Zur Anhörung vor dem Berufungsgericht zum Fall Mumia Abu-Jamal fordert das Partisan Defense Committee: Für klassenkämpferische Verteidigung! Freiheit für Mumia, sofort!
Presseerklärung vom Partisan Defense Committee (PDC -“ US-Schwesterorganisation des Komitees für soziale Verteidigung) vom 19. Mai in der Übersetzung vom 27. Mai 2007
Siehe auch:
www.AgainstTheCrimeOfSilence.de sowie www.StimmenfuerMumia.de
Unsere bisherigen Berichte und weitere Informationen zum Fall Mumia Abu - Jamal
Interviews mit Teilnehmern bei Anhörung von Mumia Abu-Jamal
Via Kommentar auf den Beitrag zur Anhörung von Mumia Abu-Jamal kam der Hinweis von Michael “Evorgleb- Belgrove auf einige Interviews, die bei den Solidaritätsaktionen am 17.5. 2007 vor der Anhörung von Mumia Abu-Jamal am 17.5.2007 vor dem Bundesberufungsgericht in Philadelphia gemacht wurden. (Siehe Beitrag mit Aufruf vom 2. Mai 2007). Das Berufungsgericht muss binnen 30 Tagen eine Entscheidung fällen. Es geht dabei um Leben und Tod. Bei Highbrid Nation gibt es dazu auch eine Reihe interessanter Fotos von den Aktionen. In der "junge Welt" vom 20.5.2007 gibt es ein ausführliches Interview mit Robert R. Bryan, dem Hauptverteidiger von Mumia Abu-Jamal.

Video von der Pressekonferenz:
Ernest Ford unterstützt Mumia Abu Jamal bei der Kundgebung:
Gwen aus Jersey ist solidarisch mit Mumia Abu-Jamal:
O-Boogie (Brooklyn) ist solidarisch mit Mumia Abu-Jamal:
Interview mit Fayette aus Philadelphia:
Zum Aktionstag gibt es auch noch zahlreiche weitere Videos:
Mumia Abu-Jamal wurde am 24. April 1954 unter dem Namen Wesley Cook in Philadelphia geboren. Er wuchs in den „Projects“, städtischen Wohnbausiedlungen für Schwarze, Arme und sozial Benachteiligte auf und wurde bereits früh mit dem Rassismus der US-amerikanischen Gesellschaft konfrontiert. Anfang 1969 gehörte er zu den Mitgründern der Black Panther Party in Philadelphia. Nach seiner Schul- und Collegezeit arbeitete Mumia Abu-Jamal bis zu seiner Verhaftung und Mordanklage im Dezember 1981 als progressiver Radiojournalist und berichtete über Themen wie Wohnungsnot, Polizeibrutalität und den fortgesetzten Krieg der Stadt Philadelphia gegen die radikalökologische Organisation MOVE. Er ist seit Mai 1983 in den Todestrakten des Bundesstaates Pennsylvania inhaftiert und kämpft bis heute für die Aufhebung seines Urteils, einen neuen Prozess und seine Freilassung. Er hat seine journalistische Tätigkeit auch im Gefängnis fortgesetzt und ist Verfasser mehrerer Bücher und vieler Hunderter Kolumnen zu historischen und aktuellen Fragen. Er ist verheiratet mit Wadiya Jamal und hat zwei Söhne, eine Tochter und mehrere Enkel.
Siehe auch:
www.AgainstTheCrimeOfSilence.de sowie www.StimmenfuerMumia.de
Unsere bisherigen Berichte und weitere Informationen zum Fall Mumia Abu - Jamal

Bilderserie:
Highbridnations's GalleryVideo von der Pressekonferenz:
Ernest Ford unterstützt Mumia Abu Jamal bei der Kundgebung:
Gwen aus Jersey ist solidarisch mit Mumia Abu-Jamal:
O-Boogie (Brooklyn) ist solidarisch mit Mumia Abu-Jamal:
Interview mit Fayette aus Philadelphia:
Zum Aktionstag gibt es auch noch zahlreiche weitere Videos:
Mumia Abu-Jamal wurde am 24. April 1954 unter dem Namen Wesley Cook in Philadelphia geboren. Er wuchs in den „Projects“, städtischen Wohnbausiedlungen für Schwarze, Arme und sozial Benachteiligte auf und wurde bereits früh mit dem Rassismus der US-amerikanischen Gesellschaft konfrontiert. Anfang 1969 gehörte er zu den Mitgründern der Black Panther Party in Philadelphia. Nach seiner Schul- und Collegezeit arbeitete Mumia Abu-Jamal bis zu seiner Verhaftung und Mordanklage im Dezember 1981 als progressiver Radiojournalist und berichtete über Themen wie Wohnungsnot, Polizeibrutalität und den fortgesetzten Krieg der Stadt Philadelphia gegen die radikalökologische Organisation MOVE. Er ist seit Mai 1983 in den Todestrakten des Bundesstaates Pennsylvania inhaftiert und kämpft bis heute für die Aufhebung seines Urteils, einen neuen Prozess und seine Freilassung. Er hat seine journalistische Tätigkeit auch im Gefängnis fortgesetzt und ist Verfasser mehrerer Bücher und vieler Hunderter Kolumnen zu historischen und aktuellen Fragen. Er ist verheiratet mit Wadiya Jamal und hat zwei Söhne, eine Tochter und mehrere Enkel.
