichung des nächsten offiziellen Releases einen Patch und ein Binary veröffentlicht hat. Dieses kann man hier herunter laden, installiert wird es wie immer:

adb reboot bootloader

 

Das OnePlus ist jetzt im fastboot mode. Das TWRP Image sollte bereits herunter geladen sein und im selben Verzeichnis wie adb und fastboot liegen und in twrp.img umbenannt worden sein. Jetzt nur noch:

 

fastboot flash recovery twrp.img

eingeben und mit

fastboot reboot

das Gerät neu starten.

Eine notwendige Anmerkung: Das Anwenden dieses Tipps erfolgt vollständig auf eigene Gefahr!

Buchtipp: "Wege durch die Wüste"

Was tun, wenn die Repression uns in Form von Ermittlungen, Platzverweisen, Festnahmen, Überwachung, Durchsuchungen, Vorladungen trifft? Grundlegend überarbeitet bietet der Ratgeber "Wege durch die Wüste" nicht nur einen schnellen Überblick. Er vermittelt zu allen Themen auch die weitergehenden Zusammenhänge, verweist auf Erfahrungen aus der politischen Praxis und Diskussionen, die für einen Umgang mit Repression unverzichtbar sind.

Die Neuherausgabe durch die edition assemblage ist sicherlich auch ein schöner Anlass für eine Buchvorstellung und -diskussion im eigenen politischen Umfeld.

Autorinnenkollektiv
Wege durch die Wüste
Antirepressionshandbuch
Broschur, 140×205 mm
überarbeitete Neuauflage
ca. 256 Seiten, ca. 9.80 Euro
ISBN 978-3-942885-81-2 | WG 973
Neuerscheinung Juli 2016

Schon mal bei unrast vorbestellen

Die Autor*innen: Bundesweites Redaktionsteam unabhängiger Antirepressionsgruppen.

Free Leonard Peltier!

Der lateinamerikanische Sender Telesur hat vor einiger Zeit ein Kurzvideo zum politischen Gefangenen Lenoard Peltier veröffentlicht, mit dem der Sender an dessen 40. Jahr der Inhaftierung erinnern will. Anlässlich dieses traurigen Jahrestages hatte ich einen kurzen Beitrag zu Leonard Peltier geschrieben:

"Seit 40 Jahren sitzt der inzwischen 71 jährige politische Gefangene Leonard Peltier im Gefängnis. Er ist ein zu lebenslänglicher Haft verurteilter indianischer Aktivist des American Indian Movement (AIM) in den USA. Genau wie bei dem wohl bekanntesten Gefangenen der USA, Mumia Ab -Jamal, ist ihm der Mord an zwei FBI-Agenten in der Nähe von Oglala, South Dakota auf der  Pine Ridge Reservat offensichtlich untergeschoben worden.

Zwei Jahre nach der Belagerung von Wounded Knee, war die Atmosphäre in dem Reservat geprägt von Angst: In den Jahren nach der Auseinandersetzung wurden 60 getötet oder verschwanden. Auch heute noch ist die Lage in Pine Ridge geprägt von der Arbeitslostigkeit von 85 % der dortigen Bevölkerung, und grassierendem Alkoholismus. Die soziale Lage wirkt sich auch direkt auf die Lebenserwartung der Menschen aus, sie liegt mit 47 Jahren für Männer und nur etwas mehr als 50 Jahren für Frauen und ist damit eine der kürzesten aller Gruppen der westlichen Hemisphäre. (Wikipedia)

Bis heute weiss niemand, wer am 26. Juni 1975 die FBI Agenten Ronald A. Williams und Jack R. Coler auf dem Gelände der Jumping Bull Ranch erschossen hat. Die anderen angeklagten American Indian Movement (AIM) Aktivisten wurden freigesprochen, weil sie in Notwehr handelten. Es musste ein Schuldiger gefunden werden und mit manipulierten Beweisen traf es Leonard Peltier. Zwei Jahre nach der Tat wurde Leonard Peltier, ein Stammesangehöriger der Turtle Mountain Band of Chippewa Indians, wegen der Tötung der beiden Agenten verurteilt und verbringt seitdem eine lebenslange Haftstrafe in der USA Penitentiary in Coleman, Florida. Nicht wenige Menschen betrachten Peltiers Haft als Kriegsgefangenschaft.

Leonard Peltier leidet inzwischen an Diabetes und muss sofort aus der Haft freigelassen werden! (...)"

Berlin: Solidarisch gegen Nazis - Proteste am 7. Mai 2016

Foto: Peter Homann,
Mehr als 10.000 Menschen haben am 7. Mai 2016 in Berlin-Mitte gegen einen Aufmarsch von Rechtspopulisten durch das Berliner Regierungsviertel demonstriert. Die meisten Menschen beteiligten sich an der Demonstration des Bündnisses "Berlin Nazifrei", dem neben verschiedenen Parteien und Gewerkschafter*innen auch antirassistische, antifaschistische und linksradikale Gruppen angehören.

Die Polizei, mit 1.700 Beamten im Einsatz, schirmte die Demo der Rechten weitläufig von den Protesten ab. Pro Deutschland und Pro Berlin hatten, wie schon im März unter dem Motto: "Merkel muss weg" zum Hauptbahnhof mobilisiert, um von dort aus gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zu demonstrieren. Aus dem ganzen Bundesgebiet waren die Teilnehmer angereist, unter ihnen viele gewaltbereite Hooligans und Neonazis. Statt der erwarteten 5.000 kamen jedoch nur ca. 1.800 Teilnehmer. Wiederholt kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, als Gegendemonstranten versuchten, auf die Route der Rechten zu gelangen. Dabei setzte die Polizei Pfefferspray ein und nahm insgesamt 40 Personen fest.

Eine Fotoreportage beim Umbruch Bildarchiv, Berlin

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