Studie: Bei der Rosa Luxemburg Stiftung ist die Studie: "Der Herbst der „Wutbürger“ - Soziale Kämpfe in Zeiten der Krise" herunterzuladen. Der erste Teil dieser Publikation widmet sich der Analyse der Protestbewegung gegen Stuttgart 21. Wer sind die Protestierenden und was treibt sie an? Geht es „nur“ um den geplanten Bahnhofsumbau oder ist Stuttgart 21 vielmehr zum Symbol eines Politikstils des „an den Menschen vorbei Regierens“ geworden? Von der Blockade heute morgen hat Patrick G. Stoesser ein paar Fotos gemacht.
Eröffnung: Unter anderem der UStA der PH Freiburg ruft zu einer Demonstration am kommenden Montag auf. Sie ist der Auftakt zu vielen verschiedenen Protestfeuer-Aktionen des Bildungsstreiks Baden-Württemberg, die in eine große Aktion am 29. Januar 2011 in Stuttgart münden werden-
Mythologie: Das Jahr 2010 sei ein Wendepunkt für die Lage in Afghanistan gewesen. Das stellt der Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur Lage in Afghanistan 2010 fest, der jetzt dem Bundestag zur Unterrichtung vorgelegt wurde. Der US-Historiker Juan Cole, der sich hauptsächlich mit dem Mittleren Osten beschäftigt, konfrontiert zehn der Mythen, die 2010 über Afghanistan verbreitet wurden, mit den FakÂten und kommt zu ganz anderen Ergebnissen. Deutschsprachige Übersetzung bei linkezeitung.de.
Prozessauftakt: Am 13.1. begann am Stuttgarter Landgericht der Prozess gegen 9 der insgesamt 18 kurdischen Jugendlichen die alle wegen gemeinschaftlichen versuchten Mordes angeklagt sind. An diesem ersten Prozesstag beteiligten sich etwa 100 Angehörige, FreundInnen und GenossInnen. Ungefähr 80 davon wurden in den Gerichtssaal gelassen. Alle BesucherInnen wurden in Gruppen zu vier oder fünf Personen kontrolliert, durchsucht und ihre Personalausweise wurden eingesammelt und kopiert. Prozessbericht auf IndyMedia. Am Abend vor dem Beginn des Prozesses veranstaltete das Kurden Soli-Komitee eine Kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz.
Revolte: Im armen und abgehängten Hinterland der tunesischen Küste finden erneut massive soziale Unruhen statt. Dieses Mal erschüttern sie die Kreisstadt Sidi Bouzid. Zwei Selbstmord(versuch)e von Arbeitslosen in aller Öffentlichkeit fanden dort innerhalb von weniger als acht Tagen statt: am vergangenen Freitag und gestern Abend. Am vorigen Wochenende und zu Anfang dieser Woche kam es darüber hinaus zu heftigen Straßenkämpfen. Ein vierteiliger Beitrag von Bernard Schmid bei LabourNet: Teil I und Teil II und Teil III und Teil IV
Lügenpack: Der frühere S-Bahn-Geschäftsführer für Arbeit und Soziales, Hans-Otto Constantin, erhebt in einem offenen Brief schwerste Vorwürfe gegen den aktuellen Bahnvorstand Grube, seinen Vorgänger Mehdorn und vor allem gegenüber DB-Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg. Die Ausführungen Constantins sind sehr glaubwürdig und werden auch durch viele andere Aussagen von S-Bahnmitarbeitern gestützt. Der Brief ist bei Duckhome im Wortlaut zitiert.
Beratung: Am 30. Juli 2010 hat auf dem Stuttgarter Schlossplatzein „öffentliches Gelöbnis“ der Bundeswehr stattgefunden. Bereits im Vorhinein versuchten die städtischen Behörden den Widerstand dagegen klein zu halten. So wurden mehrere Kundgebungsanmelder als „ungeeignet“ abgelehnt. Die Stuttgarter Ortsgruppe der Roten Hilfe hat einen Beitrag dazu geschrieben.
Präsentation: Josef A. Preiselbauer hat beim Roten Blog ein paar Fotos von der LLL Demonstration vom letzten Sonntag veröffentlicht.
Geschmacksintensiv: "Es wäre ein Skandal, wenn kannibalische Verbraucher nicht mehr unbesorgt Menschen mit Chloroform betäuben und privat in Ruhe verzehren könnten." Statement des Bundesverbands der Kannibalen in Deutschland (BKD) zum Dioxinskandal, der dazu führt, dass bei einzelnen Menschen die zulässigen Höchstwerte für das Gift bereits überschritten wurden.
Räumung: Binnen 2 Wochen müssen sich die Waggonbewohner am Nordbahnhof eine neue Bleibe suchen. In Zusammenhang mit Stuttgart 21 soll das Gelände für "Vegetationsarbeiten, die bis zum 28.Febr. 2011 beendet sein müssen" geräumt werden.
Historisch: Eine Kurzdokumentation über den Aufstand in Oaxaca vom Schweizer Fernsehen: "In Mexiko geht die Polizei mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten vor: Im armen Bundesstaat Oaxaca kommt es seit den Ausschreitungen vom letzten Jahr immer wieder zu Protestmärschen gegen die Repression durch den Staat. In der Rundschau-Reportage fordern Schweizer Parlamentarier, dass die Menschenrechte eingehalten werden."
Ungeklärt: Im Januar 2005 verbrennt der Asylbewerber Oury Jalloh gefesselt in einer Gefängniszelle. Der Regisseur Simon Paetau greift den ungeklärten Fall auf. Sendung: 17.01. bis 23.01.2011 im Offenen Kanal Dessau, mehrmals täglich.
Bloggerkongress: "Wenn Blogger sich auf Kongressen und Konferenzen treffen, geht es meist um technische Fragen, soziale Netzwerke und vor allem darum, wie man mit Blogs Geld machen kann. Politische Blogger und die Leser politischer Blogs interessieren sich für solche Themen erfahrungsgemäß eher peripher. Dass es auch anders gehen kann, wollen das Künstler- und Netzaktivistenpaar Jürgen und Ulrike Beck zeigen. Vom 11. bis 13. Februar 2011 veranstalten sie den 1. Kölner Blogger-Kongress unter dem selbstironischen Motto “(Re)Evolution -“ Der Kongress bloggt!“. Subline ist in diesem Jahr “Krise muss nicht traurig sein-. Ein Schwerpunktpanel beschäftigt sich dabei mit dem “Whistleblowing-. Als Stargast wird in diesem Panel der Schweizer Whistleblower Rudolf Elmer auftreten, dessen über Wikileaks veröffentlichte Daten das Bankhaus Julius Bär schwer belasteten. (...)" Mehr bei Jens Berger
Hysterie: “Werte und Normen- sollte eine Oberstufenlehrerin ihren Schülern vermitteln. Das dürfte ihr gründlich misslungen sein: Sie zeigte anonym einen türkischstämmigen Schüler bei der Polizei an, Mitglied einer islamistisch-terroristischen Vereinigung zu sein. Der Staatsschutz ermittelte pflichtergeben, wenn auch vergebens. Der Schüler hat mittlerweile das Handtuch geworfen. Udo Vetter über den Fall.
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick über die Entwicklung in Lateinamerika
Hetzwelle: Den BewohnerInnen des bereits seit den 90er Jahren besetzen Haus- und Kulturprojektes "Liebigstraße 14" in Berlin-Friedrichshain droht die Räumung. "Offenbar animiert durch angekündigte Proteste linker Gruppen, fühlen sich Berliner CDU und Hauptstadtpresse bemüßigt, eine Welle neuer "linker Gewalt" herbeizuschreiben. Im Tagesspiegel wird gemutmaßt, von wo aus die Gegner der drohenden Räumung Steine auf Polizisten schmeißen könnten. Die Beamten selbst kündigen für den Tag der Räumung den Einsatz von Spezialeinsatzkommandos an."
Thrillertipp: Es geht um Staatsterrorismus und die geheimen Armeen der NATO, kurz: Gladio. Martin Maurer, der eigentlich Drehbuchschreiber ist, hat fünf Jahre lang zum Thema recherchiert und seine Rechercheergebnisse in dem Buch "Terror" verarbeitet, das gerade im Dumont Buchverlag erschienen ist. Kurzgespräch von Marcus Klöckner mit dem Autoren bei telepolis
Sexarbeit: Prostitution in prekarisierter/globalisierter Arbeitswelt + Geschichte der SexarbeiterInnen-Bewegung + Lusty Lady: Strip-Club in Selbstverwaltung + das Thema im feministischen Diskurs + Prostitution und Militär + Gewalt gegen SexarbeiterInnen + Internationaler Hurentag + Interviews, außerdem Beiträge über EU-Regierungen mit Militär und Notstand gegen Streiks + Polnischer Mietstreik gegen Gentryfikacji + Hamburger Bauprojekte + Hausbesetzungen in Berlin zur Wendezeit. Inhalt der "Direkte Aktion 203"
Massenkontrolle: Die Europäische Union hat sich ein neues Projekt zur Handhabung politischer Proteste zugelegt: “Good practice for dialogue and communication as strategic principles for policing political manifestations in Europe- (GODIAC) vereint 20 Partner aus 11 Ländern und wird von der schwedischen Polizei geführt. Die erste von 10 Feldstudien wird anlässlich des jüngsten Castor-Transportes im Wendland erstellt. Beitrag von Matthias Monroy. Siehe dazu auch den Hinweis auf den Kongress "entsichern", der am 29. und 30. Januar in Berlin stattfindet.
Waffenstillstand: Die Euskadi Ta Askatasuna (ETA) gibt eine positive Antwort auf die Erklärung von Brüssel und das Abkommen von Guernica und erklärt den permanenten, umfassenden und verifizierbaren Waffenstillstand. Mehr dazu in den Verweis auf die Originalerklärung und in der Erläuterung von Ralf Streck bei den Freunden des Baskenlandes. Inzwischen hat spanische Regierung mit neuen Verhaftungen reagiert. Am Dienstag morgen nahm die Polizei beiderseits der Pyrenäengrenze zwei Basken unter dem Vorwurf fest, der ETA anzugehören.
Trickserei: 70.000 Tonnen hochradioaktiven Giftmülls sollen im staatlichen Zwischenlager Lubmin eingelagert werden. Ein großer Teil des Abfalls entstand in deutschen Kernkraftwerken. KONTRASTE deckt exklusiv Verträge zwischen Bund und Energiewirtschaft auf. Sie zeigen, warum die Konzerne ihren Atommüll auf Kosten der Steuerzahler entsorgen können. Manka Heise und Chris Humbs zeigen anhand exklusiver Papiere, mit welchen Tricks die Atomindustrie arbeitet.
Artikel mit Tag bundeswehr
kooperationsvereinbarung jugendoffiziere Krieg §129 Abrüstung AfD afghanistan agrarsubventionen ahmadinedschad Al Kaida algerien Android angela merkel antideutsche antifa antifaschismus antiimperialismus Antimilitarismus arbeit Arbeiterfotografie arbeitslosigkeit Armee asyl asylrecht atomkraft attac auschwitz autos barack obama baskenland bekleidung berlin berlusconi besatzung Bildung bildungsstreik bka Blockupy bundestag Bundeswehr bush castor charlie chaplin convergence center courage to resist daimler Dalai Lama demonstration deutsche interessen die grünen dilawar dresden Eklektizismus elektrische und elektronische waren Erich Weinert Esslingen facebook faschismus fischer flucht frankfurt Frieden friedensbewegung friedensdemonstration friedensratschlag frontex g20 g8 gipfel gabi gefahrengebiete gelöbnis generalstreik georgien gesellschaft gesellschaftskritik Grenzregime grete laska grüne guantánamo guantanamo guttenberg hardcore hartz iv haushalts- und sportwaren henryk m. broder hindukusch hizbollah homepage homophobie imi imperialismus indymedia Informationen intoleranz Irak irak veterans against the war iran israel italien joschka fischer jugoslawien Kapitalismus Kapp Putsch kassel käßmann Klimagerechtigkeit Knast kolonialismus Kommunales kongress kopfbahnhof kosmetik Kosten Krieg und Frieden Kriegsdienstverweigerung kriegspropaganda Krim krise krümmel l'aquila lateinamerika lebensmittel leipzig Libanon linke lohn luzern Madrid mark twain martin luther king mccain mecklenburg-vorpommern Medien merkel militante gruppe militarismus minarettverbot mondamo.de mumia abu-jamal münchen Naher Osten nationalismus nato nato gipfel nebenhaushalt new york niederlande not in our name! npd NSA NSU Oktoberfest öl Osama Bin Laden oury jalloh parfümerie Parlamentarismus pazifismus Perspektive und Befreiung Pflege pharmakologie Politische Rechte portland portugal pressemitteilung prof. abdel-raouf sinno Protest rahmenbefehl rassismus razzia Rekrutenvereidigung religion russland rüstung Saddam Hussein sarrazin schattenhaushalt schröder schulen schweiz seenotrettung sicherheitskonferenz sindelfingen sippenhaft Soziales sozialproteste Spanien spocht staatsschutz Stolpersteine strasbourg streik stuttgart stuttgart 21 südossetien syrien tel aviv thor steinar todesstrafe troy anthony davis truppenstationierung türkei tuzla ufpj ukraine umbruch bildarchiv usa verdi versammlungsfreiheit versammlungsgesetz versammlungsrecht Verweigerer veterans for peace vietnam volkszählung wasg washington whatsapp widerstand zensus openoffice 1. mai autonome in bewegung fukushima island köln leonard peltier sexismus vorratsdatenspeicherung ostermarsch eucom fcas pesco "enduring freedom" isaf tornado §114 §129 stgb §129a §129b 18. märz Abschiebebehörden Abschiebung amazon amokläufer anarchismus andrej holm antifa ost Antirepression aufstand autonome barrikaden bayern bewegung 2. juni bleiberecht blockade blockaden broder deniz k. dhkp-c emmely ende einer dienstfahrt esslingen euskal herria Fluch Folter fritz teufel fußball gaza Gefangeneninfo gera gesundeitsreform griechenland hamburg hausprojekt heidelberg ig metall Isolationshaft istanbul junge welt kapitalismus Kelsterbacher Wald kuba Kurdistan la insurrection qui vient lina e. madrid mahmut yilmaz Manipulation metin aydin Migration nazis nsu Nürnberg opel palästina pkk polizeigesetz polizeigewalt pro köln putsch rechtsstaat repression revolution rojava Rote Armee Fraktion rote hilfe Roter Aufbau sachsen Solidarität st. pauli staatsräson stammheim stolpersteine tag der politischen gefangenen tarifrunde terrorismus thüringen tintenfische tkp/ml Todesstrafe tomas elgorriaga kunze troll ulm ulm 5 uran vvn-bda 1. FC St. Pauli 8.mai abschiebung afd agenten antirassismus arbeit und lohn arbeiterbewegung ausbeutung autofocus autonome sozialarbeiter:innen autonome sozialerbeiter:*innen behr betriebsbesetzung brasilien braunschweig bürgerkrieg charlottenburg clara zetkin haus Corona demosanitäter dgb dortmund duisburg erfurt ernst thälmann eta euskadi ta askatasuna fau fau stuttgart Feste und Feiern flimmern flinta Fotografie freie arbeiter union freie arbeiter:innen union gasparitsch gebirgsjäger Gesundheitssystem gewerkschaft gewerkschaften Gewerkschaftten görli görlitzer park grundeinkommen grunewald hans gasparitsch hausbesuche heilbronn International islamophobie jon anza kirchheim klassenkampf klimakatastrophe klimakrise kreationismus kreuzberg krieg krieg und frieden kundgebung kurdistan libanon Lilo Herrmann Linkes Zentrum Lilo Herrmann Links lotta magdeburg MAidemo mayday mieten Nahost nahr al-bared nsa odessa Ostafrika otan parkschützer piraten Politische und gewerkschaftliche Arbeit polizei proletariat protest quartiersmanagement grunewald recht und unrecht rechtsruck rente mit 67 residenzpflicht revolutionäre aktion stuttgart revolutionäre maidemo Revolutionärer 1. Mai rosenheim Russland s21 schorndorf schwanenwerder schweinfurt sozialarbeit spanien stadtteilzentrum stadtteilzentrum gasparitsch stadtteilzentrum hans gasparitsch stuttgart-ost Tübingen umverteilung varusschlacht verfassungsschutz Versammlungsrecht volkshaus waiblingen waldheim gaisburg waldheim sillenbuch walpurgisnacht Wehrpflicht wiesbaden Wohnungsmarkt würzburg zensursula ziegenhals 11. September Antiterrordatei augenzeugenberichte Auslandseinsätze Big Brother china cia Demokratische Rechte dokumentarfilm dylan avery ermächtigungsgrundlagen fbi fmri Freiheit geheimdienst Militäreinsätze nachrichtensendungen oliver stone Onlinedurchsuchung Paranoia regierungsdokumente reporter ohne grenzen Schattenparker serendipity Sicherheit SysNews telemediengesetz Terrorismusbekämpfung terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz Vorratsdatenspeicherung Weichei world trade center abschiebeknast anne will antisemitismus argentinien athen autonomes zentrum biberach big brother britannien büren commodore der kommende aufstand dieselgate donald trump Dortmund Düsseldorf elmau erich mühsam ernährung fasching fidel castro filmtipp florida Flucht frankreich frauentag freiburg frontext g7 Genua Göttingen Griechenland guatemala hatecore heribert rech hessen Hundstage indect keir starmer kolumbien konzentrationslager kosovo Krise krokus lea legenden libyen linux louisiana medicaid mh17 moslemfeindlichkeit national socialist hardcore noborder pakistan patras pforzheim Polizei polizeikongress refugees roma sans papiers sinti solidarität Sri Lanka streetart Streik Tamilen tekel texas thessaloniki TKP/ML tunesien überwachung untersuchungsausschuss waffenhandel Weltmeisterschaft wien wissenschaft wuppertal abmahnungen abschiebungen adolf hitler afghanistankrieg africom ag georg büchner agenda 2010 Ägypten al qaida altersarmut American Indian Movement amflora anarchosyndikalismus android antiatom antikommunismus antikriegstag antirepression arbeiterfotografie arbeitslosenstatistik arizona Armut asoziale assad asse Asyl atomwaffen Atuttgart 21 augsburg babylon backnang bagdad bangladesh banken baraki betriebsrat bielefeld Bier bildungsprotest bildungsproteste bin laden blogdiktator bochum bolivien bonn buback Bundesaufnahmeprogramm bundeskriminalamt Bundesregierung bundestagswahl canon chdk chiapas club voltaire counterinsurgency darmstädter signal ddr de