Heute führen wir in unsere Reihe Blogkino die kurze Serie mit Filmen des japanischen Regisseurs Masaki Kobayashi fort. Er schuf ab 1959 mit der Trilogie Barfuß durch die Hölle (Ningen no Jōken) einen Klasssiker des Antikriegsfilms, basierend auf einem Roman von Gomikawa Jumpei. Der neuneinhalbstündige Film erzählt die Geschichte des gutmeinenden, aber naiven Kaji (gespielt vom gutaussehenden japanischen Superstar Tatsuya Nakadai), einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven Kaiserreich Japan in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben und seinen Weg vom Aufseher in einem Arbeitslager über einen Soldaten der Kaiserlichen Armee bis hin zum sowjetischen Kriegsgefangenen beschreitet. Ständig bemüht, sich über ein korruptes System zu erheben, muss Kaji immer wieder feststellen, dass seine moralischen Prinzipien eher ein Hindernis als ein Vorteil sind. Als schonungslose Anklage gegen die Kriegsmentalität seines Landes und zugleich als persönliche existenzielle Tragödie ist Kobayashis fesselndes, wunderschön gefilmtes Epos Roman-Kino vom Feinsten.
Wir zeigen heute Teil 3, der hierzulande als "Barfuß durch die Hölle: ... und dann kam das Ende" lief: Im letzten Film sind die japanischen Streitkräfte vernichtend geschlagen. Mit einigen seiner Kameraden macht sich Kaji auf einen gewaltigen Fußmarsch nach Süden, wo er Michiko wiederzufinden hofft. Nachdem er viele Gefahren überlebt hat, wird er von der Roten Armee gefasst und muss daraufhin eine ähnliche Behandlung erdulden, wie sie die Chinesen zuvor erfahren hatten. Nach einiger Zeit gelingt ihm die Flucht. Enttäuscht vom Kommunismus, von dem er sich eine Befreiung der Menschheit erhofft hatte, erkennt er, dass dieses neue System keinen Deut besser ist als alles, wogegen er sich bisher aufgelehnt hatte. Er träumt weiterhin davon, seine Frau wiederzufinden, und muss schließlich seine letzte große Prüfung gegen die weite Ödnis des eurasischen Winters bestehen.
Teil 1 hatten wir am 30. Juni hier gezeigt, Teil 2 am 7. Juli dort.
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Blogkino: Barfuß durch die Hölle: Die Straße zur Ewigkeit - The Human Condition - Ningen no jōken (1959)
Heute führen wir in unsere Reihe Blogkino die kurze Serie mit Filmen des japanischen Regisseurs Masaki Kobayashi fort. Er schuf ab 1959 mit der Trilogie Barfuß durch die Hölle (Ningen no Jōken) einen Klasssiker des Antikriegsfilms, basierend auf einem Roman von Gomikawa Jumpei. Der neuneinhalbstündige Film erzählt die Geschichte des gutmeinenden, aber naiven Kaji (gespielt vom gutaussehenden japanischen Superstar Tatsuya Nakadai), einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven Kaiserreich Japan in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben und seinen Weg vom Aufseher in einem Arbeitslager über einen Soldaten der Kaiserlichen Armee bis hin zum sowjetischen Kriegsgefangenen beschreitet. Ständig bemüht, sich über ein korruptes System zu erheben, muss Kaji immer wieder feststellen, dass seine moralischen Prinzipien eher ein Hindernis als ein Vorteil sind. Als schonungslose Anklage gegen die Kriegsmentalität seines Landes und zugleich als persönliche existenzielle Tragödie ist Kobayashis fesselndes, wunderschön gefilmtes Epos Roman-Kino vom Feinsten.
Wir zeigen heute Teil 2, der hierzulande als "Barfuß durch die Hölle: Die Straße zur Ewigkeit" lief: Nachdem Kaji seine Befreiung vom Militärdienst eingebüßt hatte, weil er chinesische Gefangene vor ungerechter Strafe bewahrte, wird er im zweiten Teil in die Kwantung-Armee eingezogen. Konträr zu seiner antimilitaristischen Einstellung erweist sich Kaji in seiner Ausbildung als hervorragender Soldat, versucht aber im Umgang mit den anderen Soldaten seine Ideale umzusetzen, entgegen aller vorherrschenden Brutalität. Der Film endet mit der erfolgreichen sowjetischen Invasion in der Mandschurei.
Teil 1 hatten wir am 30. Juni hier gezeigt.