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Zur Anhörung von Mumia Abu-Jamal
In der heutigen "junge Welt" erscheinen zwei Artikel zum Anhörungsverfahren von Mumia Abu-Jamal:
Weiterlesen: Kampf um faires Verfahren
"Das Ziel ist der Freispruch für Mumia"
Ein Gespräch mit Volker Ratzmann
Mumia hofft auf eine neue Chance "Neues Deutschland" 19.05.07
Siehe auch:
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Unsere bisherigen Berichte und weitere Informationen zum Fall Mumia Abu - Jamal
Im Fall des schwarzen US-Journalisten Mumia Abu-Jamal entscheidet sich womöglich bald, ob er ein neues Verfahren bekommt oder nach mehr als 25 Jahren in der Todeszelle hingerichtet wird. Bei einer Anhörung vor dem Bundesberufungsgericht in Philadelphia erklärte Abu-Jamals Anwalt Robert Bryan am Donnerstag: "Wir wollen erreichen, daß unser Mandant freikommt". Seit der Festnahme des seinerzeit selbst durch Schüsse verletzten Bürgerrechtlers wegen Polizistenmordes Ende 1981 sei der Fall von "Rassismus und Politik" geprägt gewesen. Vor dem Gerichtsgebäude protestierten mehrere hundert Menschen für Abu-Jamal. Die Anklage will hingegen erreichen, daß das zwischenzeitlich ausgesetzte Todesurteil wieder ein- und umgesetzt wird.
Weiterlesen: Kampf um faires Verfahren
"Das Ziel ist der Freispruch für Mumia"
Nach Anhörung in Philadelphia muß Gericht innerhalb von 30 Tagen entscheiden. Für Abu-Jamal geht es um Freiheit, Vollstreckung der Todesstrafe oder lebenslange Haft.
Ein Gespräch mit Volker Ratzmann
Mumia hofft auf eine neue Chance "Neues Deutschland" 19.05.07
Siehe auch:
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Free Mumia Abu-Jamal!

Foto: freemumia.org
Nur Mumias Freilassung oder ein neues faires Verfahren ist akzeptierbar!
Mumia Abu-Jamal wurde am 24. April 1954 unter dem Namen Wesley Cook in Philadelphia geboren. Er wuchs in den „Projects“, städtischen Wohnbausiedlungen für Schwarze, Arme und sozial Benachteiligte auf und wurde bereits früh mit dem Rassismus der US-amerikanischen Gesellschaft konfrontiert. Anfang 1969 gehörte er zu den Mitgründern der Black Panther Party in Philadelphia. Nach seiner Schul- und Collegezeit arbeitete Mumia Abu-Jamal bis zu seiner Verhaftung und Mordanklage im Dezember 1981 als progressiver Radiojournalist und berichtete über Themen wie Wohnungsnot, Polizeibrutalität und den fortgesetzten Krieg der Stadt Philadelphia gegen die radikalökologische Organisation MOVE. Er ist seit Mai 1983 in den Todestrakten des Bundesstaates Pennsylvania inhaftiert und kämpft bis heute für die Aufhebung seines Urteils, einen neuen Prozess und seine Freilassung. Er hat seine journalistische Tätigkeit auch im Gefängnis fortgesetzt und ist Verfasser mehrerer Bücher und vieler Hunderter Kolumnen zu historischen und aktuellen Fragen. Er ist verheiratet mit Wadiya Jamal und hat zwei Söhne, eine Tochter und mehrere Enkel.