Maizière dessau dettingen diaspora dick cheney didf edward snowden ehren watada einheitsbrei euthanasie extremismusdebatte extremismusquatsch extremismustheorie ezln feminismus festo feudalismus finanzkrise firefox firmware fluch folter frank rennicke Frank-Walter Steinmeier freie arbeiterinnen union freiräume frieden friedenskampf Fukushima gdl general motors gentechnik george w. bush gerhard schröder gil scott heron gimp google google+ grundrechte guido westerwelle günther albrecht häuserkampf Heike Hänsel heiligendamm heller henrico frank heuchelei hooligandatei horrorfilm horst köhler hotel silber index indien informationsstelle militarisierung Ingo Niebel initiative sozialproteste internetausdrucker irak irakkrieg Iran jemen john demjanjuk Jordanien jörg tauss Jugoslawien kabul karlsruhe Kasperletheater kesk kessel klimagipfel koalitionsvertrag köhler kommando spezialkräfte kooperationsvertrag kopenhagen krisendemo krisenproteste ksk kundus kurt beck kurt tucholsky kurzarbeit landgrabbing landtagswahl large hadron collider lbbw legalität leiharbeit Leonard Peltier lhc Libyen luftwaffe Macht mali marjah meinungsfreiheit menschenrechte metabo Metropolis mexico migration Militante Gruppe Mindestlohn nacktscanner nagasaki netzsperren Neu-Ulm Newroz nürtingen oaxaca obama occupy Oettinger olaf scholz openid Opportunismus organisierte autonomie ostermarsch Oury Jalloh parlamentarismus petersberg petition Piraten Plakat politische und gewerkschaftliche arbeit prism rasterfahndung rätekommunismus RAWA rems-murr rio reiser roland koch rosarno rote flora saarbrücken saddam hussein somalia sparpaket spd sport squat statistik stattzeitung streitkräfte sudan südbaden taliban teheran Terroristen theodor fontane thunderbird ton steine scherben tschernobyl tübingen türk-is Türkei ulrike merten uniform code of military justice uniter Ursula von der leyen vietnamkrieg wahrheit weiler weltfriedenstag westerwelle wikileaks windows winterbach wolfgang drexler zeitenwende zensur zivilklausel zum kotzen zynismus afghanstan partnering afrika drohnen militarisierung oberkommando oldenburg österreich populismus verkehr waffenexporte abdullah ibrahim antimilitarismus apartheid äthiopien bangladesch Bildungsstreik breffu cointelpro dänemark dizzy gillespie duke ellington dwight d. eisenhower fela kuti filmabend frantz fanon ghana john coltrane jungferninseln kinzig 9 kongo lifestyle lokführer louis armstrong malcolm c masekala melba liston miles davis miriam makeba nina simone Nordamerika patrice lumumba sklaverei südafrika togo umwelt Vereinigte Staaten von Amerika vollpfosten zapatistas anschlag antiterrordatei antiterrorismus arbeitszeit atenco atomenergie auslandseinsätze berufsverbot bethlehemterror bildung bin raiding Blogkino bundesnachrichtendienst bundespost demogebühren demokratische rechte deutsche bahn ecuador elena feine sahne fischfilet freiheit g8 G8 Heiligendamm geewerkschaften gentrifizierung genua hacker handygate hartziv hausdurchsuchung honduras hungerstreik internetspezialist islam jack london jerusalem job krimi kunst lka Michael Csaszkóczy milaneo militanz Militärdiktatur militäreinsätze motörhead oettinger ostpaket paranoia prag provokateure rav reformismus Rote Hilfe Satire sauerkrautauflauf schäuble silvio meier spitzel staatstrojaner stellenangebot streikrecht Suruç tafta tarifeinheit terrorismusbekämpfung tschechien überwachungsstaat Uruguay vatikan völkerrecht VVN-BdA wetter air defender 23 stuttgart-vaihingen BErlin fraport kapitalismus 25c3 ACAB agypten albert camus alexandra kollontai alexis grigoropoulos Almeria amerika anarchie anarchist black cross anarchokommunismus angry brigade Antifaschismus Antifranquista antiziganismus arbeitsplätze armenien armut Atheismus atom augusto pinochet B. Traven baden-württemberg bakunin balkan barcelona batasuna befreiung der frau begriffsbestimmung belgrad Ben Barka bilbo black metal black panther black power bolschewiki boris vian buchmesse buenaventura durruti bulgarien carlo giuliani castor schottern charles darwin chile churchill claudia cardinale colette durruti corona Dario Fo Das Fest der Hiebe dawn ray'd Earth first Ebro edward abbey elia kazan emma goldmann England Erdogan Ernest Hemingway ernst toller errico malatesta Europa europawahl Euskadi existentialismus extremismusbegriff extremismusdiskussion Femizid film Finnland flughafen Francisco Franco frankfurter flughafen frauenkampf friedrich schiller g20 gipfel gebäudereiniger gefangene Generalstreik Georg Kreisler georg von rauch gerda taro gernika gerrard winstanley ghandi Glaube graswurzelrevolution großbritannien guadalajara guernica gustav landauer Guy Debord hambacher forst harem harry rowohlt heiner geißler helden herman melville hobos horst stowasser hugo chávez ich weiß was! inessa armand inge viett internationale brigaden iperialismus isobel goudi iww jackfruit japan jobbik joe hill josé buenaventura durruti Judi Bari kalter krieg Katalonien kennzeichnungspflicht kino Kirche knallfrösche knast knebelgesetz kochen Kohle Kolonialismus Kommerz kommunismus korea kritisch-lesen.de kroatien kronstadt kulturkrieg lakota lampedusa larissa reissner Laurel und Hardy leeds leon frank czolgosz lesung lesvos linkspartei literaturmesse Loi Travail louise michel lucio urtubia Luis Buñuel Portolés lyrik Mafia Malaga manipulation mannheim Mapuche maquis Marcel Carné maria nikiforova Marokko marxismus menschewiki mexiko monkey wrench gang monsanto montagsdemo moskau mussolini nasa nation nestle Nestor Ivanovyč Machno New Deal newroz nicolas maduro nordamerika nus oranienburg ortenau Oswald Mosley papst paris pariser commune Pariser Kommune patagonien pegida percy bysshe shelley Perspektiven peter kropotkin Peter Sellers pier paolo pasolini pine ridge Pjotr Alexejewitsch Kropotkin poesie polen polizeistaat post metal propaganda der tat räterepublik rekrutenvereidigung religionskritik republik rezept riseup.net robert capa robert crumb roosevelt rosa parks rudol rocker rudolf rocker rumänien ruslan sidiki sacco und vanzetti Salvador Puig Antich schanzenfest schweden seattle segi Sizilien software sowjetunion sozialberatung sozialismus sozialrevolutionäre spanischer bürgerkrieg staatsterrorismus stadtguerilla stalin stalinismus startbahn west stefan mappus steuerhinterziehung tankies Termine theorie tierquälerei toulouse truecrypt tschechoslowakei ubuntu udssr Ulrike Meinhof Umwelt umweltschutz ungarn Unglaube uruguay Vegan venezuela vereinte nationen Victor Hugo volker pispers voltairine de cleyre volxküche wahlen wahlkrampf Weihnachten weltuntergang wobblies wounded knee zapatista Zukunft zweiter weltkrieg lineage os Barack Obama Berlin Bürgerkrieg Ecuador Facebook FAU Frankfurt Gentrifizierung Gewerkschaften handy Hartz IV Koalitionsfreiheit Lateinamerika lineage os oneplus Passwort Patriot Act Polizeigewalt Raumfahrt sachsen-anhalt Squat Streikrecht Tarifrunde Ukraine Wackersdorf Zypern adenauer Al Qauida alexis tsipras Aufstand Autonome barrack obama belin bernd riexinger blackwater blair blockupy bnd brokdorf bürgerrechte cdu chrsitan wulff claudia roth david cameron eigenheim Extremismustheorie fdp fiskalpakt fuck gauck Geheimdienst gentechnick Geschmackloses gewerkschaftstag gorleben gräfenberg grundgesetz Guido Westerwelle haushaltsdebatte Heilbronn heiner geissler Hugo Chávez irland iwf jmstv jürgen trittin kindergeld kohl korruption Kriegstreiber Lohn m31 Muammar al-Gaddafi mügeln neokolonialismus netzzensur nicolas sarkozy nonpd Oaxaca Osama bin Laden rentner der woche sarkozy Saudi-Arabien savvas xiros schuldenkrise schweinegrippe siegmar gabriel sigmar gabriel sozialrassismus staat steganografie streiks südkorea Syrien Syriza telekom tibet tsipras Waffenexporte waffenlieferungen Wladimir Wladimirowitsch Putin xkeyscore Agenten Antifa aris velouchiotis Asylrecht Atentat attentat CDS Cristopher Street Day der paritätische deutsche journalisten union Faschismus Islamischer Staat k.o.m.i.t.e.e kon-med e.v. Kurden oktoberfest pro asyl rote armee fraktion schwäbisch gmünd Solingen abdullah öcalan abmahnung alice schwarzer angriffskrieg antiislamismus antinazis arbeitsrecht autonome antifa bak shalom bomben bombenbau cadarache cuba deflation demagogie elias davidson esperanto faschisten friedberg giordano gleichschritt grass haßideologie hausbesetzung hitler holocaust janus nowak jörg haider jürgen elsässer Kernenergie kinderpornografie kriegstreiber kündigung mahmud ahmadinejad massenmord mussawi nationalsozialismus neocons nidda norman finkelstein nürnberg oberhausen okkupanten plo plutonium propaganda reaktionäre regensburg schanzenviertel sokolowsky stattweb ulrike meinhof ursula von der leyen vermummungsverbot verschwörungstheorien wahnideologie weltmeisterschaft weltverschwörung womblog neofaschismus npd "esslingen unterm hakenkreuz" "in den fängen unserer legalen mafia" "was tun gegen profithaie?" "zeinabs wunden" 1933 8. mai 9. mai adam riese ägypten aib aja aje aktionsbündnis albershausen alexander neidlein alfred hausser alternative Alternative Jugend Esslingen andreas harald thierry angelo lucifero angriff Anti Naziaction antifa kehrwochen antifa ulm Antifaschisten antifaschistischer widerstand apabiz arschloch asj aufkleber Aufmarsch Aufruf Augsburg Ausstellung autonome nationalisten bad lauterberg Banda Bassotti beate klarsfeld bergarbeiterstreik Bewegung bietigheim bildungsarbeit Bleiberecht blog blogkino böblingen bocholt bockenheim Bockenheimer Warte bolschewisten brandanschlag Brandenburg broschüren Buchenwald bundesdatenschutzgesetz bundeskongress bündnis bunte hilfe burschenschaften Canon EOS 5D MK II cgm christian klar collegium humanum crailsheim damn15 Demonstration der rechte rand destroy the spirit of dresden deutschland DGB Jugend diskussion dkp dvu eisenstein ellwangen erfurth ermittlungsausschuss erster mai Esperanza Ettlingen fest der völker filbinger flashmob frauen freudental friedhofsschändung friedrich pospiech Friedrich-Ebert-Stiftung gdl streik gedenktag gegendemonstration geislingen georg büchner gertrud geschichte gestapo gew Gewalt gewantifa gewerkschafterinnen und antifa gemeinsam gegen dum gewerkschaftslinke gewerkschaftsrechte göppingen gostenhof göttingen grafeneck Günter Sare Hahn hakenkreuz Hakenkreuzskandal hakenkreuzsskandal hamburger bündnis gegen rechts helgoland heß hip-hop Holocaust-Leugner holocaustleugner horb hoyerswerda hünxe informationsdienst informationsplattform innenminister rech jose biden Jugend jugendliche jugendzentrum jusos Kaiserslautern kameradschaften Kampagne kapitulation karl liebknecht karneval Kehrwoche kein bock auf nazis Kemal Altun kiel koch komintern komma esslingen kommunisten kommunistische internationale Kontinuität Konzert Kundgebung kurt goldstein kz neuengamme kz-außenlager kz-gedenkstätte lauheim laupheim lebenschützer leserbrief LifeStyle litauen luckenwalde ludwigsburg Ludwigshafen Lüneburg maga mahnwache maille männer Mannheim marinus schöberl martin niemöller matti Merlin Misogynie morddrohung mordechai ciechanower Musik nationale bewegung deutschlands nazi nazi scum Naziaufmarsch nbd negu gorriak neofaschismus neokonservatismus neoliberalismus Neonazi Neonazis neuengamme nix-gut noise massacre nsdap oberer kuhberg Oliver Hilburger opensource oss öttinger panorama panzerkreuzer potemkin perspektive und befreiung picasso plakat PNOS pogrome Politik und Gesellschaft polizeikessel potsdam potzlow prairieland presse pro deutschland pro nrw prozess punk radikale linke ratschlag rebell Recht und Unrecht rechtsextremismus rechtskonservativismus rechtsradikale rechtsradikalismus Rechtsrock regierung regionalparlament reichskristallnacht Rems-Murr Rennicke Repression republikaner revisionismus robert andreasch rock gegen rechts rommel rosa luxemburg rosa luxemburg konferenz roßmüller rostock Saarbrücken sachsen anhalt sarazzin scheibenwischer scheiße schlichtung Schuhwurf Schülerstreik Schwäbisch Gmünd Schwäbisch Hall schwalmstadt-treysa Schweden Schweiz selbstbefreiung ska solingen sozialabbau sozialdemokraten sozialisten spurensuche ss stoßstange studie Stuttgart stuttgarter nachrichten sysnews tarantino taz Terrorismus transnet traub Turn it down uas ulla jelpke Uml Urlaub Venezuela veranstaltung verbot verbot aller faschistischen organisationen video villingen-schwenningen voigt vom rand zur mitte vub Wendlingen Werner Pfennig Wiesbaden wisconsin wolfgang s. wunsiedel zahltag zerschlagung zivilcourage zug der erinnerung zwangsarbeit Zweibrücken sarrazin #STOPEGIDA 1312 1968 20. juli 68er bewegung 9. november AABS aachen acta adorno Advent afd jugend afd verbot afrin ahvaz akropois Aktivismus alberto adriano Alexandros Grigoropoulos alfred hausser preis alfred hitchcock alhambra Alice Weidel aliens Alkohol amadeu antonio amerikadeutscher bund analyse analysen Anarchismus anfang angela davis antiamerikanismus antifa-ost antifaschisten antifeminismus antirasssismus Antiziganismus apo apostolos santas arbeistlosigkeit Arbeit und Lohn arbeiter und soldatenrat Arbeiterbildungszentrum arbeitsplatzvernichtung Arbeitsscheu Reich arnaldo otegi at the gates atheismus atombombe aufstandsbekämpfung ausbildung auschwitz-birkenau ausstellung ausstellungen und messen autismus autokorrektur autonomes zentum aylrecht bad cannstatt bad kleinen baden-baden bahn balingen balýkesir bankblockaden banksy baskenrock Bayer befreiung Bergen-Belsen Berlin- Bern Bertolt Brecht bier bild bildungsplan Biplab Basu bismarck bka gesetz black block Black Lives Matter black panther party Blutsonntag Bolsonaro bombenbauer bosbach bozkurt bradley manning braunbuch breivik brodno buchenwald buchtipp budapest budapest komplex bullen bundestrojaner Burak Bektaş bürgerliche mitte burghausen carola rackete carrero blanco cato bontjes van beek cern ceta cgil chavez Ché Guevara chemnitz Chile chomsky christine bender christoph probst christy schwundeck Clausnitz Clément Méric corpsgeist costa-gavras csd cyberwar danielle ganser datenschutz davos debanking defa deizisau demo für alle demokratieverständnis detuschland Deutsche Bank deutschnationale dgb jugend dhaka DHL di Die Linke Die Rechte Diesel diskurstheorie Diyarbakır dolchstoßlegende donal duck dr. mabuse Dreigroschenoper Drogen düsseldorf Echterdingen einheitsfeier einheitsfront einprozent Einzelfall Elmau emanzipation enbw erdal eren erich kästner Erkenntnistheoretisches ernest hemingway ernesto kroch ernst von salomon eselsohr essen Eugenik europol evg extremismus Extremismusdiskurs extremismusklausel falzano di cortona Feine Sahne Fischfilet fellbach festung europa Filder filderstadt finanzamt fir Flimmern florian heilig flüchtlinge Flüchtlingspolitik Flughafen flutkatastrophe fnes ford frankfurter rundschau freie arbeiter*innen union freie nationalisten freihandelsabkommen Freital fridays for future Friedensbewegung friedrich merz friedrich wilhelm heinz friedrich wolf fritz bauer fritz julius kuhn fritz kuhn fritz lang front national g.w.bush gall gedenken Gefährdergesetz gelsenkirchen gemeinnützigkeit gender genreis gentrifikation georg elser george floyd geraubte gesellschaft für freiheitsrechte gewerkschaftskonferenz gewerkschaftsrat gezi park gifhorn Gipfel gladio Globalisierung gls bank gönen Gonzo Journalismus gööpingen göppingne götz aly GPG graue wölfe Grauzone graz günter albrecht günter sare Günter Wallraff halbe halle Hanau handarbeit Hanna Krall hannover Hans Rueß hans scholl hans-peter friedrich hartz 4 heartbleed Heidenau heidenheim Heideruh heike schrader heiner geisler Helden HEldinnen Herbert Marcuse hermann erhardt hindenburg und ludendorff hitlerdeutschland hitlerfaschismus holger meins holocaust gedenktag hooligans horst mahler Hotel Silber howard zinn hrdlicka hugo chavez hund Hunter S. Thompson i.g. farben Identitäre identitäre bewegung Idiokratie ig bau ig bce IG Farben iii. weg ilse werner indentitäre industrie 4.0 infoladen Ingelheim Initiative Antifaschistische Filder innenministerin innenministerkonferenz institut der deutschen wirtschaft Institutioneller Rassismus internet internetfilter internetsperren jan kubiš jarmuk Jean Améry jena johanna teske joris ivens jozef gabčík junge freiheit jürgen henschel jürgen rieger justiz Kabarett kaiserreich kandel kapp-lüttwitz-putsch karl lempp Karl Liebknecht karsu katalonien kehl Kein Bock auf Nazis kemnat Kiel kindertransporte Kino Kirchheim unter Teck klassengesellschaft klassismus klimakonferenz