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Zu Tode gefoltert? Kundgebung zum Gedenken an die Ermordung des Johann Gahr

Flyer zur Kundgebung
Am 20.1.1939 kam Johann Gahr im damaligen Oberamtsgefängnis Göppingen im Verhör zu Tode. Mehrere Indizien sprechen dafür, dass die Nazis sich an dem bekannten Göppinger Antifaschisten rächten. Vor der heutigen Jugendarrestanstalt ist im Pflaster ein sogenannter Stolperstein für ihn eingelassen. Zu einer Aufklärung über seinen Tod ist es nie gekommen.

Deshalb laden die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Kreisvereinigung Göppingen (VVN-BdA) und die Antifaschistische Gruppe Göppingen zu einer Gedenkkundgebung ein. Diese findet am Montag, den 20.1. um 20 Uhr statt. Versammlungsort ist vor der Jugendarrestanstalt, oberhalb der Pfarrstraße. Es werden reden: Janka Kluge, die Landessprecherin der VVN-BdA, Klaus Maier-Rubner von der Stolpersteininitiative Göppingen sowie Sonja Müller, die Enkelin von Gahr. Herr Maier-Rubner wird seine neuesten Forschungsergebnisse präsentieren. Darunter zum ersten Mal für die Öffentlichkeit, wie es durch Denunziation zur Verhaftung von Gahr gekommen ist und wer daran beteiligt war.

Wer war Johann Gahr? Johann Gahr galt als Autoritätsperson in der Göppinger Arbeiterschaft. Er war maßgeblich an den Protesten gegen eine Versammlung der NSDAP im Dezember 1922 beteiligt. Die Blockade des Veranstaltungsortes und das Vertreiben des aus München angereisten SA-Trupp wurde später als Schlacht am Walfischkeller bekannt. Verhaftet wurde der damalige Rentner wegen "Vorbereitung zum Hochverrat": Er habe eine antifaschistische Schrift weitergereicht. Ein Tag später war er tot, Selbstmord durch Erhängen lautete die offizielle Erklärung. Sein Frau schrieb 1946 ans Amt für Wiedergutmachung, niemand in der Göppinger Bevölkerung glaube daran. Sie nennt mehrere Hinweise, darunter Schlagstockspuren am Kopf der Leiche ihres Mannes.

Via VVN-BdA Esslingen. Mehr Information


Siehe auch:

• Stuttgarter Zeitung: Denunziert und zu Tode gequält
• Göppinger Kreisnachrichten - NWZ: Unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommen

NSU-watch: NSU Davası hakkında tanıtım filmi

NSU ("Nasyonalsosyalist Yeraltı") terör örgütü Almanya'da 2000-2007 yılları arasında 10 kişiyi öldürdü. Bunların dokuzu ırkçı cinayetlerdi. Örgüt, en az üç bombalı saldırı gerçekleştirdi. NSU cinayetlerine kurban gidenler ve onların yakınları yıllar boyu ırkçı suçlamalara maruz kaldı ve onlardan şüphe duyuldu.

NSU-watch olarak bizler, Münih'te sürmekte olan davayı düzenli olarak takip ediyoruz. NSU-watch, 20 yıldan bu yana bağımsız olarak Neonaziler hakkında araştırma yapan çok sayıdaki faşizm ve ırkçılık karşıtı projenin bir araya gelmesiyle oluşan bir inisiyatiftir.

Bu klibi etkinliklerde, konserlerde, film gösterimlerinde ve istediğiniz her yerde rahatlıkla gösterebilirsiniz.

Herhangi bir devlet desteği olmadan gerçekleşen çalışmalarımız için bağışlarınızı bekliyoruz.

Daha fazla bilgi için: http://www.nsu-watch.info/spenden

Bağışlarınızı lütfen aşağıdaki banka hesabına yapınız:

apabiz e.V., Hesap no/Konto 3320803, BLZ 10020500, Bank für Sozialwirtschaft,
BIC: BFSWDE33BER; IBAN: DE46 1002 0500 0003 3208 03
Açıklama/Verwendungszweck: Beobachtung

Bu klip "Pudelskern -- Erklärfilme, die begeistern" http://www.pudels-kern.net tarafından hazırlanmıştır.

NSU-watch: Ein Erklärfilm zum NSU-Prozess

Es gibt jetzt einen Film zum NSU Prozess:

Der NSU („Nationalsozialistischer Untergrund") ermordete zwischen 2000 und 2007 in Deutschland 10 Menschen, 9 davon aus rassistischen Motiven. Er verübte mindestens drei Sprengstoffanschläge. Die Opfer des NSU und ihre Angehörigen waren jahrelang rassistischen Anschuldigungen und Verdächtigungen ausgesetzt.

Wir von NSU-watch beobachten den zur Zeit stattfindenden NSU-Prozess in München kontinuierlich. NSU-watch ist ein Netzwerk aus einem Dutzend antifaschistischer und antirassistischer Projekte, die seit 20 Jahren unabhängig zu Neonazis recherchieren und veröffentlichen.

Ihr dürft diesen Clip gerne bei Veranstaltungen, Konzerten, Filmvorführungen und wo ihr wollt zeigen.

Wir bitten um Spenden für unsere Arbeit, die ohne jede staatliche Förderung auskommt.

Weitere Infos unter http://www.nsu-watch.info/spenden

Spenden bitte an
apabiz e.V., Konto 3320803, BLZ 10020500, Bank für Sozialwirtschaft,
BIC: BFSWDE33BER; IBAN: DE46 1002 0500 0003 3208 03
Verwendungszweck: Beobachtung.

Der Clip wurde erstellt von:
„Pudelskern -- Erklärfilme, die begeistern" http://www.pudels-kern.net


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