Hoffen und bangen um Abu-Jamal
„Im Fall eines der prominentesten Verurteilten der USA, des schwarzen Journalisten Mumia Abu-Jamal, wird sich ab morgen entscheiden, ob er wieder wegen Polizistenmordes die Todesstrafe fürchten muss oder sein Verfahren neu aufgerollt wird...“ Artikel von Afrienne Woltersdorf in der taz vom 16.5.2007
Justizmord verhindern. Solidaritätsbekundungen für Mumia Abu-Jamal in Berlin. Anhörung am 17. Mai in Philadelphia entscheidet über Leben und Tod des Journalisten
Artikel von Roland Etzel in junge Welt vom 14.05.2007
„Freiheit für Mumia Abu-Jamal!“
"Für Mumia Abu-Jamal kann der kommende Donnerstag zum Tag der Entscheidung über Leben oder Tod werden. Wie die NRhZ in ihrer Ausgabe 92 berichtete, wird dann in Philadelphia (US-Staat Pennsylvania) eine Anhörung vor einem Berufungsgericht stattfinden, deren Ergebnis eine Wiederaufnahme des Prozesses sein könnte, in dem der afroamerikanische Bürgerrechtler vor 25 Jahren zum Tode verurteilt worden war. Am Samstagabend sprach Rachel Wolkenstein, Anwältin des Partisan Defense Committee und in den 90er Jahren Mitglied des Verteidigungsteams Mumia Abu-Jamals, dazu nach einer Solidaritätsdemonstration im Berliner IG Metall-Haus. Hier ihr Vortrag in der deutschen Übersetzung..." Rede von Rachel Wolkenstein in der Neuen Rheinischen Zeitung Nummer 95 vom 16.5.07
Union back Free Mumia
“BRITISH trade unionists gave the Free Mumia Campaign a welcome boost at the weekend, pledging to mobilise support in their branches and nationally to stop US authorities stealing the life of an internationally renowned death-row political prisoner. Time is running out for Mumia Abu Jamal...- Artikel von Louise Nousratpour in “Morning Star-, daily paper of the British left, vom 7.5.07 (pdf)
Quellen: LabourNet / WikiPedia
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Buchtipp: Howard Zinn - Eine Geschichte des amerikanischen Volkes

Quelle: Verlagsgrafik
Howard Zinn betrat mit "A People's History of the United States" Neuland in der Geschichtsschreibung der Vereinigten Staaten, die auch außerhalb der USA oft nur als von Kriegs- und Heldengeschichten geprägte Geschichtsschreibung erscheint.
Dem setzte er bewusst seine Geschichte des amerikanischen Volkes entgegen. Es geht um die Indianer, die Schwarzen, die Frauen, die Einwanderer -“ kurz: die Unterdrückten und Benachteiligten der Geschichte. Diese waren vom Beginn der Kolonialisierung an bis heute mit harten und blutigen Klassenauseinandersetzungen konfrontiert.
Howard Zinn spannt in dem 690 Seiten starken Buch den Bogen der amerikanischen Geschichte von Columbus bis zur Ära Clinton.
Es gehört auf jeden Fall in die Hände all derjenigen, die hinter die Kullissen blicken wollen und vor allem einen etwas anderen Blick auf die amerikanische Gesellschaft und wie diese funktioniert (oder auch nicht) werfen wollen.
Aus dem amerikanischen Englisch von Sonja Bonin
ISBN 9783937623504
28,80 EUR inkl. 7,0% Mwst.
Zur Verlagsseite - dort kann das Buch auch bestellt werden.
Mehr über Howard Zinn gibt es auf dem deutschsprachigen Weblog zum Leben und Werk des Autors zu lesen.
Eine ausführliche Buchbesprechung folgt.
Für Mumia auf die Straße gehen ...
Freiheit für Mumia Abu-Jamal! Stoppt die Hinrichtung von Mumia Abu-Jamal!
Kundgebung und Demonstration am 12. Mai 2007 in BerlinSeit 25 Jahren in der Todeszelle
Im Sommer 1982 wurde der afroamerikanische Journalist und ehemalige Aktivist der „Black Panther Party for Self-Defense“ Mumia Abu-Jamal wegen Mordes an einem weißen Polizisten zum Tode verurteilt. Nachdem er sämtliche Berufungs- möglichkeiten gegen seine Verurteilung ausgeschöpft hat, steht sein Fall nun vor einem US-Bundesgericht zur endgültigen Entscheidung an.