klimakonferenz. nikolaus klopapier kobane koblenz kommerz königs wusterhausen Konservatismus konstantin wecker kontext kooperation kooperationsabkommen kooperationsvereinbarung KPD kreistag kriegsverbrecher kristallnacht KSK Ku Klux Klan kust labournet lada landvolkbewegung le pen leftvision Leinfelden leonberg leonhard frank lichtenhagen lidice liederhalle lighteater lilo herrmann linde lindenstrasse linkes zentrum lilo herrmann linkhaftung linksextremismus literatur london lörrach lübeck lüneburg luxemburg machtdemonstration Magdeburg Mahnwachen mainz männlichkeit manolis glezos mario müller mars marsch der ehre martin keßler martin söllner marx maschinenbau matthias erzberger mauthausen medienkritik mehdorn Meißen messe Messe Stuttgart metal michael jackson Militarisierung ministry misogynie mlpd mobilitätswende monarchie moorburg mord und totschlag mucke müntefering nancy faeser nanuk Nationalgarde nationalstaat naziaufmarsch nazigewalt nazipropaganda Nazis keine Basis bieten naziterror neckarwestheim Nellingen neofaschisten neonazis Netzneutralität neue rechte neuhausen neukölln Neukölln-Komplex niedersachsen noafd noam chomsky Nopegida nordrhein-westfalen norgren norwegen notstand novemberrevolution nsbm obdachlosigkeit oberaichen oktoberfestattentat olympia Omas gegen Rechts onlinedemo onlinedurchsuchung opernball opferberatung rheinland opium fürs volk organisation consul orson welles Ostdeutschland ostfildern oury jallo pagepeel parteitag passau patriarchat pds peer steinbrück peru Peter Paul Zahl Peter Weiss pgeida PGP philipp scheidemann politically incorrect Polizeiabkommen Polizeikongress Porntube porsche Portland postfaschismus pressefreiheit primacall PRO NRW psychologie qosay khalaf quelle Querdenker Querfront radikalenerlass rainer werner fassbinder rash rassismus klassismus rassismusanalyse Rasssimus Rastatt ravensbrück rawtherapee Reachout rech recht rechte rechte gewalt rechter terror Rechtsterror Reichpogromnacht reinhold freisler rentner Repressive Toleranz revolte revolution an der tanzbar rezension RFB rheinmetall rieger riesa Riga rise against rootkit rostock-lichtenhagen rote kapelle rudi dutschke rudolf heß ruhraufstand Rumbula S21 sachsenhausen sachsenheim sadri berisha salvini Sant'Anna di Stazzema saragossa Sarazzin saudi-arabien schanze Schildbürger schland schlechte musik schlecker schuhwurf schwabenstreich sds Sea-Watch septemberstreiks serbien sex & crime sezession sipri Skandal skate punk slime smily sobibor sohpie scholl Soma sozialdarwinismus soziales springer st. anna di stazzema stadtplan stauffenberg stay behind steinbrück sternmarsch Stetten stockholm stopegida Strasbourg Streiks stresstest studiengebühren stutgart stuttgart gegen rechts suv synagoge Tag der Befreiung tag der ehre tarifeinheitsgesetz taser täter täterbuch telefonüberwachung telegram tempelhof teppich terrorismusdebatte themenabend tiefer staat tina modotti TisA Tobias Pflüger todesopfer rechter gewalt torte Tour trojaner trump ttip twitter umberto eco Umbruch Bildarchiv unibrennt Untersuchungsausschuss urknall uta kamleiter vaihingen varoufakis vattenfall velosolex ver verfassungschutzbericht verkehrswende vernichtungslager Verschwörung verschwörungsmythen verwaltungsgericht volker lempp volksfront Volksgerichtshof wacken Wahlen wahlkampf wahlrecht Waldbesetzung walküre walther rathenau warschau Warschauer Ghetto wef wegtragegebühr wehrmacht weihnachten Weihnachtsmann weikersheim weinheim weissach weisse rose wendland werbung westlb widersetzen wiglaf droste willem arondeus willi bleicher Wissenschaft wkr Wladimir Iljitsch Lenin wolfgang staudte wolfsburg woody guthrie workingmans death yeti zahnarzt zapata zensuch zentrum automobil zob zsk Zürich zwickau zypries Antiislamismus operaismus salafisten seehofer antisemitismusvorwurf China die linke don siegel gregor gysi jean-gabriel pèriot karl marx michelangelo antonioni riots senat Verfassungsschutz Zensur atuttgart bremen bundesausschuss friedensratschlag eisenach herne kaiserslautern otkm schwerte stuttgart. vvn-bda ableismus afghanistandemo Agustin Aguayo Antirassismus arge bosnien bundesregierung bürgergeld Couscous cs gas db double-jeopardy defense eads Europäische Union expressionismus freihandelszone friedrichshafen georg heym geschenk internationale solidarität jungedoffiziere lissabon Long Island McCain michael sommer mörder Obama redblog Schulstreik schwarzbuch sicherheit soziale kämpfe strategiepapier tränengas unruhe wein weißbuch wolfgang schäuble opensource abhören abwehren aida allgemeinverfügung Andrej antira antiterrordatenbank antiterrorgesetze armagh aufruf aufruf §129a Bahn Bambule bart simpson benno ohnesorg Berlusconi biometrie bobby sands Bundesanwaltschaft bundesfamilienministerium ccc clonewars Clownwars coppito cuban five deckenstreik Dessau DHKP-C diversity equity eurogendfor evrensel Fakt fingerabdrücke flugzeugabschuss Franziska Drohsel freiheit statt angst freitag Friedrich Engels G20 generalbundesanwalt gerechtigkeit gesetzentwurf großer lauschangriff gummigeschosse h-blocks hafenrundfahrt hamurg havanna hayat tv Hokuspokus horrorfilme ice inclusion inklusion ira Italien Kauder kinderarmut Klar klimacamp Korte kronzeugenregelung ksm Kuba Kultur L'Aquila landtag lawblog lkw-maut daten Maidemo marsch Merkwürdiges & Witziges nato gipfel 2009 online-durchsuchungen opium osteraufstand otto depenheuer Out of Control parastou forouhar passbilder + biometrische daten pescara politik Polizeigesetz posttraumatische belastungsstörung präventiv ptsd ritalin roj tv Rojava rom santa clara Schäuble Selber machen sicherheitsgesetze silvio berlusconi Software sperren spontandemonstration stuttgart stammheim subversiv Systemübergreifend terrorbekämpfung terrormäuse tesat Tierwelt tschechische republik überwachen udo vetter van Essen verdächtigen Verfassungsbeschwerde verfassungsfeindlich vielfalt websperren weißgardistische wichte weitergabe von flugdaten winnenden zitat Zypries arte George Orwell Gesundheit gewalt Ich weiß was! schwarzfahrer tornadoeinsatz unternehmenssteuerreform verkehrsbetriebe esslingen BKA Gesetz farc filmtage hugo chávez klamotten politische rechte hartz iv Petition sanktionen wohnungsnot workfare friedensdemonstration #noracistpolicies Abschiebungen Afghanistan aktionstag asylbewerberleistungsgesetz (asylblg) asylpolitik Ausbeutung barnim black history month bnd gesetz Brasilien bundesverwaltungsgericht cemal kemal altun de maiziere desertion eberswalde eurosur Euskal Herria EZLN flüchtlingspolitik fluchtursachen fotografie Frankreich geas geburtshilfe große koalition guinea halberstadt Heidelberg Hellersdorf hungestreik imk23 karawane kevin ikechukwu kultur Lampedusa mare nostrum migrationspolitik mittelmehr neubrandenburg nopegida Pegida Pforzheim racial profiling Residenzpflicht rückführungsverbesserungsgesetz schwitzen sgb ii sgb xii spandau sri lanka wendt aktion bleiberecht alassa m. arbeitsverbote belarus bezahlkarte bukowski Demo Dilara Karakaya donauwörth dublin erdogan flüchtlingsrat für esslingen geflüchtete gemeinsamens europäisches asylsystem gesundheitsversorgung gpg grauzone Hülya Karakaya Karakaya katzhütte kim jong un Köln landeserstaufnahmelager Lesvos mahlzeit marburg mittelmeer mord moria nooneisillegal otto schily panzer pgida polizeiaufgabengesetz refugee sachleistungsversorgung sammellager seebrücke solidarité sans frontière tamilen tierrechte wohnsitzauflage wolgast zürich Alexis Grigoropoulos bogotá dalai lama hartz-iv mikis theodorakis militärdiktatur new york city Atomare Teilhabe Atombomben Atomwaffen Büchel steadfast noon Atombombenabwurf atomkrieg büchel Bundestagswahl duck and cover hiroshima II. Weltkrieg Japan kriegsverbrechen manhattan projekt muntazer al-zaid netanjahu schuwurf truman AntiAtom atommüll g7 gipfel ican Mayors for Peace atomausstieg atombomben atomforschung atomkraftwerk azoren balkonkraftwerk bund csu kernenergie mappus markus söder ozonloch smr reaktoren strompreise akw biblis atomforum atomkonsens atomkraftwerk krümmel ausstieg aus dem ausstieg der atomenergie Biblis Bundestag dioxinskandal geesthacht gkss godiac kriminelle energie laufzeitverlängerung prof. vladislav p. mironov rwe sacharov umweltuniversität Tunesien Atomkrieg atomwaffenverbotsvertrag doomsday clock gazastreifen medikamente NATO notstromversorgung ölkrise OTAN pete hegseth donald trump schnellreaktionsnetzwerk sechstagekrieg straße von hormus vereinigte staaten von amerika wasser weltuntergangsuhr westjordanland wirtschaftskrise Atomkriegsmanöver Europawahl nörvenich atomkriegsmanöver Atomwaffenstaat aufrüstung f35 ippnw manöver naturfreunde nukleare teilhabe saporischschja Angela Merkel antiglobalisierungsbewegung appo ausbeuter Ausfall benjamin netanjahu brad will codep franquismus frauenbewegung frauenrechte frederick douglass gewaltfrage gewaltlosigkeit girechenland habermas ismail qureshindi kommune Levy marine marinus van der lubbe matrosen Mexico montes azules Portugal proletenpassion rebellion reichtagsbrand schmetterlinge SDS tauss urgent action 1. mai. revolutionärer 1. mai Arbeit Arbeiterkino Arbeiterklasse automobil charles bukowski chef diesel gewerkschaftsarbeit gorillas grundlagenarbeit grundwiderspruch hierarchie Industrie 4.0 Israel kriegsregime mikroplastik Niedriglohnsektor organisation pi-hole produktionsverhältnisse raspberry pi Refugees revolutionärer 1. mai rheinmetall entwaffnen rüstungsindustrie Sklaverei sondervermögen umsturz unterdrückung anti akw Bewegung 2. Juni Ernährung klaus jürgen rattay kukuck kunst- und kultur-centrum-kreuzberg Leiharbeit Rassismus Sarrazin forenhaftung Post Tarifeinheit Geflüchtete Murrhardt neuruppin Rems-Murr Kreis bilder flughafenausbau freibier Globalisierung und Ökologie Hamburg jubel privatisierung pünktlichkeit qualität Rücktritt sauberkeit tempowahn trubel umweltkatastrophe volker grube bamberg heide/dithmarschen ingolstadt limburg neuwied bayonne berri txarrak besetzung bulletten egin fermin muguruza herri batasuna iparretarrak journalismus kortatu Kundus lgv m15 Parkschützer podemos tav tgv bellizismus wehrpflicht räterepublik #niewiederistjetzt 1 8. märz a 100 a100 abtreibung agit aim aktion aktionärsversammlung aktionskonferenz ali jansen amoklauf amsterdam Anarchosyndikalismus andreas baader andrej h. annerose reiche apardheit armutsbericht Ausbildung Ausstellungen und Messen banlieu Benno Ohnesorg ber bernhard braun bertelsmann betriebsratswahl black lives matter blogrebellen bologna bosch-siemens-hausgerätewerk brandenburg brigitte mohnhaupt brüssel bsh buenos aires Bundesrat cafe filou calw carmen roll cartoneros chaos christa eckes cluj cockpit combatiente correctiv covivio immobilien gmbh daniela klette datteln david irving death in custody demo deserteure deutsche wohnen Deutscher Herbst deux chevaux die meuterei drugstore eat the rich eberhard becker ecocarrier ecocarrier ag emanzipationsbewegungen ende gelände energie entmietung extinction rebellion fatih saraçoğlu fau berlin femizid ferat koçak ferhat sentürk ferhat unvar finanzministerium Firmware frauenkampftag fred feuerstein friedrichshain g17a g8 heiligendamm geburtstag genozid gentrification Gentrifidingsbums gezi glencore gökhan gültekin gomorrah Gorillaz graffiti granma groth gruppe gudrun ensslin habersaathstraße hahn hamza kurtović hanau hedonismus heinz ostermann helmut pohl herero Herford hsh nordbank ihr seid keine sicherheit ikinzig 9 ilse stachowiak inglourious basterds ingrid schubert internationalismus investa irisch republikanische armee irmgard möller iwan der schreckliche jan raspe johannes weinrich jugend jüterbog k9 Kadavar kaloyan velkov kapital kattowitz kavala report keupstrasse kinzig Kinzig 9 kinzigstraße 9 klaus jünschke klaus wowereit klimastreik knastdemo Koblenz kohleausstieg kongreß konjunkturpaket kop kopftuch köpi kotti Køpi Kreuzberg kriegsdienstverweigerung Krisenproteste kupa ilunga medard mutombo la haine landschaftszerstörung landwirtschaft laskerkiez lausitz leavenoonebehind Lebensschützer leerstand leistungsschutzrecht Liebigstraße 34 ll demo lng long kesh luke holland mai Mainz maja malcolm x mall of shame mama africa manfred grashof manfred kraft mann & hummel marburger bund margit schiller markthalle marzahn Mauerfall mediaspree megaprojekte mehringhof Menschenrechte mercedes kierpacz meuterei miete mietenbremse mietendeckel mietendemo mietenwahnsinn mieterbewegung milei moabit monika berberich motardstrasse Münster musk mustafa atalay nama namibia nationalsozialistischer untergrund nodapl nordkorea Nordrhein-Westfalen nsu morde ohne mampf kein kampf oktober oktoberrevolution Olympia Opium oranienplatz ostkreuz padovicz palin Papst parteien Peter Brückner peter hacks pierburg polizeieinsatz pornografie Pößneck potse preissteigerungen pressekonferenz pride Profit pussy riot putin pylos queerfeindlichkeit Racial Profiling raf raimund rassillier rave reachout rechtsrock regenbogenfabrik rente revolutionäre zellen rigaer 94 roman ronald augustin rote zora rügen ruhrkohle rummelsburger bucht sabot garden Sachsen-Anhalt said nesar hashemi Schah von Persien schiffsuntergang schillerkiez schöneberg schwarze risse schwimmbad sébastien briat sedat gürbüz sergej m. eisenstein sez sigurd debus so36 sozialer kahlschlag spekulation sport- und erholungszentrum berlin städtebau startezia Stonerrock streetfotografie streletzki syndikat tegel terrorhysterie terroristen tesla tesla gigafactory tipsy bear bar ton Ton Steine Scherben tumalwat tuntenhaus TVO Ulrich Schmücker unteilbar uploadfilter urbanart velocarrier gmbh Verschwörungstheorien verzweiflung videoaktivismus vili viorel păun volksbühne wagenplatz wallstreet wasserschutz wedding weltbank werner hoppe Wiedervereinigung wir haben es satt wohnen Wohnen unter Hartz IV wohnraum wohnungslosigkeit wohnungsmarkt wolfgang beer wolfgang borchert wolfgang quante wolfgang stahl wowereit Wrangelkiez zelik zwangsräumung zwangsräumungen bettruhe 24c3 ACTA addon akademikerball andrej Anonym anonym im netz anonymisierungsdienst anti-terror-datei bielefelder erklärung bildbearbeitung black is beautiful borg browser bundesverfassungsgericht datenerfassung debian enter the matrix erklärung erweiterungen erwerbslosenforum exiftool forum foxyproxy frauenhass Frontex Hardware heuchler idiokratie igitt! jap jhead jugendschutz knorkator lidl mäuse meppen noscript pig brother Privoxy protokollierung reutlingen rfid roten hilfe Sammelklage sammelverfassungsklage screening Sindelfingen Social Media streetside streetview Terrormäuse tor torpark tutorial Virus vista volksfest wearable appliance webcam daseinsvorsorge energieversorgung gesundheit grundsicherung hochschulen imi kongress kindergrundsicherung militär mindestlohn mindestrente mobilität pisa profit soziale infrastruktur Blockaden Internet Kolumbien podcast birgit hogefeld bombenbauanleitung cottbus energie cottbus gefährdungslagen maultaschen pgp radikal sozialstaat ungdomshuset unterschriftensammlung weltwirtschaftskrise wolfgang grams zaf IMI maintaldruck minnelyrik spitzeldienste Antikapitalismus aus!sitzen Black Block bossnapping demokratiekongress Emmanuel Macron François Bayrou Freiburg gewerkschafteraufruf Hausdurchsuchung Montagsdemo no tav nordflügel sabotagen Schanzenfest spiegel taschenlampenterror Unibrennt val di susa Volksabstimmung ziviler ungehorsam sauerlandgruppe Darmstadt G20 Aussenministertreffen Hambacher Forst Hannover Kobane medien Nordirak Nordsyrien Osnabrück reggae rechtsruck kpd Nazis NPD burak bektaş Daimler Entlassungen gesundheitssystem Dresden Gorleben atomare teilhabe aufrüstungspaket bundeskanzler Erich Kästner Friedrich Merz klimapolitik prenzlauer berg Rheinmetall Sondervermögen ukraine. russland anne rieger deutsche bank friedensnetz heike hänsel kriegsgebiet Letzte Generation linksfraktion rassenauseinandersetzung rede tamtam bundeswehr-gesetz hochschule wissenschaftsfreiheit ahaus AKW astra berthold huber biber bombodrom budweiser bundesamt für die sicherheit der nuklearen entsorg gesundschrumpfung gipfel identitäre jülich lingen nordrhein-westfahlen osze Philipp Mißfelder Schottern schülerdemo Sébastien Briat sitzblockaden zukunftsforum agentur für arbeit aluhut Ausgangssperren covid covid 19 Demosanitäter die pest die zeitgenossen Doku Dokumentation drohnenkrieg energiepreisexplosion entlassungen europa filderstadt bernhausen Gesamtmetall gesundheitswesen H5N1 inflation jobcenter jobchenter krisenbündnis Kurzarbeit LabourNet Metall- und Elektroindustrie Monitor nerdkram omikron pandemie Pressefreiheit querdenker schuldenbremse schwurbler Sozialraub Sozialrecht staatstheorie umweltpolitik vernissage Akkordpausen belegschaft betriebsratswahlen Bremen bundesstraße 10 dilek hüsniye toy gemeinderat hungertuch mercedes Mettingen oberbürgermeister panasonic prozeß refugio sioux streumunition transfergesellschaft untertürkheim Albert Norden alter chrome Gefängnis Globke Jürgen Kuczinsky wiedervereinigung Wolfgang Abendroth Wuppertal Indymedia Linksunten Versammlungsfreiheit 11. september 21. oktober agif akw Allianz appell Arbeitsplatzvernichtung armutskonferenz Atomkraft biblis bildröhrenwerk blogswarm boykott bühl bundesweit cannstatter appell Chiapas disk Energiekosten g8 gipfel hokkaido gesundheitsreform gewerkschaftsbewegung grundrecht hamburg'tan tuzla'ya selam jugendhaus kamber saygili kanada Kessel klimabewegung konstanz limter-is Linux Lützerath mahle Marsch militanzverbot montebello nokia north american union nrw oakland Ostermarsch Renteneintrittsalter Rentner second life solidaritätskreis sozialkahlschlag Sozialproteste spp startbahn störungsverbot summer of resistance reloaded t-com tag der befreiung tobias pflüger transrapid Trolltech Ulm verfassungsbeschwerde Verhandlungen world can't wait zivilgesellschaft aabs das war mord Death in Custody institutioneller rassismus jürgen rose Mario Bichtemann annalena baerbock b.l.o.