Wir zeigen heute Teil 2, der hierzulande als "Barfuß durch die Hölle: Die Straße zur Ewigkeit" lief: Nachdem Kaji seine Befreiung vom Militärdienst eingebüßt hatte, weil er chinesische Gefangene vor ungerechter Strafe bewahrte, wird er im zweiten Teil in die Kwantung-Armee eingezogen. Konträr zu seiner antimilitaristischen Einstellung erweist sich Kaji in seiner Ausbildung als hervorragender Soldat, versucht aber im Umgang mit den anderen Soldaten seine Ideale umzusetzen, entgegen aller vorherrschenden Brutalität. Der Film endet mit der erfolgreichen sowjetischen Invasion in der Mandschurei.
Teil 1 hatten wir am 30. Juni hier gezeigt.
Blogkino: Barfuß durch die Hölle - The Human Condition - Ningen no jōken (1959)
Heute beginnen wir in unserer Reihe Blogkino eine kurze Reihe mit Filmen des japanischen Regisseurs Masaki Kobayashi. Er schuf ab 1959 mit der Trilogie Barfuß durch die Hölle (Ningen no Jōken) einen Klasssiker des Antikriegsfilms, basierend auf einem Roman von Gomikawa Jumpei. Der neuneinhalbstündige Filmerzählt die Geschichte des gutmeinenden, aber naiven Kaji (gespielt vom gutaussehenden japanischen Superstar Tatsuya Nakadai), einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven Kaiserreich Japan in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben und seinen Weg vom Aufseher in einem Arbeitslager über einen Soldaten der Kaiserlichen Armee bis hin zum sowjetischen Kriegsgefangenen beschreitet. Ständig bemüht, sich über ein korruptes System zu erheben, muss Kaji immer wieder feststellen, dass seine moralischen Prinzipien eher ein Hindernis als ein Vorteil sind. Als schonungslose Anklage gegen die Kriegsmentalität seines Landes und zugleich als persönliche existenzielle Tragödie ist Kobayashis fesselndes, wunderschön gefilmtes Epos Roman-Kino vom Feinsten.
Wir zeigen heute Teil 1, der hierzulande als "Barfuß durch die Hölle" lief: Er beginnt damit, dass Kaji trotz all seiner Zukunftsängste seine Angebetete Michiko heiratet. Das Paar zieht daraufhin in die japanisch kolonisierte Mandschurei, wo Kaji einer Gruppe von chinesischen Strafarbeitern als Aufseher zugewiesen ist. Er scheitert dort an seinem Versuch, seine humanistischen Denkansätze mit der brutalen Realität des imperialistischen Arbeitslagers zu vereinbaren...
Wir zeigen heute Teil 1, der hierzulande als "Barfuß durch die Hölle" lief: Er beginnt damit, dass Kaji trotz all seiner Zukunftsängste seine Angebetete Michiko heiratet. Das Paar zieht daraufhin in die japanisch kolonisierte Mandschurei, wo Kaji einer Gruppe von chinesischen Strafarbeitern als Aufseher zugewiesen ist. Er scheitert dort an seinem Versuch, seine humanistischen Denkansätze mit der brutalen Realität des imperialistischen Arbeitslagers zu vereinbaren...
Blogkino: Zatoichi: Darkness Is His Ally - Zatoichi (1989)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino die Fortsetzung der Zatōichi Serie mit dem sechsundzwanzigsten und damit letzten Teil der Reihe: Zatoichi: Darkness Is His Ally - Zatoichi. Der blinde Masseur Ichi, ein Verteidiger der Unschuldigen, wird in einem ländlichen Dorf in einen Konflikt zwischen rivalisierenden Yakuza-Clans verwickelt, was zu blutigen Schwertkämpfen führt, während er versucht, den Frieden aufrechtzuerhalten und die Dorfbewohner vor dem Bandenkrieg zu schützen.
Blogkino: Zatoichi's Conspiracy - Shin Zatōichi monogatari: Kasama no chimatsuri (1973)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino die Fortsetzung der Zatōichi Serie mit dem fünfundzwanzigsten Teil der Reihe: Zatoichi's Conspiracy -Shin Zatōichi monogatari: Kasama no chimatsuri. Zatoichi kehrt zum ersten Mal seit über zehn Jahren in sein Heimatdorf zurück und stellt fest, dass sich viel geändert hat und dass Korruption im Überfluss vorhanden ist. Wie im richtigen Leben.
