Romance ist eine Post-Punk Combo aus Seattle.
Foto-Manne ist tot...

Das Foto vom Kunst- und Kulturzentrum (Kukuck) am Anhalter Bahnhof stellte Manfred Kraft mir für frühere Beiträge freundlich zur Verfügung
Aufmerksam auf Manfred's Arbeiten wurde ich selber in Zusammenhang mit den Ereignissen vom 22. 09. 1981. An diesem Tag wurde der Hausbesetzer Klaus-Jürgen Rattay nach der Räumung von 8 Häusern ("alle in einem Aufwasch" Zitat Heinrich Lummer) von einem BVG Bus überrollt und getötet. Ich hatte die Ehre, mit Manfred eine gemeinsame Bilderserie zur Afghanistandemo in Berlin am 15. September 2007 bei Umbruch zu veröffentlichen.
Von seinem umfangreichen Bildmaterial ist es ihm gelungen, knapp 16000 Fotos zu digitalisieren und auf seine Homepage zu setzen. Sein umfassendes Archiv aus vier Jahrzehnten ist in mehreren Themengruppen unterteilt. Abseits von der oft üblichen Postkartenromantik fotografierte er Berlin aus seiner ganz persönlichen Perspektive und stellte neben Bildern aus dem Zoo,Tierpark, Blumen, Sonnenuntergänge, Drachenfest in Falkensee auch eine größere Anzahl von Hundefotos vor. Er war ein ziemlicher Hundnarr und überall wo er auftauchte, war auch sein Hund dabei.
In seinem Archiv finden sich zahlreiche Zeugnisse seines Interesses und seiner Verbundenheit mit sozialen und politischen Kämpfen wie etwa die Demonstrationen gegen Sozialabbau, gegen das G8 Gipfeltreffen, gegen die Kriege gegen Afganistan oder Irak, ein Prominentenarchiv mit Schauspielern, Politikern, Künstlern, Sängern, Liedermacher, Kaberatisten, Schriftstellern und auch historische Orte wie das ehemalige russiche Kasernengelände in Karlshorst im Jahre 2003.
Manfred hatte in den Jahren 1981 bis 1985 im damaligen West - Berlin hauptsächlich in schwarzweiß fotografiert. Neben Bildern aus der Hausbesetzerbewegung, von Punks in SO 36 (Kreuzberg), kam ja auch der damalige US-Präsident Ronald Reagan nach Berlin, was starkes Unbehagen bei vielen Menschen auslöste. Daneben gibt es dann auch noch Fotos von Ton Steine Scherben Konzerten 1981 und 1983 mit Rio Reiser und Fotos vieler Strassenfeste zu sehen.
Er fotografierte unter anderem für "Zitty" und die "taz" und war als fotografierender Zeitgenosse mittendrin. Allerdings nicht nur in Berlin, sondern auch unter anderem die Demostrationen der damaligen Friedensbewegung in Mutlangen 1983 gegen die Pershing 2 Raketenstationierung, zur Raketenverschiffung in Bremerhaven/Nordenhamm sowie Fotos gegen Herbstmanöver bei Hildesheim 1984 und vieles mehr.
Mit seinen Bildern hat Foto-Manne all diesen Kämpfen, auch wenn der eine oder andere in Vergessenheit geraten oder auch nicht erfolgreich geführt wurde, letztlich etwas Bleibendes verschafft. Deshalb bleibt sein Andenken erhalten.
Einige von Manfred's Fotoserien, veröffentlicht beim Umbruch Bildarchiv:
• "So war's vor 25 Jahren in Berlin (West)"
• Herbst 1983: Blockaden in Mutlangen und Bremerhaven/Nordenham gegen die Stationierung von Pershing II-Raketen
• Erinnerung an Kemal Altun
• "Generations Move" - Demonstration gegen Atommüll-Endlagerung
• GelöbNix 2007
• Größtes Wandbild in Berlin
Ein Besuch im KZ Auschwitz-Birkenau
Das Konzentrationslager Auschwitz wurde weltweit zum Symbol für den Völkermord des deutschen Faschismus. Ab Mitte 1940 wurden in das KZ, das drei große Lager und mehrere Nebenlager umfasste, Menschen deportiert. Es befindet sich am Rande der polnischen Kleinstadt OÅ›wiÄ™cim, ungefähr 60 Kilometer entfernt von Krakau.
Die meisten Bewohner von Oświęcim und der umliegenden Gemeinden wurden im Rahmen der Einrichtung des KZ umgesiedelt.
Unter den Deportierten fanden sich zum größten Teil Juden, aber auch Kommunisten, polnische Intellektuelle, sowjetische Kriegsgefangene, Sozialisten, Sinti, Roma, Homosexuelle, sogenannte „Asoziale“ und Mitglieder anderer Gruppen, die nicht ins Weltbild der Faschisten passte. br> br>
Vor 70 Jahren, am 14. Juni, erreichte der erste Transport mit 728 polnischen politischen Häftlingen Auschwitz. Genaue Zahlen über Deportierte und Toten gibt es nicht. Die anfänglich akribische Registrierung der Deportierten wurde auf Grund des Umfangs und der Kosten wieder eingestellt. Aktuelle Schätzungen gehen von 1,3 Millionen Deportierten und 1,1 Millionen aus. Allein im KZ Auschwitz-Birkenau wurden eine Million Juden systematisch vernichtet.