-ateliers denkmal deutschlandticket digitalisierung justizvollzugsanstalt kraftfuttermischwerk pofalla reichsbahn robert habeck rote armeee fraktion Selbstbedienungsladen servicewüste deutschland ssb sternbrücke tren maya verkehrsverbund stuttgart volker wissing vvs dfg-vk bsw friedenskooperative guantanmo militärpolitik pax christi cox18 detlev wetzel gaaza Gewerkschaftsbewegung hamas Herbst Kapital kellerschenke mailand Mehrwertsteuer Niedriglohn Optimierungsgesetz pfefferspray Regierung Rentenpolitik Sozialabbau teleskopschlagstock ver.di yasmin fahimi zukunftsforum 28c3 atomtransport bloggereien bloggerkongress eskilstuna greenpeace hokuspokus karlskoga osama bin laden Paris Rote hilfe urantransport zweibrücken psychatrie Versammlungsgesetz AugustÃn Aguayo soldier's duty? tagesschau ackermann altersteilzeit amy goodman anc anton pannekoek asse ii Astronomie atomstrom aufmarsch bahn ag bankenkrise bayer conchetta cosatu crossover dhl Edmund Stoiber endlager fsf gal glasgow grundrechtekomitee hauptbahnhof hubble hunger jubiläum krawall Kurt Tucholsky lonon ngc 3324 ossietzky pentagon peter handke qimonda rüstungsausgaben sabotage schwul sex sozialforum spinnerei tlatelolco ufo wiefelspütz winter soldier wolfgang clement yilmaz güney zumwinkel Pig Brother b. traven Buchtipp upton sinclair willi bredel agrogentechnik aua basf fleischfabriken fleischindustrie fleischskandal forstwirtschaft gammelfleisch gatersleben globalisierung und ökologie harissa laster lecker Mampf nahrungsmittelversorgung paprika rum saatgut save our seeds spargel turrón veganismus ABKE Aktionstag altbach arbeiterbildungszentrum Arbeitsplätze atombome atomraketen Auschwitz bauernkrieg berberdorf Berkheim bertolt brecht Berufsverbot Bildröhrenhersteller Bildröhrenwerk bio-bombe Bosch buchladen bunte initiative carisatt caritas CDU Cross Border Leasing dario fo diätbullen DIDF dietz Diskussion dokumentation ebersbach entgelt esslinger zeitung fahrplanstreichung feinstaub fest Festo Frauennetzwerk Frauenpolitischer Ratschlag Freibad galeria Gemeinderat genossenschaft Gewerkschaft gewerkschaftshaus Halle Haushalt IG Metall Index informationen jab Kahlschlag kanalabschlag karmeliter karstadt kaufhof Kirchheim Kita köngen konzert Krankenhaus kredite kultur am rande kuscheltiere landesbühne lion feuchtwanger mensch meier Merkel müller - weingarten nahverkehr obw9 öffentlicher dienst oskar maria graf Panasonic Parteitag peter weiss Punk rauchverbot Regenbogen rené benko rennicke rohrbach roto frank schulbeginn schuler schwertmühle signa holding solidaritäts-fußballturnier SPD spielplätze Streichungen theater thomas mitsch Traub untersuchung Verlagerung visionär warnstreik Weingärtner Widerspenstig wlb Wolfschlugen Bolkestein Bündnis deutscher frauenrat europäische sicherheits- und verteidigungspolitik gewaltschutzpaket Irland referendum verfassung vergewaltigung Vertrag von Lissabon Carrero Blanco luis carrero blanco operación ogro nahikari otaegi sortu Antikommunismus Bayern abtreibungsgesetze acteal aztlan underground El Salvador Guatemala Honduras marcos Mexiko subcomandante marcos big tech fediverse instagram mastodon meta nelson mandela paypal pixelfed threads unplugtrump youtube künstliche intelligenz bankblockade beschäftigungssicherung konjunkturförderung krisie schläger sturmhauben bahnprivatisierung Arbeiterbewegung bosnien-herzegowina Death Metal erich fried Erich Mühsam hass imk kreator LEA brot Duisburg frankfurter schule frei.wild goethe universität hochschulaktionstag interviews ivi jutta ditfurth m18 naomi klein Obdachlosigkeit Religion Revolutionäre Zellen saarland scharf theodor w. adorno Universität wurst "freie antonia" Agent Orange banküberfall DKP DNA dreiländerdemonstration Fidel Castro gemeinsam kämpfen kommando rhino links mahdi ben nacer Monsanto Mössingen Percy Schmeiser peter chotjewitz peter paul zahl Postoperaismus radio dreyeckland riace Rickenbach soliparty utopie vauban Vietnam Waldshut Deir el-Medina Leibeigenschaft Lohnarbeit Lohnsklaverei Lucy Parsons Martin Luther King Produktion Reproduktion Washington erster weltkrieg hans eisler i. weltkrieg lohnfrage USA 2am revolution 3. oktober anarcho-punk anti-racist action beirut berlin kongress crass crustpunks europäische linke falklandkrieg food not bombs friedensdemo Göppingen hisbollah hizb allah international kongresswahlen kopp verlag luftangriffe margaret thatcher maryland pelosi PKK poison girls sisters of mercy subkultur wake up on fire Karlsruhe KIT Zivilklausel Donald Trump Erneuerbare Greenwashing Hartz 4 Hungerstreik Korruption Tepco alba altona Grundrechte kuhle wampe mapuche nicaragua rondenbarg Staatsterrorismus Ausverkauf bündnis sozialproteste clownarmy coquelicots dicker hund ebay G8 Gipfel Hokkaido G8 Hokkaido jess hurd klatschmohn monet reiseführer renteneintrittsalter sicherheitszone Telekom Torte vorpommern zaun Euromärsche gewerkschafter Labournet nairobi sonderzug john rees respect Umbruch Bildarchiv al jazeera al-araqib amnesty international antiautoritarismus antimuslimischer rassismus aschkenasim b'tselem balad bat yam be'er sheva beduinen beer es-sab' beer sheva beit lahiya beʾer scheva buchbesprechung chatbot chatgpt deir al-balah Demokratie edward said emma goldman Existenzrecht fotografile habsora hebron human rights watch humanismus idf intelligente waffensysteme joseph biden Juristen kafr qaddoum kamal adwan kamal adwan hospital khan younis lavendar lavender marokko Menschenrechtsverletzungen milly witkopf nabi saleh nakba naqab negev nordafrika pako PFLP PLO prawer plan ramallah rishon lezion rouya hzayel rudolph rocker siedler umbruch bildarchiv unit 8200 völkermord westbank Wien zionismus zwei-staaten-lösung antiberliner Bahnerforum fgaac Gegenstandpunkt Lehren metallertreff offenburg Sarkozy SNCF Umbruch bildarchiv agrevo arkansas bayer cropscience bienen bill gates biotechnologie bt-176-genmais buko croplife international dow agrosciences dupont europaparlament european food safety authority (efsa) feldbefreier gattersleben genfood genmais genmanipuliert gießen global 2000 globalisierungkritisch gmwatch gvo isaaa klaus faißner kws mon810 oberboihingen ökologischer landbau pioneer prri reis riceland foods Roundup syngenta tierfabriken wiesenhof architektur Friedrichshain gentrifidingsbums häuserrennen lauratibor lausitzer straße Miete Nürtingen ratiborstraße reichenberger straße Stadtplan Wohnraum autistici/inventati collective G8 Gipfel informationsfreiheit vereinigungsfreiheit Revolution weberaufstand heldinnen kantinenessen krankenhaus teilhabe Böblingen GATE GOURMET initiative grüne gewerke Jugendaktionstag landarbeiter:*innen Müllverbrennungsanlage MVA Netzwerk stagehands ausfall erfahrungen euro fluglotsen globalisierung jugendaktionstag los mineros Mumia Abu-Jamal parlament post Problem stellenabbau tagung tarifpolitik vernetzung zossen Anschlag Athen Babylon chios CIA dimitris koufantinas Fanmärsche gema junta miliärdiktatur pigs Septic Flesh St. Pauli syriza zypern großmacht abmahnwahn haushaltssicherungsgesetz jens spahn sozialrecht energiekosten entlastungspaket kinder regelbedarf regelbedarfsermittlungsgesetz sozialhilfe steuerentlastung außenpolitik blackstone Boris Palmer grand city properties kuhn mietenkrise volksentscheid wasserrückkauf Winfried Kretschmann Guantanamo annette schavan komasaufen Anstifaschismus Antisemitismus Stuttgart gegen Rechts "bild" bettlermarsch Blogs brunsbüttel dokumente hafenklang hamburger schulmuseum have heart irrenanstalt Jolly Roger koks Ludwigsburg ohlsdorf party pin schill schule schulsituation im faschismus schulterblatt şeyda kurt steinkohle sternschanze strandkorbterrorismus swing jugend ultras urlaub verse wangerooge wilhelmshaven yara Zahnarzt Bonn Niedersachsen agenturschluss aktionskreis cannstatt für soziale gerechtigkeit Akzeptanz alg ii arbeitsagentur Arbeitsamt arbeitslos arbeitslosengeld arbeitslosenrecht argen arme stadt - reiche kinder ausbeutungsverhältnis barmer viertel Beschäftigungsgesellschaft CyanogenMod DGB die überflüssigen ein euro job england entrechtung erwerbslose Erwerbslosenbeirat erwerbsloseninitiativen existenzminimum Fabienne Brutus FDP Gera gerhard schröder. agenda 2010 geschmackloses großdemonstration grüne schleife Hartz IV muss weg Hungertuch imu studie Jameica Jobcenter jugoslawienkrieg lebensversicherung LineAge loi travail lyon Mahnwache Manager Mecklenburg-Vorpommern mehrbedarfe Michigan niedriglohn Oktoberfestattentat Oldenburg oswald metzger philipp missfelder Reformen regelleistungen reiche stadt - arme kinder Reichensteuer Resignation Seminolen sloterdijk sofa somme sozialamt Sozialberatung sozialgeld Sozialhilfe Sozialplan störbe Tacheles tariflohn Vermögenssteuer verrat Wahlkrampf Wohnen zeitarbeit aihd königsstuhl repression §129 simon bromma ajntifaschismus antfiaschismus Internationalismus Justiz bouffier Propaganda paraguay costa rica equador grenada haiti kalumbien panama paraguay puerto rico Mairéad Farrell nordirland zeitgeschichte fridays for future 30 stundenwoche bei vollem lohnausgleich andrea widzinski belgien calbe doppstadt esslingen dgb Fellbach Festgeld keinprozent Klassenkampf Metall Novemberrevolution plattenhardt sigmar herrlinger sozialpartnerschaft südwestmetall ulrich schirmer union busting vw Werkverträge aldermaston alex jones basra blogs friedensdemonstrationen golfkrieg hinrichtung hussein imperialimus iraq jineologie schottland terrorstorm trident Azadi Bombardierungen Bomben Bush Cheney Jin Jina Mahsa Amini Jiyan Kriegshandlungen Netanjahu nord korea Rückzug uno koran Bundesbahn and sanction andor antizionismus bds boycott bundesrepublik disney divest eichmann prozess eric hobsbawm Gaza giftgas günter gaus hannah arendt liberalismus lybien martin heidegger michail bakunin sarin science fiction semitismus star wars totalitarismus unesco vita activa akira kurosawa akira kurosawa Atombombe chambara chanbara Feudalismus film noir filmnoir gangster hakamada iwao Hideo Gosha Hiroshi Inagaki Hiroshima Horrorfilm Jiu-Jitsu Judo macbeth Martial Arts masaki kobayashi maxim gorki Nagasaki nippon Nō-Theater Ronin Samurai samurai filme Samuraifilm samuraifilme samuraufilme saumraifilme Schwertkampf shakespeare shogun shogunat Takeshi Kitano Thriller toshiro mifune toshiru mifune yakuza yojimbo Zatōichi jens seipenbusch rolling stones 3sat auslieferung belmarsh europarat investigativer journalismus julian assange karl kraus pace us-regierung whistleblowing jugendoffizier konkunkturpaket Abmahnungen antideutsch betriebsräte bolkestein Clara Zetkin demokratie Depression erdöl Februarrevolution feste und feiern finanzen geld herbert marcuse Island Jörg Tauss Merz mindestsicherung Naomi Klein netzneutralität neupack nordhausen Parteispenden posträuber rogowski ronald biggs Schwäbisch Schwarze Koffer Stockholm Ungdomshuset soialismus Spartakus USPD § 218 demonstrationsrecht Dietrich Schulze Friedenskampf militärforschung reichpogromnacht abolitionismus cnt esther bejarano fela anikulapo kuti francisco franco gabi kröcher-tiedemann heinrich albertz berlin ina siepmann kinzigstraße nigeria peter lorenz rolf heißler rolf pohle tupamaros verena becker weather underground zehlendorf 3D Druck 3D Kram Friedrich-Westmeyer-Haus Haushaltshelfer kleidertausch klima kriege alltag american indian movement attica Black Panther buch gülaferit ünsal Kalifornien krankheit larry krasner München orientierung philadelphia rechtsstreit Betriebsbesetzung Ford kalk argentinie asien dominikanische republik el salvador gautemala handuras hondura karibik lateinmerika mexicon oscar paciencia rostro de la resistencia São Paulo suriname tobago trinidad neues deutschland aktionseinheit betriebsarbeit bündnisarbeit kommunistische partei deutschlands roter frontkämpferbund weimarer republik anisonline aufmerksamkeit behördenangaben berichte erreichbarkeit Europäisches Parlament haifa hula Immunität kana kommunikation lafontaine leo tolstoj Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi Mỹ Lai Palästina pinkville raketenabwehrsystem son my südlibanon todestag andré shepherd judentum kriegsdientsverweigerung kahlschlag lettland organisierte Autonomie sylvester ahmed al-scharaa al-jolani Bunte Hilfe dökh fidan dogan Frauen HDP hüseyin çelebi jinwar kritnet Leyla Şaylemez lucha amada Max Zirngast medico international naher osten öcalan recep tayyip erdoğan Sakine Cansız selbstverwaltung türkei solidarität anthroposophie carl von ossietzky fritz güde gottfried benn ignatz wrobel joachim joesten max hoelz rolf steiner tag der deutschen einheit theobald tiger umwälzungen walter benjamin weltbühne dietrich bonhoeffer hannelore kraft sielmingen argentninien bolivarianische alternative Bürgerhaushalt Cuba gabriel boric kommission für ein freies kuba Konferenz Medienmacht mittelamerika niebel partizipative Demokratie radio Rosa Luxemburg Stiftung salvador allende sebastián piñera souveränität Sozialforen teppichhandel Laupheim preis spaltung alfredo cospito arapaho black hills black reparations dakota gayanesshagowa greasy grass haudenosaunee indigene landback little big horn matriarchat NDN Collective northern cheyenne pennsylvania standing rock aufstand. merkel aufstand.