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»Das sind meine Prinzipien, und wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.« Julius Henry "Groucho" Marx

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland...

Zum heutigen 65. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee: Die Todesfuge von Paul Celan, gelesen von ihm selbst:



via entdinglichung

Siehe auch:

"Herausforderung "Auschwitz"" / jW 27.01.2010
• TV-Tipp: Birkenau und Rosenfeld Bayerisches Fernsehen, Mittwoch, 27. Januar 2010, 23.50 Uhr (Via Gonorrea)

Gerda Taro - Krieg im Fokus

Bewaffnete der Republikanischen Truppen beim Waffentraining Foto: Gerda Taro, Quelle: WikiMedia
Eine sehr empfehlenswerte Ausstellung zur Arbeit von Gerda Taro, Lebensgefährtin und Kollegin von Robert Capa, findet vom 30. Januar bis 16. Mai 2010 in Stuttgart statt. Begleitend dazu gibt es in Kooperation mit Stuttgarter Kulturinstitutionen ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen Führungen und Lesungen. Aus dem Einladungstext:

"Lange stand sie im Schatten ihres Kollegen und Lebensgefährten Robert Capa. Heute gilt Gerda Taro als Pionierin der Kriegsfotografie. Die Jüdin Gerda Taro, 1910 in Stuttgart geboren, war vor der existenziellen Bedrohung durch die Nationalsozialisten nach Paris geflohen. Zusammen mit Capa bricht sie 1936 nach Spanien auf, um über den Kampf der Republikaner gegen Francos Faschisten zu berichten. Auf der Suche nach authentischen Bildern entstanden Aufnahmen, die das Leid, aber auch das Leben der spanischen Bevölkerung in und mit dem Krieg aus beeindruckender Nahsicht dokumentieren und insofern einen neuen Weg in der Kriegsberichterstattung beschreiten. Gerda Taro starb als erste weibliche Kriegsfotografin 1937 durch einen Unfall während eines Rückzugsgefechtes in der Nähe von Brunete.
Im Jahr ihres 100. Geburtstages zeigt das Kunstmuseum Stuttgart als einzige Station in Deutschland die vom ICP New York zusammen mit der Taro-Biografin Irme Schaber konzipierte Retrospektive. Sie umfasst 85 Exponate und begleitende Materialien."

(Via Kunstmuseum Stuttgart)

Programmpunkte zum Werk von Gerda Taro, das nicht nur im Rückblick, sondern gerade auch angesichts der heutigen politischen Entwicklung von brandaktueller Bedeutung ist:

• Dienstag, 9. Februar, 19:30 Uhr, Max-Bense-Saal: "Von Stuttgart nach Madrid." Eine Hommage zum 100. Geburtstag der Fotografin Gerda Taro Vortrag mit Bildern von Irme Schaber (Eintritt 5 € / 3 €)

• Donnerstag, 11. Februar, 18 Uhr, Vortragsraum: "Die bewaffnete Kamera. Krieg und Fotografie" Vortrag von Dr. Anton Holzer, freiberuflicher Fotohistoriker und Herausgeber der Zeitschrift -ºFotogeschichte-¹. Veranstalter: Bibliothek für Zeitgeschichte in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg (Eintritt frei)

• Donnerstag, 18. Februar 19 Uhr: Filmvorführung, 20 Uhr: "Freiheit fällt nicht vom Himmel" Lesung und Gespräch mit Irme Schaber, Joe Bauer u.a. Veranstalter: Literaturhaus Stuttgart In Zusammenarbeit mit dem Forum jüdischer Bildung und Kultur e. V. (Eintritt 8 € / 6 €)

• Dienstag, 23. Februar, 18 Uhr, Vortragsraum: "Gerda Taro" Vortrag von Irme Schaber, freiberufliche Kulturwissenschaftlerin und Ausstellungskuratorin. Veranstalter: Württembergische Bibliotheksgesellschaft e. V. in Zusammenarbeit mit dem Forum jüdischer Bildung und Kultur e. V. (Eintritt 3 € / 1,50 €)

• Freitag, 26. März, 18 Uhr / Mittwoch 28. April, 18 Uhr: "Gerda Taro. Zwischen Vergessen und Erinnerung" Ein Gang durch die Ausstellung mit der Taro-Biografin Irme Schaber Freitag,

Quelle und weiterführende Literatur:
Flyer zur Veranstaltungsreihe
Anton Holzer: Die Frau in Robert Capas Schatten
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