Die Häftlinge, die die Selektion überlebten, mussten in den ans Lager angrenzenden Industriebetrieben Zwangsarbeit leisten.
Etwa 900.000 der Deportierten wurden direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet oder erschossen. Weitere 200.000 Menschen wurden von der SS durch Krankheit, Unterernährung, Misshandlungen, medizinische Versuche oder die spätere Vergasung ermordet. br> br>
Die Häftlinge, die noch in der Lage waren, wurden zwischen dem 17. und dem 21. Januar 1945 auf einen Marsch in Richtung Westen geschickt. Am 27. Januar erreichte die Rote Armee das verlassene Lager und traf auf 7.000 Häftlinge, die nicht mehr in der Lage waren, auf den Todesmarsch geschickt zu werden. br> br>
Die erste Gedenkstätte wurde im Jahre 1947 eingerichtet und ist heute ganzjährig geöffnet. br> br>
Links:
Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau
Internationales Auschwitzkomitee
Auschwitz: Fotografische Fragmente
Hessische Rundfunk: Der Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963 -“ 65
Die meisten Bewohner von Oświęcim und der umliegenden Gemeinden wurden im Rahmen der Einrichtung des KZ umgesiedelt.
Unter den Deportierten fanden sich zum größten Teil Juden, aber auch Kommunisten, polnische Intellektuelle, sowjetische Kriegsgefangene, Sozialisten, Sinti, Roma, Homosexuelle, sogenannte „Asoziale“ und Mitglieder anderer Gruppen, die nicht ins Weltbild der Faschisten passte. br> br>
Vor 70 Jahren, am 14. Juni, erreichte der erste Transport mit 728 polnischen politischen Häftlingen Auschwitz. Genaue Zahlen über Deportierte und Toten gibt es nicht. Die anfänglich akribische Registrierung der Deportierten wurde auf Grund des Umfangs und der Kosten wieder eingestellt. Aktuelle Schätzungen gehen von 1,3 Millionen Deportierten und 1,1 Millionen aus. Allein im KZ Auschwitz-Birkenau wurden eine Million Juden systematisch vernichtet.
Die Häftlinge, die die Selektion überlebten, mussten in den ans Lager angrenzenden Industriebetrieben Zwangsarbeit leisten.
Etwa 900.000 der Deportierten wurden direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet oder erschossen. Weitere 200.000 Menschen wurden von der SS durch Krankheit, Unterernährung, Misshandlungen, medizinische Versuche oder die spätere Vergasung ermordet. br> br>
Die Häftlinge, die noch in der Lage waren, wurden zwischen dem 17. und dem 21. Januar 1945 auf einen Marsch in Richtung Westen geschickt. Am 27. Januar erreichte die Rote Armee das verlassene Lager und traf auf 7.000 Häftlinge, die nicht mehr in der Lage waren, auf den Todesmarsch geschickt zu werden. br> br>
Die erste Gedenkstätte wurde im Jahre 1947 eingerichtet und ist heute ganzjährig geöffnet. br> br>
Links:
Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau
Internationales Auschwitzkomitee
Auschwitz: Fotografische Fragmente
Hessische Rundfunk: Der Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963 -“ 65
Aus aktuellem Anlass: Ein Ordnungsruf.
"Eure Ordnung ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon rasselnd wieder in die Höh-™ richten und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: Ich war, ich bin, ich werde sein!"
Rosa Luxemburg aus: "Die Ordnung herrscht in Berlin", erschienen in "Die Rote Fahne", Nr. 14 vom 14. Januar 1919
Rosa Luxemburg aus: "Die Ordnung herrscht in Berlin", erschienen in "Die Rote Fahne", Nr. 14 vom 14. Januar 1919
Poder Popular en Venezuela - Veranstaltung in Stuttgart mit Yoel Capriles aus Caracas
Seit Monaten ist die deutsche und europäische Presse voller feindseliger Meldungen über Venezuela. Das Land stehe kurz vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, Stromabschaltungen, zunehmende Kriminalität, Beschneidung der „Meinungsfreiheit“, protestierende Studenten, Krise über Krise in der Regierung, ein diktatorischer Präsident, der wild Banken und Lebensmittelkonzerne enteignet und mit Krieg gegen Kolumbien droht...Das wirkliche aktuelle Geschehen ist dagegen aufregend, komplex und von globaler Bedeutung. Keine Beachtung findet hierzulande, dass die chavistische Regierung mit großer Unterstützung der Bevölkerung gegen Korruption im Staatsapparat und Bankensektor vorgeht und eine Kampagne gegen die Spekulation mit Lebensmitteln gestartet hat; dass der Aufbau der sozialistischen Comunas und der Volksmilizen verstärkt angegangen wird; dass massiv Enteignungen in strategischen Bereichen vorgenommen und die Betriebe den Arbeitern oder Comunas übergeben werden; dass eine grosse Mobilisierung in der linken Bewegung begonnen hat, um die Wahlen zur Nationalversammlung im September zu gewinnen und die rechte Opposition dagegen mit aller Gewalt versucht, das Land zu destabilisieren; dass in Venezuela eine breite und intensive Auseinandersetzung über die Entwicklung hin zum Sozialismus stattfindet...