ägypten embedded journalism 5610 5615 antivir Anwendungen apple Backup bash betriebssystem bildnummer canon powershot canonical cashapp clientseitige datenspeicherung cups cyrus d-link dapper drake drucker EDV email esslingen by night ethercalc feisty fawn fwup gallery galleryremote glibc gnupg gnupg 2 gpgp grapheneos gutsy gibbon hp imap ipod java k3b kanotix Keepass2 knoppix KPilot kubuntu layout let's encrypt Linuxtag mac microsoft monitoring MP3 nagios Nerdkram netbsd nginx nodejs oneplus 3t oneplus 6t oneplus one openbsd openoffice opensuse oxygenos palantir Palm Pilot pinning postfix ProShield quark rename Restore rsync rulesdujour rulesets Scribus secure shell server spamassassin spotify ssh ssl sternenhimmel sysopa systemübergreifend Tiny-Linux twrp umbenennen umfrage unifying update upgrade ups Uptime usv venmo verschlüsslung wiki windows 2000 windows xp wlan xandros xbox xebian xplanet Zitat des Tages zone alarm musik Ton Steine Scherben Family bauhaus old vic Belarus Polen zombies aufstehen gegen rassismus bündnis 90/die grünen omas gegen rechts solidarisches magdeburg ausbildungsplätze bildblog bombenwetter in stuttgart buddhismus esoterik konstrukt Lehrstellenlüge lügen otto köhler landlosenbewegung blutsauger holger burner nosferatu APPO Nicaragua doppelwumms friedenspolitik polizeiproblem Vereinte Nationen verteidigungshaushalt Baskenland beitragsbemessungsgrenzen e-rezept entschädigungsrecht erwerbsminderungsrente kinderkrankengeld krankenversicherung pflegeleistungen prekär sgb xiv vdk autoverkehr fußgänger verkehrschaos genmais.esslingen Glyphosat linkszeitung nk 603 roundup Trump ventria bioscience Gehörschaden kleiderordnung Lemmy Kilmister Rock 'n' Roll tanzbar 1. Mai a people's history of the united states arbeiter-filmfestival bob marley eine geschichte des amerikanischen volkes halkevleri Hank Skinner internationales verteidigungskomitee ivk Knebelgesetz lookism michael schiffmann MOVE New York Revolution an der Tanzbar Rosa Luxemburg Konferenz sendika todesurteil white supremacy amtsgericht anwalt anzeige Armela Segashi betrug Can Leyla Chouseyin Daitzik Dijamant Zabergja Giuliano-Josef Kollmann Janos Roberto Rafael landsberg lebensprognose.com letzte generation orangen Sabina Sulaj Selçuk Küçük Sevda Dağ siko abschiebezentrum eisenhüttenstadt bundespolizei bundespolizeipräsidium lebenslaute zentrum für politische schönheit baltops defender diplomatie militärpsychologie russsland sauerland sunzi zapad clownwars druiden elstern halloween kelten zohran mamdani zukunft Berliner Sparkasse Debanking Gesellschaft für Freiheitsrechte Nobanking fai Howard Zinn michail alexandrowitsch bakunin Wobblies kapp putsch Rezension „baden-württemberg steht auf“ beatrix von storch faschingskonzert Fretterode fundamentalismus identitäre. landtagswahl oliver hilburger verschwörungstheoretiker alb antifa f elsässer hambuirg ken jebsen Lotta muslimmarkt wolf wetzel wolfgang schorlau Olaf Scholz katholikentag nazivergleich Stuttgart 21 johannes kepler weil der stadt OTKM feminizide natalia souto cyanogenmod jameica lineage michigan seminolen libanon yanis varoufakis robin wood Ação Libertadora Nacional adolf eichmann albert einstein Beck carlos marighella Chemnitz clara zetkin dgb haus dialektik doppelmoral ehrenmord erich müsam evo morales familienehre fdcl friede freude eierkuchen helau hugo chà vez Hüseyin Avgan Imperialismus Keine Zukunft kritik und selbstkritik lateinamerika nachrichten Levent Tüzel moral Oskar Lafontaine paul w. tibbets rainbow warrior rudolf höß schwerin sozialistenkongress Stadtguerilla syndikalismus thomas müntzer trailer umsonst und draußen Umweltschutz veranstaltungskalender Weather Underground Wolfgang Rhode zenzizenzizenzic armee fraktion - zaf zwangsheirat Bolivien asche Daniel Defoe illusionen kohle moneten pinke - pinke unbestechlich Assata Shakur Castor drauf geschissen einbürgerungstest güclü yaman naujoks paolo neri Schülerdemo achtsamkeit bundestagskandidat busfahrer Conny Wessmann crs dna dpolg erziehung ferguson gemeindeverwaltung joachim struzyna jugendämter kirche Landfriedensbruch linksunten macht medizin Metal Metapher migrantifa Mouhamed Lamine Dramé neu-ulm PAG preussenelektra r-mediabase Solidaritätskreis Spitzel Studium Versammlungen nelkenrevolution Junge Welt Meinungsfreiheit frickenhausen Meuterei stribel haribo anthropologie Apartheid Chauvinismus Democracy Now elisée reclus Europameisterschaft Frederick Douglass geographie keith lamar kolumbus kostas fragoulis kristina schörder Ku-Klux-Klan la commune de paris Mike Brown Mitte der Gesellschaft Nelson Mandela Nina Simone ohio ökologie philosophie raoul peck Sozialdarwinismus sozialfotografie sozialtheorie speziesismus Südafrika tierschutz Ton Tulsa urbevölkerung DDR Erziehung komma anarchisten banane commune dadaismus damaskus deep purple duma edition assemblage ektomorf Eric Drooker frank zappa Frédéric Chopin friedrich engels Georg Büchner jimi hendrix josef stalin Kopenhagen led zeppelin lenin leonard cohen linkssozialisten mach mir den tanzbär Malcolm X manifest der kommunistischen partei mao tse-tung marija spiridonowa marxismus-leninismus mitmachen Nestor Machnow New Model Army Oktoberrevolution Otep putschversuch räte resistance sergej eisenstein sowjet sowjets sturm auf die bastille tanzbein tanzverbot tocotronic unterwanderung Wetter wladimir lenin tannenberg unterlüß Wedding agitrock colosseum Kneipen privatzoo ratten songbook valentyne suite anarchismus efrin kommunalismus murray bookchin trotzkismus udo jürgens 2. internationale bambule beugehaft brigate rosse burkhard garweg deutscher herbst hanns martin schleyer hanns-martin schleyer hans martin schleyer Irmgard Möller jan carl raspe Jan-Carl Raspe katharina hammerschmidt Margherita "Mara" Cagol Rainer Werner Fassbinder rote brigaden Todesnacht volker staub weiterstadt wolfgang grahms Antifa Ost CCC Fatih Saraçoğlu hamza kurtović Hans Litten heimsheim IGG ravensburg stuttgart-stammheim swift Tag der politischen Gefangenen terrorliste Vili Viorel Păun andrei tarkowski arkadi strugatzki atomtod boris strugatski februarrevolution flüssiggas fracking kiew Luzern north stream 2 reichsbürger Rote Armee wera sassulitsch wladimir iljitsch lenin lützerath medienmacht helmut kohl antfaschismus bereitschaftsdienst buchen Endersbach korb notfallversorgung schwäbischer hof Welzheim Aufklärung Abtreibung airbus beat generation Bietigheim cafta conti-vdo Crowdfunding diane diprima ernährungssouveränität Freie ArbeiterInnen Union FÜR Esslingen kulturfest obi OBW9 saatguttausch social media Unrast Verlag Neokolonialismus Adolf Hitler anarcho-syndikalismus asturien Baskenrock carolina Charlie Chaplin durruti ebro el ingenioso hidalgo don quixote de la mancha feindanalyse Fermin Muguruza Film Noir Flamenco Hausbesetzung interbrigadas interbrigaden Jazz Jean Gabin josé buenaventura durruti dumange Marina Ginestà miguel de cervantes Mussolini Prostitution psoe revolution mit dem tanzbein sechs von la suiza stono xixón grosse koaltÃtion karrierist klassenverrat konrad adenauer sozialdemokratie ulrcih schmücker fussball BArcelona hausbesetzungen Leerstand schweißen verantwortungsbewusstsein wilhelm-raabe-straße 4 bekleben verboten deine mutter ausverkauf diakonie erzieherinnen florenz flormar Frauenkampftag Frauentag gkn iscs Jack London kba metalprint kita little steel strike lufthansa Sergej Eisenstein Sozialismus stahlarbeiter Streikbrecher stuttgart ig metall tageszeitungen akp beamtentum mössingen politischer streik Akif Pirinçci anstifter antiaschismus antikapitalismus ara güler ausgangssperren available light Backnang benningen bluescompany breuniger cannstatt CETA christopher street day clubs deportationen deserteursdenkmal die anstifter die rechte dieselskandal dornhaldenfriedhof dossier eine andere welt ist möglich einzelhandel eliane weimann fahrverbote feuerbach Filmtipp Freizeit Fridays for Future friedenspreis friedrich schlotterbeck Fritz Lang gambia gedenkstätte Gelöbnis greenwashing haushalt heslach igfob initiative schoettleareal irrationalismus Jugendcamp Kamber Saygili klettertechnik kursaal laboratorium LIMTER-IS LKA luginsland menschenkette mhp Michael Plessing mobbing mobilfunk mordversuch Motörhead nachttanzdemo normahl ns-täter öffentlicher Dienst ökonomie open air openfair Österreich Party philipp rösler pius brüder pogromnacht polizeiverordnung querfeminismus querfront revolutionäre 1. mai demo Rosa Luxemburg roto-frank schlotterbeck schoettle areal schoettleareal schwäbisch hall Silvester Sommerfest soziales zentrum sozialticket spekulanten stolperstein stuttgart süd suizid todesstern transphobie träume TTIP umsonst & draussen umsonstladen Utopie vfb virales marketing volksbank vortrag Waldheim Gaisburg Warnstreik wasen weilimdorf Weisse Fabrik weltentwürfe weltsozialforum (wsf) wiesn zuffenhausen zukunftswerkstatt Zwangsarbeit brandschutz Gäubahn Geologie hölderlin klimaanlage LGV Pfaffensteigtunnel rosensteinpark patriot philipp mißfelder riesterrente Baltimore baze Giftspritze Maryland unschuld christkind coca cola Homophobie hotel Rio Reiser rock schanzenturm weihnachtsmann virus arbeitsgemeinschaft bäuerlicher landwirte (abl) ba belsen bodelshausen boris palmer epplehaus freie arbeiter*innenunion (fau) lohnraub nehren talheim 129b demobeobachtung Gezi okmeydani Putsch so war's damals tweetdeck uiuiuiiiiihhhh! biometrischer internetabgleich chatkontrolle gesichtserkennung ki-fahndung kottbusser tor nix zu verbergen pag autorität brest-litowsk cybertruck djent elon musk föderation generalfeldmarschall von eichhorn inklusivität jinjer kant kiev metalcore minneapolis multikulturalismus Nestor Machno olga taratuta spacex staatsmacht star trek taktik weltraum weltraumkolonisierung kinderkrebs alp-imp atmosphäre Atomtransport Elbmarsch Feminismus gletscher Greenpeace gundremmingen kyoto Lichter abschalten Markus Söder Soylent Green is people Überfischung unfall béla ferenc dezső blaskó béla lugosi bram stoker dracula immobilienmakler §218 §219 abtreibungsrecht adolph fischer albert parsons arbeiterklasse august spies bartolomeo vanzetti bernie sanders biowaffen bowling for columbine brian thompson charles james „charlie" kirk chicago cp/usa dapl david bacon depression detroit dil pickle club eugenik fenian brotherhood Ferdinando „Nicola“ Sacco fort detrick fuck off g20 treffen george engel geronimo grönland haymarket helen keller hillary clinton ilgw indianer irish republican brotherhood jim larkin john brown keystone xl klassenjustiz koreakrieg Kriegsdientsverweigerung kriminalisierung lucy parsons massachusetts michael collins michael moore mkultra molly maguires monroe doktrin mỹ lai natives nicola sacco nicola sacco und bartolomeo vanzetti oliver cromwell operation whitecoat pittsburgh portsmouth rintah salvador allende gossens Schule st. patrick’s day syndikalisten tijuana trumpismus u.s. army biological warfare laboratories uew ufw ukulele united healthcare vereinigte staaten west virginia Zukunftsforum arbeitszeitgesetz gerhard schönfeld pflegefachpersonen pflegekammer pflegerinnen tarifverhandlungen winfried kretschmann inlandsgeheimdienst mad stasi filder leinfelden Atom iaa Mappus điện biên phủ viet minh Chatkontrolle internet explorer konqueror meldegesetz Sicherheitskonferenz terrorwarnung uhl Kriegsgewinnler Normahl 1&1 internet ag freeware Windows 2000 Windows XP Windows-Update homosexualität kirchenaustritt mondreisen appalachen behörden dreieckshütte freising hausbesetzer kommunale sonderlinge landleben landprojekt landverteidiger marginalisierte off-grid-freaks vermietern waldbewohner fleck gravatar mist! kontrolle
Was mir heute wichtig erscheint #240
Ermittlungsverfahren: Eine eilige Kurzmeldung: Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln.
Einsatz: Der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts Ferdinand Kirchhof, will offenbar Soldaten und Militär im Landesinneren einsetzen.
Netzrebellion: Die am 19.12 auf ORF ausgestrahlte Dokumentation über Wikileaks ist nun auch in voller Länge online anzusehen. (Via alltagskotze).
Lesenswert: Das Interview mit Noam Chomsky zu den WikiLeaks-Telegrammen von Amy Goodman.
Aufmarsch: Erneut planen Neonazis aus ganz Deutschland und Europa im Februar 2011 zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens aufzumarschieren. Aufruf des Bundesausschusses der VVN-BdA. Aktuelle Informationen zu lokalen Informationsveranstaltungen und Bussen gibt es unter: www.dresden-nazifrei.com (via woschod.de)
Ununterbrochen: Anno 1913 schuf Erich Mühsam einen im Grunde noch heute gültigen Kalender. Es wird Zeit, dass diese Zustände auf dem Müllhaufen der Geschichte landen. RaceTheBreeze zitiert Kalender 1913
Eindeutig: "wo immer dieser kollektive und oft den Menschen aufgezwungene Wahn Wurzel schlug, waren und sind es der kindische Stolz und die Unwilligkeit zu rechtschaffenen Taten bei den Klerikern, die Dummheit und Kriecherhaftigkeit bei den religiösen Laien, und diesen beiden Klassen gemeinsam ist der Aberglaube, die Heuchelei, die Angstausbreitung, die Engstirnigkeit und, wo immer die gesellschaftlichen Zustände dies zuließen oder zulassen, die Verfolgung oder doch wenigstens systematische Benachteiligung alljener Menschen, die sich wegen der einen oder anderen Einsicht diesem Unfug nicht anschließen können." Elias Schwerdtfeger zu idealen Christen und Untertanen
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick über die Entwicklung in Lateinamerika.
Scheinheilig: In einem Zeitungsbeitrag klagt Thilo Sarrazin über eine "beispiellose Medienkampagne". Während ihm die Leser zustimmen würden, mangele es der Politik an Zivilcourage. Von Staatskrisen und Scheiterhaufen: Ein kurzer Verriß von Sarrazins von das FAZ veröffentlichten "persönlichen Jahresrückblickes" bei der Sueddeutschen. Und noch was von Jakob Augstein im Freitag
zu den möglichen Beweggründen der FAZ, ihm das Wort zu erteilen.
Teutophobie: Ganz Deutschland redet über Schulhöfe, auf denen angeblich eine zunehmende "Deutschenfeindlichkeit" herrsche. Singuläre Situationen in Nord-Neukölln oder Kreuzberg müssen für eine fatale Neudefiniton von Rassismus herhalten, die weiße Deutsche als neue Opfergruppe anerkannt haben will. Die tatsächliche rassistische Strukturierung der Gesellschaft gerät dabei aus dem Fokus. "Von der Teutophobie zur Deutschenfeindlichkeit", Beitrag von Eike Sanders (apabiz) und Rona Torenz im "Monitor" Nr 48.
Geschafft: Gestern hat Nice Guy Ian Frazer Lemmy Kilmister das Rentenalter erreicht. Dazu hat Motörhead eine neue CD herausgegeben: "The Wörld Is Yours". Na klar!
Wundersam: Wie der heilige Heiner die Herrscher vor ihrem Volk rettet: Durch Glauben ans Plus. Ein Weihnachtsmärchen von Georg Kümmel.
Aufarbeitung: Hans-Christian Küchelmann wollte schon lange herausfinden, was damals mit seiner Tante geschehen ist. Er wusste, dass sie starb, 1942, im Alter von drei Jahren, an einem frühen Novembermorgen in der Kinderfachabteilung. Keine 24 Stunden nachdem ihre Mutter sie dort abgeliefert hatte. Und dass sie eine Behinderung hatte. "Traudis Erben", ein Beitrag von Luise Strothmann in der "sonntaz" über Euthanasie im faschistischen Deutschland.
Copwatch: Nach Demonstrationen in Frankreich gibt es häufig öffentliche Auseinandersetzungen über die Rolle von Zivilpolizisten gegeben, denen man vorwirft, das sie als "Agent provokateur" gearbeitet haben. Zu Diskussionen kommt es immer wieder durch veröffentlichtes Filmmaterial. Beitrag von Thomas Pany bei telepolis zur Veröffentlichung von Fotos und Filmen von Zivilpolizisten im Netz.
Vertuschung: Die medialen Darstellungen der Krawalle sowie die Statements der Politiker und Meinungsführer des Regimes zielen darauf ab, die DemonstrantInnen als MörderInnen darzustellen, den Protest zu kriminalisieren und damit den politischen und sozialen Charakter der Konflikte zu vertuschen. Artikel zu den Straßenschlachten in Rom und den folgenden Repressionen.
Renovierung: Damit das Linke Zentrum Lilo Herrmann in Stuttgart möglichst bald eröffnet werden kann, soll von Montag, den 27. Dezember bis Sonntag, den 09. Januar die Ferienzeit richtig genutzt und die Renovierung intensiviert werden. Alle sind eingeladen vorbeizukommen und sich am Aufbau des Hausprojektes zu beteiligen. Für Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten wird gesorgt. Mehr Information im Sanierungsblog.
Jahresrückblick: Netzpolitik war im DRadioWissen und hat einen kurzen Jahresrückblick gegeben.
Einsatz: Der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts Ferdinand Kirchhof, will offenbar Soldaten und Militär im Landesinneren einsetzen.
Netzrebellion: Die am 19.12 auf ORF ausgestrahlte Dokumentation über Wikileaks ist nun auch in voller Länge online anzusehen. (Via alltagskotze).
Lesenswert: Das Interview mit Noam Chomsky zu den WikiLeaks-Telegrammen von Amy Goodman.
Aufmarsch: Erneut planen Neonazis aus ganz Deutschland und Europa im Februar 2011 zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens aufzumarschieren. Aufruf des Bundesausschusses der VVN-BdA. Aktuelle Informationen zu lokalen Informationsveranstaltungen und Bussen gibt es unter: www.dresden-nazifrei.com (via woschod.de)
Ununterbrochen: Anno 1913 schuf Erich Mühsam einen im Grunde noch heute gültigen Kalender. Es wird Zeit, dass diese Zustände auf dem Müllhaufen der Geschichte landen. RaceTheBreeze zitiert Kalender 1913
Eindeutig: "wo immer dieser kollektive und oft den Menschen aufgezwungene Wahn Wurzel schlug, waren und sind es der kindische Stolz und die Unwilligkeit zu rechtschaffenen Taten bei den Klerikern, die Dummheit und Kriecherhaftigkeit bei den religiösen Laien, und diesen beiden Klassen gemeinsam ist der Aberglaube, die Heuchelei, die Angstausbreitung, die Engstirnigkeit und, wo immer die gesellschaftlichen Zustände dies zuließen oder zulassen, die Verfolgung oder doch wenigstens systematische Benachteiligung alljener Menschen, die sich wegen der einen oder anderen Einsicht diesem Unfug nicht anschließen können." Elias Schwerdtfeger zu idealen Christen und Untertanen
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick über die Entwicklung in Lateinamerika.