Der Ausgang des Verfahrens wird nicht allein über das Schicksal Mumias entscheiden, sondern gleichzeitig über das vieler Tausender in den USA zum Tod oder zu langjährigen Haftstrafen verurteilter Strafgefangener.
Wie in der US-Justiz generell -“ 40 Prozent aller zum Tode Verurteilten sind schwarz -“ spielte auch in seinem Fall Rassismus eine entscheidende Rolle.
Die systematische Ablehnung afroamerikanischer Geschworener durch den Ankläger Mumias ist hierfür nur das gravierendste Beispiel.
Als mittelloser freier Journalist konnte Mumia sich keine qualifizierte Verteidigung leisten und so stand er in seinem Verfahren wie viele AmerikanerInnen aus der Unterschicht der geballten Macht der Justizmaschinerie praktisch wehrlos gegenüber. Nicht die Beweislast, sondern die ungleiche Ausgangslage entschied über den Ausgang des Prozesses. Der Staatsanwalt wies in seinem Plädoyer für die Todesstrafe ungeniert auf Mumias politische Vergangenheit als Mitglied der Black Panther Party hin, um ihn als Gewalttäter hinzustellen, vor dem die Gesellschaft geschützt werden müsse. Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass Mumia Abu-Jamal unschuldig ist -“ wobei die Hinrichtung wehrloser Gefangener immer und unter allen Bedingungen abzulehnen ist.
Am Donnerstag, den 17. Mai 2007 um 9:30 Uhr (Ortszeit) wird es zu einer mündlichen Anhörung vor dem 3. Bundesberufungsgericht in Philadelphia kommen. Verteidigung und Staatsanwaltschaft sind aufgefordert, zu ihren jeweiligen Anträgen Stellung zu nehmen. Der Verteidigung geht es darum, den gegen ihren Mandanten verhängten Schuldspruch sowie das Todesurteil aufheben zu lassen.
Mumia Abu-Jamals Verteidiger Robert R. Bryan erklärte dazu:
Dabei geht es jetzt um die drei Hauptpunkte, warum das Verfahren von 1982, in dem mein Mandant zum Tode verurteilt worden war, gegen die Verfassung verstößt: erstens rassistische Motive bei der Geschworenenauswahl, zweitens rassistisches Verhalten der Anklage und des Vorsitzenden Richters im Prozess und schließlich drittens die Todesstrafe.
Die Staatsanwaltschaft fordert weiterhin die Todesstrafe und lässt nichts unversucht, um sich damit durchzusetzen. Nachdem sie in einem
Brief den Rücktritt des gesamte 3. Bundesberufungsgerichts wegen „Befangenheit“ gefordert hatte und dafür am 10. März vom Gericht wegen Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Prozeduren getadelt wurde, hat sie nun einen formellen Antrag auf Rücktritt dieses -“ als vergleichsweise liberal geltenden -“ Gerichts gefordert. Nach dieser Anhörung wird das Gericht binnen weniger Monate einen Beschluss darüber fällen, ob Mumia hingerichtet wird, den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen muss, oder endlich das neue Verfahren bekommt, das seine Verteidigung seit vielen Jahren fordert -“ und das für Mumia jetzt der einzige Weg in die Freiheit ist!
Für Mumia geht es also jetzt ums Ganze: Freiheit oder Tod! Der Kampf um Mumias Leben und Freiheit wird im Laufe der kommenden Monate entschieden und es hängt jetzt alles davon ab, welchen öffentlichen Druck die internationale Solidaritätsbewegung entwickelt.
In dieser Situation hat sich im April 2007 in Berlin ein Bündnis gebildet, dessen aktuelles Ziel eine Kundgebung und Demonstration am 12. Mai 2007 in der Nähe der US-Botschaft ist. Wir fordern alle, die den drohenden Justizmord an Mumia verhindern wollen, auf, aktiv zu werden, und zwar JETZT!
Nur ein breites, offensives Bündnis wird durchsetzen können, was seit über einem Vierteljahrhundert lang verweigert worden ist:
Gerechtigkeit und Freiheit für Mumia Abu-Jamal!
Kundgebung/Demonstration:
Samstag, 12. Mai 2007, 13.00 -“ 22.00 Uhr, Demo ab 15.00 Uhr,
Berlin: Unter den Linden / Ecke Neustädtische Kirchstraße
Quelle: Demo Aufruf
Diesen und weitere Berichte