Blogkino: Zatoichi in Desperation - Shin Zatōichi monogatari: Oreta tsue (1972)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino die Fortsetzung der Zatōichi Serie mit dem vierundzwanzigsten Teil der Reihe: Zatoichi in Desperation - Shin Zatōichi monogatari: Oreta tsue: "Die Handlung folgt dem blinden Helden, der auf tragische Weise den Tod einer alten Frau verursacht. Um Sühne zu leisten, begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um ihre Tochter zu finden. Dabei gerät er in eine Reihe von Konflikten und Schwierigkeiten." (IMDB)
Blogkino: Zatoichi at Large - Zatōichi goyō-tabi (1972)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino die Fortsetzung der Zatōichi Serie mit dem dreiundzwanzigsten Teil der Reihe: Zatoichi at Large - Zatōichi goyō-tabi. Zatoichi stößt auf eine schwangere Frau, die an Schwertwunden stirbt, und hilft ihr bei der Geburt ihres Kindes. Ihr letzter Wunsch an ihn: Bring den Jungen zu seinem Vater. Von hier an entwickelt sich der Film zu einem der wildesten Abenteuer der Zatoichi-Reihe, mit skurrilen Einlagen wie einem mysteriösen Kind, das Ichi folgt und ihn mit Steinen bewirft, Affenauftritten und einer unerwartet komischen Darstellung des Ronin-Herausforderers. (criterion)
Blogkino: Zatoichi Meets the One-Armed Swordsman - Shin Zatōichi: Yabure! Tōjin-ken (1971)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino die Fortsetzung der Zatōichi Serie mit dem zweiundzwanzigsten Teil der Reihe: Zatoichi Meets the One-Armed Swordsman - Shin Zatōichi: Yabure! Tōjin-ken. Der Plot: "Wang Kang ist eine Legende des chinesischen Schwertkampfs - und das obwohl er nur einen Arm hat. Doch der vielen Kämpfe und Toten überdrüssig reist Wang nach Japan, wo er in Ruhe im Tempel Fukuruyu-ji leben will. Kaum in dem fremden Land angekommen, dessen Sprache er nicht spricht, gerät er aber schon wieder in eine tödliche Auseinandersetzung. Eine chinesische Familie, die ihm den Weg zum Tempel weisen will, wird vor seinen Augen von Samurais niedergestreckt. Einzig ihr kleiner Sohn Shaolong überlebt das Massaker. Wang schlägt einige der Krieger zurück, dann flüchtet er mit dem Jungen. Als sie wenig später auf Zatoichi treffen, bietet der blinde Masseur sich an, beide zum Tempel zu führen. Doch die Verfolger, die die Schuld an dem Blutbad »dem Chinesen« anhängen wollen, sind nicht das einzige Problem der kleinen Reisegruppe. Denn Wang spricht Mandarin und Zatoichi ist nur des Japanischen mächtig. Lediglich der junge Shaolong versteht von beidem ein wenig. (...)"
Quelle: aniSearch.de
Quelle: aniSearch.de
Blogkino: Zatoichi Goes to the Fire Festival - Zatōichi abare-himatsuri (1970)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino die Fortsetzung der Zatōichi Serie mit dem einundzwanzigsten Teil der Reihe: Zatoichi Goes to the Fire Festival - Zatōichi abare-himatsuri. Dieses Abenteuer lässt Zatoichi gegen einen seiner teuflischsten Gegner antreten: einen blinden Yakuza-Boss, dessen Schreckensherrschaft und Ausbeutung ihn fast schon zu einer mythischen Figur gemacht haben. Mit dem legendären Tatsuya Nakadai in einer Gastrolle als Ronin, der von einer traumatischen Vergangenheit verfolgt wird, und einer unvergesslichen Nacktkampfszene in einem Badehaus ist dieser Teil der Reihe ein absoluter Fan-Favorit.
Blogkino: Zatoichi Meets Yojimbo - Zatōichi to Yōjinbō (1970)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino die Fortsetzung der Zatōichi Serie mit dem zwanzigsten Teil der Reihe: Zatoichi Meets Yojimbo - Zatōichi to Yōjinbō: Zatoichi versucht ein Dorf von einer Bande zu befreien, doch der Anführer wird von einem Bodyguard geschützt. Dieser ist Yojimbo, welcher die Bande von Innen heraus stürzen will. Werden die Helden erkennen, dass sie das selbe Ziel haben?