Scheinheilig: In einem Zeitungsbeitrag klagt Thilo Sarrazin über eine "beispiellose Medienkampagne". Während ihm die Leser zustimmen würden, mangele es der Politik an Zivilcourage. Von Staatskrisen und Scheiterhaufen: Ein kurzer Verriß von Sarrazins von das FAZ veröffentlichten "persönlichen Jahresrückblickes" bei der Sueddeutschen. Und noch was von Jakob Augstein im Freitag
zu den möglichen Beweggründen der FAZ, ihm das Wort zu erteilen.
Teutophobie: Ganz Deutschland redet über Schulhöfe, auf denen angeblich eine zunehmende "Deutschenfeindlichkeit" herrsche. Singuläre Situationen in Nord-Neukölln oder Kreuzberg müssen für eine fatale Neudefiniton von Rassismus herhalten, die weiße Deutsche als neue Opfergruppe anerkannt haben will. Die tatsächliche rassistische Strukturierung der Gesellschaft gerät dabei aus dem Fokus. "Von der Teutophobie zur Deutschenfeindlichkeit", Beitrag von Eike Sanders (apabiz) und Rona Torenz im "Monitor" Nr 48.
Geschafft: Gestern hat Nice Guy Ian Frazer Lemmy Kilmister das Rentenalter erreicht. Dazu hat Motörhead eine neue CD herausgegeben: "The Wörld Is Yours". Na klar!
Wundersam: Wie der heilige Heiner die Herrscher vor ihrem Volk rettet: Durch Glauben ans Plus. Ein Weihnachtsmärchen von Georg Kümmel.
Aufarbeitung: Hans-Christian Küchelmann wollte schon lange herausfinden, was damals mit seiner Tante geschehen ist. Er wusste, dass sie starb, 1942, im Alter von drei Jahren, an einem frühen Novembermorgen in der Kinderfachabteilung. Keine 24 Stunden nachdem ihre Mutter sie dort abgeliefert hatte. Und dass sie eine Behinderung hatte. "Traudis Erben", ein Beitrag von Luise Strothmann in der "sonntaz" über Euthanasie im faschistischen Deutschland.
Copwatch: Nach Demonstrationen in Frankreich gibt es häufig öffentliche Auseinandersetzungen über die Rolle von Zivilpolizisten gegeben, denen man vorwirft, das sie als "Agent provokateur" gearbeitet haben. Zu Diskussionen kommt es immer wieder durch veröffentlichtes Filmmaterial. Beitrag von Thomas Pany bei telepolis zur Veröffentlichung von Fotos und Filmen von Zivilpolizisten im Netz.
Vertuschung: Die medialen Darstellungen der Krawalle sowie die Statements der Politiker und Meinungsführer des Regimes zielen darauf ab, die DemonstrantInnen als MörderInnen darzustellen, den Protest zu kriminalisieren und damit den politischen und sozialen Charakter der Konflikte zu vertuschen. Artikel zu den Straßenschlachten in Rom und den folgenden Repressionen.
Renovierung: Damit das Linke Zentrum Lilo Herrmann in Stuttgart möglichst bald eröffnet werden kann, soll von Montag, den 27. Dezember bis Sonntag, den 09. Januar die Ferienzeit richtig genutzt und die Renovierung intensiviert werden. Alle sind eingeladen vorbeizukommen und sich am Aufbau des Hausprojektes zu beteiligen. Für Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten wird gesorgt. Mehr Information im Sanierungsblog.
Jahresrückblick: Netzpolitik war im DRadioWissen und hat einen kurzen Jahresrückblick gegeben.
Was mir heute wichtig erscheint #236
Zwänge: Von den meisten unbemerkt findet gerade das Ratifizierungsverfahren des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages statt. Der aktuelle Entwurf enthält eine ganze Reihe abzulehnender Vorschriften. Dazu hat der AK Zensur eine Stellungnahme (PDF) verfasst, die den Entwurf in den meisten Punkten kritisiert. Ein paar Blogger haben sich dazu Gedanken gemacht, wie Vera und redblog oder Udo Vetter. Die Grünen in Hamburg übrigens auch. Die haben dem zugestimmt, obwohl sie dagegen sind waren. Mit dieser Begründung: "Wir sind weiterhin gegen den #JMStV, die Fraktion hat sich aufgrund parlamentarischer Zwänge anders entschlossen." Deshalb: GRÜNE, geht kacken!
Mitleidlos: "Leider haben wir wieder einmal Recht behalten: Schon zu Anfang der „Schlichtung“ zu Stuttgart 21 haben wir vorausgesagt, dass es Heiner Geißler gelingen wird die Kurve zu schaffen und nicht nur den unterirdischen Bahnhof für richtig zu halten, die Gegner zu spalten und den baden-württembergischen Ministerpräsidenten und seine CDU vor einem Absturz bei der im März nächsten Jahres bevorstehenden Landtagswahl zu retten. So ist es nun gekommen." Wolfgang Lieb liest den schlichten Gemütern die Leviten. Das ist auch nötig, weil das Ergebnis keine Überraschung ist. Das bemerkt auch der bürgerliche Blätterwald. Mit der Frage: "Wie weiter nach dem Schlichterspruch zu Stuttgart 21?" beschäftigt sich Peter Nowak bei telepolis.
Sicherheitskonferenz: Am 4./5./6. Februar 2011 wird in München wieder die sog. Sicherheitskonferenz tagen. Dies wird die Friedens- und Antikriegsbewegung wieder zum Anlass nehmen, sich demonstrativ zu Wort zu melden: Mit Protesten gegen die Kriegsstrategen im Bayerischen Hof, der Forderung nach Beendigung des Krieges und des Abzugs der Bundeswehrtruppen aus Afghanistan.
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick über die Entwicklung in Lateinamerika
Einflussnahme: "In der Berliner Julius-Leber-Kaserne fand vom 21. bis zum 25. November die 100. Jugendoffiziertagung statt. Die Jugendoffiziere der Bundeswehr bildeten sich dabei durch Referentenvorträge zur Sicherheitspolitik weiter. Schwerpunkte der Tagung waren die Strukturreform der Streitkräfte, die Auslandseinsätze der Bundeswehr und das Neue Strategische Konzept der NATO." (Bundesverteidigungsministerium) Es gibt vielfältige Möglichkeiten, gegen die Einflussname der Bundeswehr in den Bildungseinrichtungen aktiv zu werden. Mehr Informationen: www.schulfrei-für-die- bundeswehr.de
Bekannt: Birgit Hogefeld in der arranca! zur Enttarnung von Klaus Steinmetz und zur Frage, warum sich ein V-Mann über ein Jahrzehnt in linksradikalen StruktuÂren halten konnte, ohne daß dies aufÂfiel.
Berufstouristen: Wir hatten es ja schon über den Einsatz französischer CRS Bullen bei den Castor Transporten. Helmut Lorschfeld hat noch einiges dazu zusammengefasst: "Polizeilicher Demo-Tourismus beim Castor-Transport".
Rekonstruktion: Am Donnerstag startet der Dokumentarfilm “Das Schiff des Torjägers- in den deutschen Kinos. Der Film der Regisseurin Heidi Specogna erzählt die Geschichte eines im April 2001 aufgebrachten Schiffes mit hunderten Kindersklaven auf dem Weg in das zentralafrikanische Land Gabun. Mehr bei addn
Lernen: "Wir, die wir in gemeinsamen Kämpfen stehen, wollen auf dieser Veranstaltung "lernen, wie wir kämpfen müssen". Dieses Zitat von Rosa haben wir zum Motto gemacht. Wir stellen uns dieser Aufforderung in der BRD in einem Moment, in dem mit der aufgewachten Anti-Atom-Bewegung und dem Protest gegen das Stuttgarter Bahnhofsprojekt "S21" wieder Schwung in die außerparlamentarische Opposition kommt." Hinweis auf am 8. Januar 2011 in Berlin stattfindende Rosa-Luxemburg Konferenz 2011 via amerika21.de
Rechtswidrig: "Knapp 19 Monate nachdem die Polizei am 1.Mai 2009 den JN-Aufmarsch brutal gegen tausende Protestierende durchgesetzt hat, wurde am 29.11.2010 die Rechtswidrigkeit des Einsatzes festgestellt. Vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen haben drei Linke, die damals in der Sattlergasse mit Pfefferspray- und Schlagstockeinsatz für bis zu sieben Stunden festgehalten wurden, gegen das Land Baden-Württemberg sowie gegen die Versammlungsbehörde der Stadt Ulm und die Polizeiführung geklagt. Neben allerlei juristischen Spitzfindigkeiten, ging es vor allem um die Frage, ob Menschen präventiv und polizeirechtlich auf Grund schwarzer Kleidung stundenlang ihrer Freiheit und ihrem Recht zu demonstrieren beraubt werden dürfen. Diese Auffassung der Polizei lehnte das Gericht ab. Eine ausführliche Begründung des Urteils wird in den kommenden Wochen veröffentlicht. (...)" Bericht der Prozessbeobachter
Legalisierung: Etwa 300 bekannte Persönlichkeiten der abertzalen Linken, der baskischen linken Unabhängigkeitsbewegung, präsentierten am gestrigen Samstag in Iruñea (spanisch: Pamplona) die Grundlagen ihres neuen politischen Projekts mit einer neuen Form der Organisation. Nach Beendigung des offiziellen Teils der Verlautbarung kündigten ihre Sprecher an, in Kürze die Statuten der neuen Organisation zu veröffentlichen und die notwendigen Schritte für eine Legalisierung laut spanischem Parteiengesetz zu beantragen. An ihrer Kritik dieses spanischen Parteiengesetzes als grundsätzlich undemokratisch habe sich jedoch nichts geändert. "Baskische abertzale Linke präsentiert neues politisches Projekt und verlangt legalen Status" von Stefan Natke bei den FreundInnen des Baskenlandes
Hungerstreik: Nach dem Beginn des Essenspaketeboykotts in Denkendorf am 9.November 2010 haben sich immer mehr Flüchtlinge aus Lagern in verschiedenen Orten Bayerns dem Boykott angeschlossen, oft sogar als Hungerstreikende. Damit haben die Flüchtlingskämpfe in den letzten Wochen ein Niveau erreicht, wie schon seit über 10 Jahren nicht mehr. Eine Zusammenfassung des aktuellen Standes.
Tinitus: Die Lesung Thilo Sarrazins in Sindelfingen konnte gestern trotz ca. 250 TeilnehmerInnen bei Protestkundgebung und anschließender Demonstration nicht verhindert werden. Angeblich klingeln aber 8 "Bürgern in Uniform" die Ohren.
Zerschlagen: Auf seinem Weg Richtung Innenstadt wurde die Demonstration "Frieden und Freiheit für Kurdistan!" in Heilbronn von den martialisch auftretenden Polizeihundertschaften mehrfach provoziert und bedrängt und schließlich mit Schlagstöcken, Tritten und Pfefferspray gestoppt und von der Polizei aufgelöst. Im weiteren Verlauf wurde ein großer Bereich der Demonstration eingekesselt und die sich darin befindenden Menschen in einer stundenlangen Prozedur entweder in Gewahrsam genommen oder zur Personalienfeststellung fotografiert und mit einem Platzverweis versehen. Die Demonstration endete damit bereits nach einem Kilometer, noch bevor sie den Ort der Zwischenkundgebung in der Innenstadt erreichen konnte. Eine erste Auswertung.
Mitleidlos: "Leider haben wir wieder einmal Recht behalten: Schon zu Anfang der „Schlichtung“ zu Stuttgart 21 haben wir vorausgesagt, dass es Heiner Geißler gelingen wird die Kurve zu schaffen und nicht nur den unterirdischen Bahnhof für richtig zu halten, die Gegner zu spalten und den baden-württembergischen Ministerpräsidenten und seine CDU vor einem Absturz bei der im März nächsten Jahres bevorstehenden Landtagswahl zu retten. So ist es nun gekommen." Wolfgang Lieb liest den schlichten Gemütern die Leviten. Das ist auch nötig, weil das Ergebnis keine Überraschung ist. Das bemerkt auch der bürgerliche Blätterwald. Mit der Frage: "Wie weiter nach dem Schlichterspruch zu Stuttgart 21?" beschäftigt sich Peter Nowak bei telepolis.
Sicherheitskonferenz: Am 4./5./6. Februar 2011 wird in München wieder die sog. Sicherheitskonferenz tagen. Dies wird die Friedens- und Antikriegsbewegung wieder zum Anlass nehmen, sich demonstrativ zu Wort zu melden: Mit Protesten gegen die Kriegsstrategen im Bayerischen Hof, der Forderung nach Beendigung des Krieges und des Abzugs der Bundeswehrtruppen aus Afghanistan.
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick über die Entwicklung in Lateinamerika
Einflussnahme: "In der Berliner Julius-Leber-Kaserne fand vom 21. bis zum 25. November die 100. Jugendoffiziertagung statt. Die Jugendoffiziere der Bundeswehr bildeten sich dabei durch Referentenvorträge zur Sicherheitspolitik weiter. Schwerpunkte der Tagung waren die Strukturreform der Streitkräfte, die Auslandseinsätze der Bundeswehr und das Neue Strategische Konzept der NATO." (Bundesverteidigungsministerium) Es gibt vielfältige Möglichkeiten, gegen die Einflussname der Bundeswehr in den Bildungseinrichtungen aktiv zu werden. Mehr Informationen: www.schulfrei-für-die-
Bekannt: Birgit Hogefeld in der arranca! zur Enttarnung von Klaus Steinmetz und zur Frage, warum sich ein V-Mann über ein Jahrzehnt in linksradikalen StruktuÂren halten konnte, ohne daß dies aufÂfiel.
Berufstouristen: Wir hatten es ja schon über den Einsatz französischer CRS Bullen bei den Castor Transporten. Helmut Lorschfeld hat noch einiges dazu zusammengefasst: "Polizeilicher Demo-Tourismus beim Castor-Transport".
Rekonstruktion: Am Donnerstag startet der Dokumentarfilm “Das Schiff des Torjägers- in den deutschen Kinos. Der Film der Regisseurin Heidi Specogna erzählt die Geschichte eines im April 2001 aufgebrachten Schiffes mit hunderten Kindersklaven auf dem Weg in das zentralafrikanische Land Gabun. Mehr bei addn
Lernen: "Wir, die wir in gemeinsamen Kämpfen stehen, wollen auf dieser Veranstaltung "lernen, wie wir kämpfen müssen". Dieses Zitat von Rosa haben wir zum Motto gemacht. Wir stellen uns dieser Aufforderung in der BRD in einem Moment, in dem mit der aufgewachten Anti-Atom-Bewegung und dem Protest gegen das Stuttgarter Bahnhofsprojekt "S21" wieder Schwung in die außerparlamentarische Opposition kommt." Hinweis auf am 8. Januar 2011 in Berlin stattfindende Rosa-Luxemburg Konferenz 2011 via amerika21.de
Rechtswidrig: "Knapp 19 Monate nachdem die Polizei am 1.Mai 2009 den JN-Aufmarsch brutal gegen tausende Protestierende durchgesetzt hat, wurde am 29.11.2010 die Rechtswidrigkeit des Einsatzes festgestellt. Vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen haben drei Linke, die damals in der Sattlergasse mit Pfefferspray- und Schlagstockeinsatz für bis zu sieben Stunden festgehalten wurden, gegen das Land Baden-Württemberg sowie gegen die Versammlungsbehörde der Stadt Ulm und die Polizeiführung geklagt. Neben allerlei juristischen Spitzfindigkeiten, ging es vor allem um die Frage, ob Menschen präventiv und polizeirechtlich auf Grund schwarzer Kleidung stundenlang ihrer Freiheit und ihrem Recht zu demonstrieren beraubt werden dürfen. Diese Auffassung der Polizei lehnte das Gericht ab. Eine ausführliche Begründung des Urteils wird in den kommenden Wochen veröffentlicht. (...)" Bericht der Prozessbeobachter
Legalisierung: Etwa 300 bekannte Persönlichkeiten der abertzalen Linken, der baskischen linken Unabhängigkeitsbewegung, präsentierten am gestrigen Samstag in Iruñea (spanisch: Pamplona) die Grundlagen ihres neuen politischen Projekts mit einer neuen Form der Organisation. Nach Beendigung des offiziellen Teils der Verlautbarung kündigten ihre Sprecher an, in Kürze die Statuten der neuen Organisation zu veröffentlichen und die notwendigen Schritte für eine Legalisierung laut spanischem Parteiengesetz zu beantragen. An ihrer Kritik dieses spanischen Parteiengesetzes als grundsätzlich undemokratisch habe sich jedoch nichts geändert. "Baskische abertzale Linke präsentiert neues politisches Projekt und verlangt legalen Status" von Stefan Natke bei den FreundInnen des Baskenlandes
Hungerstreik: Nach dem Beginn des Essenspaketeboykotts in Denkendorf am 9.November 2010 haben sich immer mehr Flüchtlinge aus Lagern in verschiedenen Orten Bayerns dem Boykott angeschlossen, oft sogar als Hungerstreikende. Damit haben die Flüchtlingskämpfe in den letzten Wochen ein Niveau erreicht, wie schon seit über 10 Jahren nicht mehr. Eine Zusammenfassung des aktuellen Standes.
Tinitus: Die Lesung Thilo Sarrazins in Sindelfingen konnte gestern trotz ca. 250 TeilnehmerInnen bei Protestkundgebung und anschließender Demonstration nicht verhindert werden. Angeblich klingeln aber 8 "Bürgern in Uniform" die Ohren.
Zerschlagen: Auf seinem Weg Richtung Innenstadt wurde die Demonstration "Frieden und Freiheit für Kurdistan!" in Heilbronn von den martialisch auftretenden Polizeihundertschaften mehrfach provoziert und bedrängt und schließlich mit Schlagstöcken, Tritten und Pfefferspray gestoppt und von der Polizei aufgelöst. Im weiteren Verlauf wurde ein großer Bereich der Demonstration eingekesselt und die sich darin befindenden Menschen in einer stundenlangen Prozedur entweder in Gewahrsam genommen oder zur Personalienfeststellung fotografiert und mit einem Platzverweis versehen. Die Demonstration endete damit bereits nach einem Kilometer, noch bevor sie den Ort der Zwischenkundgebung in der Innenstadt erreichen konnte. Eine erste Auswertung.
