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»Revolutionäre gehen nie in Pension.« Fidel Alejandro Castro Ruz

Berlin: Marsch für das Leben 2026

Farbfotografie einer Demonstration auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Im Hintergrund versammelt sich eine große Menschenmenge vor einer Bühne mit der Aufschrift „Lebensrecht ist Menschenrecht“. Über der Menge schweben rote und grüne Luftballons. Im Vordergrund stehen Demonstrierende mit schwarzen und rosafarbenen Transparenten einer Gegenprotestaktion. Ihnen gegenüber hat sich eine Reihe von Polizeibeamten in schwarzer Einsatzkleidung mit Schutzhelmen aufgestellt. Die Aufnahme zeigt das Aufeinandertreffen einer Demonstration gegen Schwangerschaftsabbrüche und ihres Gegenprotests.
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv

Mit kreativen Aktionen entlang der Strecke protestierte am 19. September 2026 das queerfeministische Bündnis „What The Fuck“ gegen den christlich-fundamentalistischen „Marsch fürs Leben“, an dem sich wie im letzten Jahr ca. 2.000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligten.
Ein Bannerdrop an der Charite wurde durch martiales Eingreifen der Polizei in letzter Sekunde verhindert. Viele Kleingruppen begleiteten den Marsch und Gegenprotest erschallte an fast jeder Kreuzung der Strecke.

Zu den Fotos beim Umbruch Bidlarchiv.

Am 19. September wollen christliche FundamentalistInnen, Konservative und extreme Rechte bei dem  sogenannten „Marsch für das Leben“ (MfdL) wieder durch Berlin-Mitte laufen. Für diese Menschen bedeutet „Für das Leben sein“ und „Lebensschutz“: Hass  gegen queeres Leben schüren, Schwangerschaftsabbrüche verbieten und vorgeben, was Familie ist. Sie geben sich als unschuldige KirchengängerInnen aus, aber bringen faschistische Forderungen aus der Hölle mit. Unterstützt werden sie dabei von prominenten AfD-PolitikerInnen wie z.B. Beatrix von Storch oder Franz Schmid.  (…)
Die Verstrickung von Antifeminismus, Queerfeindlichkeit und Faschismus wird ideologisch immer deutlicher. Eine emanzipatorische Gesellschaft beinhaltet die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, ein Leben ohne Angst für alle geschlechtlichen Identitäten und Formen des Begehrens. Dafür werden wir im September kämpfen! Schließt euch uns an! Gemeinsam stellen wir uns christlichen FundamentalistInnen und FaschistInnen in den Weg!

(aus dem Aufruf zu den Protesten)


Marsch für das Leben - What the fuck?!

Das verpixelte Foto von © Björn Obmann zeigt das Transparent mit dem Text "My Body My (F*ching) Choice" neben einer maskierten Person, die den Stinkefinger zeigt.
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Mehrere Hundert Queer-Feminist*innen protestierten am 20.9.2025 bunt und laut gegen einen christlich fundamentalistischen Aufzug mit rund 2.000 Teilnehmenden in Berlin-Mitte. Auf halber Strecke blockierten die Pro-Choice-Aktivistinnen die Straße und wurden von der Polizei an die Seite gedrängt.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Am jährlichen sog. „Marsch für das Leben“ beteiligten sich neben bundesweit mobilisierten Ultra-Konservativen erneut rechtsextreme Akteure, wie etwa die AfD. Teilnehmende bezogen sich im Antifeminismus geeint u.a. mit einer Schweigeminute positiv auf den erschossenen MAGA-Faschisten Charlie Kirk.

„Gemeinsame Veranstaltungen von christlichen FundamentalistInnen und der Neuen Rechten wie die Durchführung sogenannter Familienkonferenzen belegen gute Kontakte zwischen der „Lebensschutzbewegung“ und der extremen Rechten. Wer hier wegschaut und das Märchen der ach so harmlosen „Lebenschutzbewegung“ glaubt, verharmlost und unterschätzt die Gefahr und normalisiert queerfeindliche und rassistische Erzählungen“

(aus dem Aufruf des „What the fuck“-Bündnisses)

Weitere Ereignisse zu diesem Thema

Weitere Fotos im alten Bildarchiv (1980 - 2018)

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Proteste gegen den sog. "Marsch für das Leben"

Eine Person trägt ein Plakat mit der Losung Ehe, Küche, Vaterland- unsere Antwort: Widerstand!"
Foto: © Kinkalitzken via Umbruch Bildarchiv
Etwa 1.900 Menschen nahmen am christlich-fundamentalistischen „Marsch für das Leben“ am 16. September 2023 durch Berlin-Mitte teil. Bei der Anreise, entlang der Route und innerhalb der Veranstaltung gab es immer wieder queer-feministische Gegenproteste, sowie zwei Blockade-Versuche. Erstmalig fand parallel ein „Marsch für das Leben“ in Köln statt, der endete aber vorzeitig an Blockaden.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv

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