Yoel Capriles (50) lebt im 23 de Enero, einem der großen Barrios von Caracas, das bekannt ist für seine kämpferische Tradition. Er arbeitet seit seiner Jugend in der revolutionären Bewegung als Basisaktivist an den verschiedensten Fronten. Über sich selbst sagt er: „Ich bin ein sozialer Kämpfer der Parroquia 23 de Enero... ich habe keinen -˜Posten-™ im revolutionären Prozess, ich übernehme politische Verantwortung“.“ In den letzten Jahren unterstützte er gemeinsam mit anderen GenossInnen die Bevölkerung des 23 beim Aufbau der Consejos Comunales und der Comunas Socialistas, den neuen Strukturen der Selbstregierung der Bevölkerung. Über die verschiedenen Schritte des Aufbaus der Volksmacht (Poder Popular) und alle anderen wichtigen aktuellen Aspekte der Entwicklung in Venezuela wird Yoel Capriles berichten.
Heute um 19 Uhr im Bürgerzentrum West, Bebelstr. 22, U4 / U9 Haltestelle Schwab-/Bebelstr
Weitere Informationen unter: www.amerika21.de/soli-forum/volksmacht-in-venezuela
Siehe auch "Poder Popular en Venezuela - Veranstaltungsrundreise mit Yoel Capriles aus Caracas"
Revolution an der Tanzbar: KOP - Desalojos son disturbios
Esslingen: 30 Jahre MC Kuhle Wampe
Der Motorradclub Kuhle Wampe Esslingen feiert am kommenden Wochenende sein 30 jähriges Bestehen. Woher der Begriff "Kuhle Wampe" kommt, hatten wir ja schon vor einiger Zeit mit einem Blogkino Beitrag erläutert.
Wir gehen davon aus, dass es am Samstag kalte Getränke gibt und die Paella anständig ist, der Tag ist ja schon anstrengend genug. ;-)
Wir gehen davon aus, dass es am Samstag kalte Getränke gibt und die Paella anständig ist, der Tag ist ja schon anstrengend genug. ;-)
The wind that shakes the barley...
I sat within the valley green
I sat me with my true love
My sad heart strove the two between
The old love and the new love
The old for her, the new that made me
Think on Ireland dearly
While soft the wind blew down the glen
And shook the golden barley
'Twas hard the woeful words to frame
To break the ties that bound us
But harder still to bear the shame
Of foreign chains around us
And so I said, "The mountain glen
I'll seek at morning early
And join the bold united men
While soft winds shake the barley"
While sad I kissed away her tears
My fond arms round her flinging
The foeman's shot burst on our ears
From out the wildwood ringing
A bullet pierced my true love's side
In life's young spring so early
And on my breast in blood she died
While soft winds shook the barley
But blood for blood without remorse
I've taken at Oulart Hollow
And laid my true love's clay cold corpse
Where I full soon may follow
As round her grave I wander drear
Noon, night and morning early
With breaking heart when e'er I hear
The wind that shakes the barley
Robert Dwyer Joyce (1830 - 1883) schrieb dieses Rebellenlied, das auch als Liebeslied diente, in Bezug auf eine Situation im irischen Befreiungskampf im Jahre 1798. Robert Dwyer Joyce, Professor für Englische Literatur an der Katholischen Universität in Dublin floh vor der britischen Repression in die Vereinigten Staaten. Später kehrte er nach Irland zurück und starb in Dublin.
I sat me with my true love
My sad heart strove the two between
The old love and the new love
The old for her, the new that made me
Think on Ireland dearly
While soft the wind blew down the glen
And shook the golden barley
'Twas hard the woeful words to frame
To break the ties that bound us
But harder still to bear the shame
Of foreign chains around us
And so I said, "The mountain glen
I'll seek at morning early
And join the bold united men
While soft winds shake the barley"
While sad I kissed away her tears
My fond arms round her flinging
The foeman's shot burst on our ears
From out the wildwood ringing
A bullet pierced my true love's side
In life's young spring so early
And on my breast in blood she died
While soft winds shook the barley
But blood for blood without remorse
I've taken at Oulart Hollow
And laid my true love's clay cold corpse
Where I full soon may follow
As round her grave I wander drear
Noon, night and morning early
With breaking heart when e'er I hear
The wind that shakes the barley
Robert Dwyer Joyce (1830 - 1883) schrieb dieses Rebellenlied, das auch als Liebeslied diente, in Bezug auf eine Situation im irischen Befreiungskampf im Jahre 1798. Robert Dwyer Joyce, Professor für Englische Literatur an der Katholischen Universität in Dublin floh vor der britischen Repression in die Vereinigten Staaten. Später kehrte er nach Irland zurück und starb in Dublin.