Kampagne „Schulfrei für die Bundeswehr“: Aufklärung über die Militarisierung der Gesellschaft
Die Bundeswehr versucht zunehmend größeren Einfluss auf das Bildungswesen zu nehmen, um die Sicherheits- (Kriegs-)politik der Bundesrepublik Deutschland darzulegen. Mittlerweile haben sieben Bundesländer Kooperationsvereinbarungen mit der Bundeswehr unterzeichnet, die der Bundeswehr bzw. den Jugendoffizieren Vorrang in den Bildungseinrichtungen einräumen. In Baden-Württemberg wurde diese Vereinbarung am 4.Dezember 2009 mit dem Kultusministerium getroffen. Die Arbeit von Jugendoffizieren in Schulen soll dabei verbessert werden. Insbesondere in die Ausbildung der ReferendarInnen und die LehrerInnenfortbildung sollen Jugendoffiziere stärker eingebunden, so genannte Bildungsangebote der Bundeswehr in Medien der Kultusministerien veröffentlicht werden.
Die Kampagne „Schulfrei für die Bundeswehr“ will über die Militarisierung der Gesellschaft am Beispiel Schule in Baden-Württemberg aufklären und ist zunächst auf das Schuljahr 2010/2011 ausgerichtet. Dazu werden sowohl Hintergrundmaterial zur Verfügung gestellt, aber gleichzeitig mit weiteren Materialien SchülerInnen, LehrerInnen, ReferendarInnen, Eltern und Friedensgruppen unterstützt, die sich gegen den Einsatz von Jugendoffizieren an ihrer Schule wehren wollen.
Die Initiative tritt dafür ein, die Kooperationsvereinbarung in Baden-Württemberg zurückzunehmen, auf dem Weg zu einer bundeswehrfreien Schule, um langfristig Militärs aus allen Bildungseinrichtungen zu verdrängen. Schülerinnen und Schüler sollen nicht für das Töten von Menschen angeworben werden, sondern zum Frieden erzogen werden. Es werden ReferentInnen angeboten, die zu diesem Zwecke für Veranstaltungen „gebucht“ werden können.
Die Kampagne „Schulfrei für die Bundeswehr“ setzt sich aus landesweiten und bundesweiten antimilitaristischen, pazifistischen und gewerkschaftlichen Organisationen zusammen: DFG-VK Baden-Württemberg, Informationsstelle Militarisierung, Ohne Rüstung Leben , Pax Christi Rottenburg-Stuttgart, Werkstatt für gewaltfreie Aktion, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg. Außerdem engagieren sich darin verschiedene Einzelpersonen.
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, gegen die Einflussname der Bundeswehr in den Bildungseinrichtungen des Landes aktiv zu werden. Mehr Informationen: www.schulfrei-für-die- bundeswehr.de
Die Kampagne „Schulfrei für die Bundeswehr“ will über die Militarisierung der Gesellschaft am Beispiel Schule in Baden-Württemberg aufklären und ist zunächst auf das Schuljahr 2010/2011 ausgerichtet. Dazu werden sowohl Hintergrundmaterial zur Verfügung gestellt, aber gleichzeitig mit weiteren Materialien SchülerInnen, LehrerInnen, ReferendarInnen, Eltern und Friedensgruppen unterstützt, die sich gegen den Einsatz von Jugendoffizieren an ihrer Schule wehren wollen.
Die Initiative tritt dafür ein, die Kooperationsvereinbarung in Baden-Württemberg zurückzunehmen, auf dem Weg zu einer bundeswehrfreien Schule, um langfristig Militärs aus allen Bildungseinrichtungen zu verdrängen. Schülerinnen und Schüler sollen nicht für das Töten von Menschen angeworben werden, sondern zum Frieden erzogen werden. Es werden ReferentInnen angeboten, die zu diesem Zwecke für Veranstaltungen „gebucht“ werden können.
Die Kampagne „Schulfrei für die Bundeswehr“ setzt sich aus landesweiten und bundesweiten antimilitaristischen, pazifistischen und gewerkschaftlichen Organisationen zusammen: DFG-VK Baden-Württemberg, Informationsstelle Militarisierung, Ohne Rüstung Leben , Pax Christi Rottenburg-Stuttgart, Werkstatt für gewaltfreie Aktion, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg. Außerdem engagieren sich darin verschiedene Einzelpersonen.
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, gegen die Einflussname der Bundeswehr in den Bildungseinrichtungen des Landes aktiv zu werden. Mehr Informationen: www.schulfrei-für-die-
Was mir heute wichtig erscheint #235
Abschiebeminister: „Obwohl Flüchtlinge in Griechenland keine Chance auf Asyl haben, auf der Straße leben müssen und illegal in die Türkei abgeschoben werden, lässt de Maizière weiter abschieben, darum hat er die Wahl verdient gewonnen“, erklärt Newroz Duman von „Jugendliche Ohne Grenzen“. Im Rahmen des Dublin II Abkommens können Flüchtlinge in das EU-Land abgeschoben werden, welches sie zuerst betreten haben. Jetzt verbot der Europäische Menschengerichtshof erstmals Griechenland-Abschiebungen -“ auch das Bundesverfassungsgericht stoppte in Eilrechtsschutzverfahren mehrere Abschiebungen und prüft die generelle Rechtmäßigkeit. Während die Landesinnenminister daraufhin Abschiebestopps erließen nutzt de Maizière die Bundespolizei um Abschiebungen durchzuführen. „Viele Flüchtlinge haben keinen Anwalt daher können sie sich nicht gegen die Abschiebungen wehren -“ obwohl jede Abschiebung durch eine Klage gestoppt werden könnte“, erklärt Newroz Duman weiter anlässlich der Verleihung des Negativpreises „Abschiebeminister 2010“ an de Maizière für seine Politik der Abschiebungen nach Griechenland.
Neuanfang: Nach drei Jahren Höhen und Tiefen startet die utopia einen Neuanfang -“ und sucht dafür neue Leute.
Traditionstreffen: Am 22. und 23. November im Westin Bellevue in Dresden eine Bundeswehrtagung stattfinden. Thematisch steht die Tagung im Fokus des geplanten Umbaus der Bundeswehr. An dem Treffen werden neben Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Kanzlerin Angela Merkel auch zahlreiche Führungspersonen der Bundeswehr teilnehmen. Höhepunkt des Treffens wird ein “Großer Zapfenstreich- am 22. November anlässlich von “20 Jahren Armee der Einheit“ am Königsufer sein. Mehr Information bei den "alternativen Dresden News"
Jahrestag: Am 1. November 1910 wurde auf dem Gelände des Kunstzentrums CÃrculo de Bellas Artes in Barcelona die CNT (Confederación Nacional del Trabajo) ins Leben gerufen. Als Erbe der ersten Internationalen in Spanien (1870), war dies die erste unabhängige Gewerkschaft im Land, die aus der Arbeiterbewegung selbst entstand war. Beitrag bei der FAU zum 100. Jahrestag der Gründung der CNT.
Nebelkerzen: In ihrer Antwort auf schriftliche Fragen des Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko erklärt die Bundesregierung, der französische Beamte, der bei den Polizeieinsätzen gegen Caster GegnerInnen auffiel, sei einer Bundespolizeihundertschaft zugeordnet gewesen. Grundlage des Einsatzes sei der Vertrag von Prüm, weshalb der Flic mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattet worden wäre. “Die Beamten der anderen Vertragspartei sind bei der Durchführung von Zwangsmaßnahmen an das innerstaatliche Recht des Gebietsstaates gebunden-, schreibt die Bundesregierung weiter. (weiter auf heise.de)
Solibroschüre: Anlässlich der Verhaftungen von 18 kurdischen Jugendlichen in Stuttgart hat das Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen Stuttgart eine Broschüre unter dem Motto: "Gegen die Verfolgung des kurdischen Widerstandes hier und überall! Freiheit für die kurdischen Jugendlichen! Freiheit für Kurdistan!" (PDF) veröffentlicht.
Lesetipp: In der revolutionären Linken und Teilen der anarchistischen Bewegung ist seit Wochen das Buch „Der kommende Aufstand“ ein diskutiertes Thema. Nun liegt eine deutsche Übersetzung dieses von einem französischen Kollektiv verfassten Textes vor. Das Buch kann als PDF Datei herunter geladen werden, wer es lieber als Printausgabe lesen möchte, kann es beispielsweise hier bestellen.
Verhaltenstipps: Was tun bei einer Terrorattacke? Vor allem, wenn diese nicht unbegründet ist?
Abmahngefahr: "„Ersetzt euer Profilbild durch ein Bild einer Comic-, Cartoon-, oder Spielzeugfigur aus Eurer Kindheit und ladet Eure Freunde ein, dasselbe zu tun.- Seitdem wimmelt es bei Facebook nur so von Garfields, Alfs und Spidermans. Eine „wahre Invasion voller Kindheitserinnerungen- haben die Initiatoren versprochen und so ist es tatsächlich auch gekommen. Doch der Medienrechtler ahnt bereits: Das deutsche Urheberrecht hat keinen Sinn für Nostalgie. (...)" Weiterlesen bei telemedicus
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick über die Entwicklung in Lateinamerika.
Neuanfang: Nach drei Jahren Höhen und Tiefen startet die utopia einen Neuanfang -“ und sucht dafür neue Leute.
Traditionstreffen: Am 22. und 23. November im Westin Bellevue in Dresden eine Bundeswehrtagung stattfinden. Thematisch steht die Tagung im Fokus des geplanten Umbaus der Bundeswehr. An dem Treffen werden neben Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Kanzlerin Angela Merkel auch zahlreiche Führungspersonen der Bundeswehr teilnehmen. Höhepunkt des Treffens wird ein “Großer Zapfenstreich- am 22. November anlässlich von “20 Jahren Armee der Einheit“ am Königsufer sein. Mehr Information bei den "alternativen Dresden News"
Jahrestag: Am 1. November 1910 wurde auf dem Gelände des Kunstzentrums CÃrculo de Bellas Artes in Barcelona die CNT (Confederación Nacional del Trabajo) ins Leben gerufen. Als Erbe der ersten Internationalen in Spanien (1870), war dies die erste unabhängige Gewerkschaft im Land, die aus der Arbeiterbewegung selbst entstand war. Beitrag bei der FAU zum 100. Jahrestag der Gründung der CNT.
Nebelkerzen: In ihrer Antwort auf schriftliche Fragen des Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko erklärt die Bundesregierung, der französische Beamte, der bei den Polizeieinsätzen gegen Caster GegnerInnen auffiel, sei einer Bundespolizeihundertschaft zugeordnet gewesen. Grundlage des Einsatzes sei der Vertrag von Prüm, weshalb der Flic mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattet worden wäre. “Die Beamten der anderen Vertragspartei sind bei der Durchführung von Zwangsmaßnahmen an das innerstaatliche Recht des Gebietsstaates gebunden-, schreibt die Bundesregierung weiter. (weiter auf heise.de)
Solibroschüre: Anlässlich der Verhaftungen von 18 kurdischen Jugendlichen in Stuttgart hat das Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen Stuttgart eine Broschüre unter dem Motto: "Gegen die Verfolgung des kurdischen Widerstandes hier und überall! Freiheit für die kurdischen Jugendlichen! Freiheit für Kurdistan!" (PDF) veröffentlicht.
Lesetipp: In der revolutionären Linken und Teilen der anarchistischen Bewegung ist seit Wochen das Buch „Der kommende Aufstand“ ein diskutiertes Thema. Nun liegt eine deutsche Übersetzung dieses von einem französischen Kollektiv verfassten Textes vor. Das Buch kann als PDF Datei herunter geladen werden, wer es lieber als Printausgabe lesen möchte, kann es beispielsweise hier bestellen.
Verhaltenstipps: Was tun bei einer Terrorattacke? Vor allem, wenn diese nicht unbegründet ist?
Abmahngefahr: "„Ersetzt euer Profilbild durch ein Bild einer Comic-, Cartoon-, oder Spielzeugfigur aus Eurer Kindheit und ladet Eure Freunde ein, dasselbe zu tun.- Seitdem wimmelt es bei Facebook nur so von Garfields, Alfs und Spidermans. Eine „wahre Invasion voller Kindheitserinnerungen- haben die Initiatoren versprochen und so ist es tatsächlich auch gekommen. Doch der Medienrechtler ahnt bereits: Das deutsche Urheberrecht hat keinen Sinn für Nostalgie. (...)" Weiterlesen bei telemedicus
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick über die Entwicklung in Lateinamerika.
Bundeswehrwerbung im Wolkenkuckucksheim - oder: wie Militär spielerisch unverzichtbar gemacht wird
Dokumentiert: Die IMI-Analyse 2010/037 - "Planspiel Pol&IS - Bundeswehrwerbung im Wolkenkuckucksheim -“ oder: wie Militär spielerisch unverzichtbar gemacht wird" von Jürgen Wagner. (Ebenfalls als PDF Dokument verfügbar.)
Mitte Oktober 2010 ergab sich für eine Gruppe Friedensaktivisten erstmals die Möglichkeit, die Simulation „Politik und Internationale Sicherheit“ (Pol&IS) zu spielen, deren Regelwerk und Funktionsweise außerhalb einiger knapper Beschreibungen nicht öffentlich zugänglich sind. Da man deshalb bislang hauptsächlich auf Sekundärquellen angewiesen war, bot sich nun an drei Tagen im sauerländischen Winterberg eine Gelegenheit, sich ein genaueres Bild von der Simulation machen zu können, mit der die Bundeswehr ihre Sicht auf die Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik und Sicherheit (der Begriff Krieg wird tunlichst vermieden) vor allem an Schüler der gymnasialen Oberstufe vermittelt.
Das wichtigste Fazit gleich vorweg: Das Spiel zielt keineswegs plump darauf ab, das Militär oder bewaffnete Eingriffe vorbehaltlos hochzujubeln.[1] Auf den ersten Blick spielt das Militär eine eher untergeordnete Rolle -“ und das ist auch gewollt; politische, ökonomische und ökologische Aspekte stehen im Vordergrund. Die Etablierung eines globalen Gleichgewichts, das letztlich zugunsten aller ist, wird als Ziel des Spiels ausgegeben. Um dies zu verwirklichen, werden die Teilnehmer von den Jugendoffizieren, die als Seminarleitung fungieren, zu allerlei Maßnahmen ermutigt, die sich beim besten Willen nicht kritisieren lassen -“ sie reichen von der Etablierung gerechterer Verteilungsmechanismen in der Weltwirtschaft bis hin zu ökologischen Umbaumaßnahmen und selbst Abrüstung wird (bis zu einem gewissen Grad versteht sich) gefördert: "Die Teilnehmer der Simulation sind gefordert ihren Weg zu beschreiten in eine Welt, die sie selber gestalten. - Create your own world."[2]
So entsteht fast der Eindruck, man sitze in einem Attac-Seminar und genau dies macht das Spiel so gefährlich, denn eben dies erschwert es schließlich erheblich, das Spiel pauschal in Bausch und Bogen zu verdammen. Doch bei näherer Betrachtung steckt der (Bundeswehr-)Teufel im Detail. Abseits unzähliger kleinerer Dinge, die sauer aufstoßen[3], sind vor allem zwei Aspekte besonders hervorzuheben. So gibt es zwar großen Spielraum eine friedlichere, ökologischere und gerechtere Welt zu schaffen, weshalb dies in der realen Welt jedoch nicht geschieht und welche Kräfte hierfür verantwortlich sind, lässt man dabei geflissentlich unter den Tisch fallen -“ und das in einem Spiel, das erklärtermaßen den Anspruch erhebt, die Welt möglichst realistisch zu simulieren.
Außerdem trügt natürlich der erste Eindruck gewaltig, bei Pol&IS handele es sich fast um ein pazifistisches Spiel. Denn ungeachtet des komplexen und diffizilen Regelwerks verfügen die Jugendoffiziere über nahezu vollkommene Freiheiten mittels willkürlicher -“ weil nirgends im Regelwerk fixierter -“ Belohnungen und Bestrafungen "richtige" Schritte der Spieler zu forcieren bzw. "falsche" Maßnahmen zu sanktionieren. So lässt sich ein Korridor akzeptablen Handelns vorgeben, in dem letztlich auch das Militär und speziell die Bundeswehr eine wenn auch nicht zentrale so -“ und das ist die Kernbotschaft -“ doch unverzichtbare Rolle spielt.
Aus diesen Vorbemerkungen wird bereits ersichtlich, dass Pol&IS mit dem Argument, es sei offen militaristisch bei weitem nicht beizukommen ist, weshalb im Folgenden versucht werden soll, eine etwas differenziertere Kritik zu formulieren. Zuvor soll jedoch herausgearbeitet werden, weshalb solche Werbemaßnahmen für die Bundeswehr immer weiter an Bedeutung gewinnen.
1. Warum Pol&IS?
Die Bundeswehr sieht sich derzeit -“ auch nach eigener Einschätzung -“ einer doppelten Herausforderung ausgesetzt. Sie steht vor einem Akzeptanzproblem und einem Rekrutierungsproblem. So werden die Auslandseinsätze der Bundeswehr aufgrund wachsender Opferzahlen und Kosten mittlerweile von einer stabilen Mehrheit der deutschen Bevölkerung abgelehnt -“ dies gilt im Übrigen eben nicht nur für den Krieg in Afghanistan, sondern für nahezu sämtliche Einsätze. Gleichzeitig sollen aber offensichtlich sowohl Zahl als auch Umfang der Bundeswehreinsätze weiter erhöht werden. Aktuell befinden sich etwas über 7.000 Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz, womit die Truppe laut eigenen Aussagen an ihre Grenzen stößt. Mit der nun anstehenden "Reform" der Bundeswehr soll die künftige Zielgröße dennoch auf mindestens 10.000 hinaufgeschraubt werden.[4] Vor diesem Hintergrund ist damit zu rechnen, dass die Ablehnung von Auslandseinsätzen weiter zunehmen dürfte und allein schon deshalb eine Imagekampagne dringend erforderlich sein wird.
Erschwert wird diese Situation aus Sicht des Verteidigungsministeriums noch dadurch, dass dem steigenden Bedarf nach Rekruten, die es gilt in Auslandseinsätze zu schicken, eine sinkende Bereitschaft sich beim Bund zu verpflichten entgegenläuft. Verschiedene Faktoren tragen hierzu bei, von dem sich abzeichnenden demografischen Knick bis hin zur Tatsache, dass die Risiken und Zumutungen, die mit den zunehmenden Auslandseinsätzen verbunden sind, die Bundeswehr für immer weniger Jugendliche zu einem attraktiven Arbeitgeber machen. Weiter erschwert wird dies durch die sich abzeichnende Aussetzung der Wehrpflicht, die bislang ein wesentliches Mittel war, um an neue Soldaten zu gelangen. Angesichts dieser Schwierigkeiten an Nachwuchs zu gelangen, hat die Bundeswehr mit unzähligen Rekrutierungs- und Werbemaßnahmen begonnen und ihre Aktivitäten und Ausgaben in diesem Bereich in jüngster Zeit erheblich ausgeweitet -“ Pol&IS ist nur eine davon, allerdings eine wichtige.[5] So heißt es im aktuellen Jugendoffizier-Bericht: "Die Simulation 'Politik & Internationale Sicherheit' (POL&IS) galt auch 2009 weiterhin sowohl bei den Jugendlichen als auch in der Lehrerschaft als hochattraktiv und wurde entsprechend nachgefragt. Mit 365 mehrtägigen Simulationen und 16.120 teilnehmenden Schülern und Lehrern sowie Studenten und Referendaren sind die Kapazitäten der POL&IS-Seminare voll ausgeschöpft. [...] So kann erneut festgehalten werden, dass POL&IS ein wesentliches Kernstück in der Arbeit der Jugendoffiziere ist und bleibt."[6]
Die Bundeswehr steht also unter einem erheblichen Legitimationsdruck, ihre zunehmenden Auslandseinsätze gegenüber der Öffentlichkeit zu rechtfertigen und gleichzeitig die "Bedarfsdeckung" frischer Rekruten zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund leitet sich das Aufgabenprofil von Pol&IS ab: Akzeptanzsteigerung durch Überzeugung von der Unverzichtbarkeit der Bundeswehr, ohne gleichzeitig durch allzu offen militaristisches Auftreten ohnehin vorhandenen Vorbehalten in der Bevölkerung weiter Vorschub zu leisten.
2. Weltpolitik bar jeglicher Realität
"'Das Hungerproblem in der dritten Welt ist gelöst,' verkündet stolz der Präsident Nordamerikas. 'Die Nationen der Welt haben in enger Zusammenarbeit durch eine gerechte Umverteilung der Weltressourcen das Überleben aller Menschen dieser Erde für die kommende Generation gesichert.' Und seine Amtskollegin aus Westeuropa lobt in ihrer Rede 'das konstruktive Zusammenwirken der internationalen Staatengemeinschaft bei der Lösung dieses Problems.'"[7]
Diese Meldung ist leider zu schön um wahr zu sein und tatsächlich entstammt sie nicht der realen Welt, sondern einer der Pol&IS-Simulationen. Wie bereits erwähnt, werden solche Lösungen globaler Probleme von den Jugendoffizieren bis zu einem gewissen Grad explizit gefördert. So wird aufgezeigt, wie sich Konflikte auch nicht-militärisch lösen lassen könnten, wie wünschenswert gerechtere wirtschaftliche Verteilungsmechanismen wären oder wie zwingend ein ökologischer Umbau eigentlich sei.
Dabei wird durchaus nicht vor Kritik an existierenden Verhältnissen zurückgeschreckt, wie sich beispielhaft anhand der Handelspolitik zeigen lässt. Jedes Land verfügt bei mindestens einer der fünf Handelswaren (Energie, Rohstoffe, Agrar- und Industriegüter, Müll) über einen Überschuss bzw. eine Unterversorgung, die es über den Weltmarkt zu decken gilt, um Wirtschaftswachstum zu erzeugen und die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Die „Handelsware“ Müll spielt natürlich eine etwas andere Rolle, da dieser von Staaten, die zuviel produzieren, an andere Staaten verkauft werden kann.
Am globalen Handelstisch, auf dem die Waren per Auktion verdealt werden, haben Nordamerika, Europa und Japan zu Beginn einer solchen Handelsphase nacheinander die Möglichkeit, mit den anderen Ländern zu handeln, ohne dass jemand eingreifen könnte. Damit wird versucht, halbwegs realistisch die existierenden unfairen Handelsbedingungen abzubilden, die sich dann auch in der weiteren Auktion fortsetzen. Der Handel findet vor allem am Kopf des Tisches statt, an dem Nordamerika, Europa und Japan sitzen. So müssen ökonomisch und machtpolitisch schwächere Länder auch dort ganz andere Preise bezahlen, um ihre Bedürfnisse decken zu können.
Das Spiel eröffnet -“ und ermutigt -“ jedoch friedenspolitisch, wirtschaftlich und ökologisch weit über die heutigen miserablen Zustände hinauszugehen, was es nicht zuletzt gegenüber Kritik immunisiert und seine hohe Attraktivität bis hinein in linksliberalere Kreise ausmacht. Wenn die Spieler nur eine bessere Welt wollen, so ist dies auch im Rahmen gewisser von den Spielregeln bzw. Jugendoffizieren gesetzter Grenzen möglich, so die Botschaft. "Generell haben wir in der Pol&IS-“Welt kein Versorgungsproblem, sondern ein Verteilungsproblem, wie in der wirklichen Welt auch", so einer der Jugendoffiziere beim Seminar in Winterberg. Als Positivbeispiel, wie diesem Problem begegnet werden könnte, berichtete der Seminarleiter weiter, in einer seiner Simulationen hätten die Spieler etwa entschieden, ihre sämtlichen Ressourcen in die Mitte zu werfen und sich anschließend lediglich das herauszunehmen, was sie benötigt hätten -“ das Verteilungsproblem wurde somit adäquat adressiert, ein Schritt in eine bessere Welt war getan.
Soweit, so gut! Allerdings funktioniert dies nur, weil sich die Schüler und Simulation eben nicht an der Realität orientieren: "Die Schüler verfolgen nicht nationalpolitische Interessen, wie in der Wirklichkeit", so war zu hören. Die Frage also, weshalb solche und andere begrüßenswerte Schritte in der Realität nicht erfolgen, wird nicht adressiert - nationalstaatliche Interessen, Machtpolitik und kapitalistische Konzerninteressen, v.a. innenpolitische Lobbygruppen, kurz: die Systemfrage wird ausgeblendet. Insofern verwundert es natürlich nicht, dass auch für Strategien, wie die Widerstände auf dem Weg zu einer sozialen, friedlichen und ökologischen Welt überwunden werden können, keinerlei Raum existiert. Von einem Spiel der Bundeswehr eine derart kritische Herangehensweise zu verlangen, ist womöglich zuviel verlangt, in jedem Fall wird hierdurch aber der erklärte Anspruch, weltpolitische Zusammenhänge möglichst wirklichkeitsnah zu simulieren, ad absurdum geführt. "POL&IS heißt: Realitätsnah ein paar Tage Weltpolitik zu spielen."[8] Genau dies geschieht bei Pol&IS jedoch gerade nicht. Das Spiel entwirft vielmehr ein globales Wolkenkuckucksheim, das mit den realen Gegebenheiten herzlich wenig gemein hat.
Es fängt bereits bei einer der zentralen Grundannahmen an: das Spiel basiert darauf, dass die Versorgung der Bevölkerung ausschließlich durch Wirtschaftswachstum gewährleistet werden kann und -“ noch besser -, dass es möglich sei, dies global für alle auch zu gewährleisten. Konsequenterweise besteht die Aufgabe der Weltbank -“ der Internationale Währungsfonds ist hier implizit integriert -“ ausschließlich darin, für eine global sinnvolle Verteilung der Güter und Ressourcen zu sorgen, ohne dass ihre tatsächliche Rolle in der Aufrechterhaltung globaler Ungerechtigkeiten thematisiert würde. Welche mächtigen Lobbygruppen und welche Mechanismen in der realen Welt dafür sorgen, die Hierarchie- und Ausbeutungsstrukturen der Weltwirtschaft ad infinitum aufrechtzuerhalten, findet keinerlei Erwähnung.
Die innenpolitische Opposition spielt ebenfalls kaum eine Rolle, wobei auch interessant ist, dass diese für Europa laut Spielvorgabe nur „konservativ“ oder „liberal“ sein kann. Das heißt „Soziale Bewegungen“, die es direkt nicht gibt, erscheinen im Spiel lediglich als Streik oder Aufstand wie ein schädliches Ereignis, nicht wie eine Chance auf Umverteilung und demokratische Teilhabe von unten. Damit bildet das Spiel aber ähnlich genau die Realität ab, wie wenn Monopoly gespielt würde, um genau zu sein, sogar noch schlechter: "Bei Pol&IS gibt es keine Gewinner oder Verlierer. Wie im echten Leben geht es darum, für das Wohl der eigenen Region zu sorgen und gleichzeitig Mitverantwortung für den Rest der Welt zu tragen."[9]
So kommen zwar erfreuliche, aber bedauerlicherweise vollkommen unrealistische Meldungen wie die zu Anfang des Kapitels zustande. Sie verdecken, welche Kräfte eine friedlichere, gerechtere und ökologischere Welt verhindern und dass eine solche Welt erkämpft und durchgesetzt werden muss -“ und zwar nicht am Verhandlungstisch, sondern zuallererst auf der Straße.
3. Gestaltungsspielräume für die Unverzichtbarkeit des Militärs
Liest man die grob irreführende Beschreibung der Aufgaben der Jugendoffiziere, so drängt sich der Eindruck auf, sie hätten lediglich beratende Tätigkeit und würden für wenig mehr als die Einhaltung der Spielregeln sorgen: "Um die Komplexität der Simulation zu strukturieren und besser zu organisieren, ist der Ablauf in Phasen eingeteilt. Als Simulationsleiter überwachen die Jugendoffiziere die Einhaltung dieser Phasen, geben Anregungen und Hilfestellungen zu Problemlösung und Hinweise zu den Spezifika der jeweiligen Phase."[10]
Insofern war die größte Überraschung des Winterberg-Seminars die Erkenntnis, dass die Spielleiter -“ und im Falle von Pol&IS sind dies nun einmal Jugendoffiziere und damit Militärs -“ über nahezu unbeschränkte Befugnisse verfügen, in ihrem Sinne das Spiel zu lenken. Denn neben den strikt im Regelheft festgehaltenen Wirkungsweisen von Ökonomie, Ökologie und Militär gibt es sozusagen noch ein Spiel im Spiel. Die Spieler sind gehalten, für nahezu jeden erdenklichen Bereich Programme zu entwerfen, um aus ihrer Sicht vorteilhafte Entwicklungen anzustoßen. Hierfür werden ein, zwei Ziele angeführt und Maßnahmen angegeben, wie diese Ziele erreicht werden können. Die Spielleiter in Form der Jugendoffiziere bewerten dann wiederum, ob das Programm "gut" oder "schlecht" ist und vergeben auf dieser Grundlage Spielboni oder Sanktionen: „Es liegt im Ermessen des Jugendoffiziers/Spielleiters, bei Programmen, die in den Sand gesetzt wurden, zu sanktionieren oder nicht", so die Aussage auf dem Seminar.
Es wäre naiv zu glauben, Jugendoffiziere könnten eine „neutrale“ Position einnehmen, sie werden stets -“ und dies verständlicherweise -“ die Sicht des Militärs vermitteln, alles andere wäre ja grotesk. Erscheint den Jugendoffizieren etwas als "falsch", so folgt also die Sanktion auf dem Fuße. Hierdurch eröffnet sich den Jugendoffizieren die Möglichkeit, das Geschehen in die "richtigen" Bahnen zu lenken: "Da wollen wir natürlich gestalten" oder: das Ziel ist "gestaltend in die Simulation einzugreifen", so die Aussagen auf dem Seminar. Entscheidend ist, dass aus dem Regelheft nicht hervorgeht, nach welchen Maßgaben "gestaltend" eingegriffen wird. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass es hierfür keinerlei Vorgaben gäbe. Die Bewertung, was "gut" und "schlecht" ist, erfolgt nach Gutdünken der Jugendoffiziere ohne ersichtlichen Begründungsrahmen, also von Militärs mit einer bestimmten Weltsicht, nämlich derjenigen der Bundeswehr, die sie ausgebildet hat.
Die Jugendoffiziere entscheiden damit letztinstanzlich darüber, welche Maßnahmen und Schritte erfolgreich und damit "realistisch" sind und welche eben nicht; sie geben damit den Grad des Akzeptablen vor. Zwar wird etwa ein Auge zugedrückt, wenn abgerüstet wird, um Ressourcen zu sparen, teils wird dies sogar ermuntert, zu weit dürfen solche Schritte jedoch nicht gehen. Insgesamt wird die Pol&IS-Welt nämlich keineswegs als besonders friedlicher Ort portraitiert: "Die nachlassende Ordnungskraft von den Staaten führt zur Zunahme von Kriegen und Konflikten - weltweit dauerhaft instabile Regionen drohen. Die Reaktion auf diese Bedrohung bedarf eines neuen Mixes von robusten Fähigkeiten."[11]
Vor diesem Hintergrund ist es ausgeschlossen, dass alle Mitspieler auf ihre Armeen verzichten, es ist in diesem Fall davon auszugehen, dass die Spielleitung willkürlich Krisen und Konflikte entstehen lassen würde, um solche Schritte zu sanktionieren. Hierfür lässt sich beispielhaft der Afghanistan-Konflikt anführen. Die Spielleitung bewertete auf dem Seminar das Programm eines Spielers, das eine Erhöhung der Entwicklungshilfe, gleichzeitig aber auch den Verbleib der Truppen vorsah, mit "gut". Begründet wurde dies folgendermaßen: "Die Soldaten abziehen und hoffen, dass das dann funktioniert, das wird zu einfach sein." Insofern hätte eine Erhöhung der Entwicklungshilfe bei gleichzeitigem Truppenabzug vermutlich eine Sanktion nach sich gezogen.
Nicht zuviel Militär, aber auch keinesfalls zu wenig, das ist die Botschaft, die von den Spielleitern mal mehr mal weniger subtil transportiert wird. Sie können immer wieder Aufgaben einstreuen, die gelöst werden müssen, um eine Sanktion in Form geringerer Wirtschaftstätigkeit abzuwenden. Eine solche Aufgabe bestand auf dem Seminar in Winterberg in der Bewältigung des Piraterieproblems vor der Küste Somalias. Die Versorgung der Industriestaaten werde hierdurch beeinträchtigt und gehe zurück -“ es bestehe Handlungsbedarf, so das Szenario. Explizit erwähnt wird die Ursache des Konfliktes, nämlich das leerfischen der Region durch westliche Fischkutter: "Seit über 20 Jahren gibt es in Somalia keinen funktionierenden Staatsapparat. Bisher hat das die internationale Gemeinschaft recht wenig gestört. Seit einiger Zeit versuchen sich allerdings Mittellose als Piraten. Hierbei sind sie sehr erfolgreich. Dies trifft besonders die Industrieregionen. Auffällig ist hierbei, dass einige der gefassten Piraten aussagen, dass sie vorher Fischer waren und aufgrund von chinesischem und europäischem Fischfang keine Perspektive mehr sehen. Nordamerika und Japan verlieren 10 Polisdollar und China und Russland 5$ an Lösegeldern."
Belohnt wird dann, wenn der Spieler hierauf einerseits mit einer Erhöhung der Entwicklungshilfe reagiert, um so die Konfliktursachen anzugehen. Allerdings argumentierten die Jugendoffiziere weiter, dass Entwicklungshilfe lange dauere bis sichtbare Erfolge zu verzeichnen seien und auch unmittelbar "etwas getan" werden müsse. Ohne die Entsendung von Kriegsschiffen gäbe es also unmittelbare Folgen für die Wirtschaftsleistung der Industrienationen, so die Jugendoffiziere, kurzfristig gäbe es dazu keine Alternative, auch wenn dies "tatsächlich die Bekämpfung von Symptomen ist, das ist uns allen klar." Die ebenfalls eingeforderte Ursachenbekämpfung erfolgt in der Realität jedoch nicht, befragt, weshalb dies der Fall sei, antwortete einer der Jugendoffiziere lediglich mit einem viel sagenden Schulterzucken, mehr gibt auch Pol&IS zur Beantwortung dieser entscheidenden Frage leider nicht her.
Fazit
Pol&IS gelingt auf Grundlage von systemimmanenten und herrschaftsorientierten Rahmenbedingungen ein schwieriger Balanceakt: kritisch und bisweilen regelrecht progressiv, um linksliberaler Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, aber nicht so kritisch -“ bzw. realistisch -, dass ansonsten grundsätzliche Fragen oder sogar die Systemfrage gestellt werden müsste; nicht allzu offen militaristisch, in Ansätzen sogar „friedensfördernd“[12], gleichzeitig aber Korridore absteckend, die das Militär als unverzichtbare Notwendigkeit legitimieren helfen.
Und genau dies scheint letztlich das Ziel zu sein, wie aus einer Spielbeschreibung der Bundeswehr deutlich hervorgeht: "Den Teilnehmern wird deutlich, warum falsches Handeln interne und externe Krisen auslösen kann, warum Staaten Konflikte austragen, warum Ressourcenknappheit einen Staat ruinieren kann, warum Ökologie und Ökonomie zusammenhängen und warum Sicherheitspolitik unabdingbar ist."[13] Oder in den Worten eines der Jugendoffiziere beim Seminar in Winterberg: „Militär ist ein politisches Mittel, das leider hier und da in der Welt eingesetzt werden muss.“
Anmerkungen:
[1] "Es gibt Simulationen, in denen [im militärischen Bereich] kaum etwas passiert", teilte einer der Jugendoffiziere auf dem Seminar mit. "Bei Pol&IS ist vieles machbar, aber das Ziel des Spieles ist, friedliche Möglichkeiten zur Konfliktlösung zu finden", betont Karl Wichmann, ein anderer Pol&IS-Spielleiter. Kursell, Gregor: Im Zeichen von Eule und Igel, Die Zeit, Nr. 4/1994.
[2] Die Geschichte von POL&IS, o.j. (Hervorhebung im Original): http://www.polis.jugendoffizier.eu
[3] Um nur ein Beispiel zu nennen, werden Entwicklungshelfer im Spiel "auf- und abgerüstet", womit ihr Zweck mehr als deutlich signalisiert wird, nämlich sicherheitspolitischen Mehrwert zu erbringen.
[4] Vgl. Pflüger, Tobias: Die Reform der Bundeswehr. Sachstand und friedenspolitische Forderungen, in: AUSDRUCK (Oktober 2010), S. 4-5.
[5] Vgl. zu den zahlreichen Bundeswehr-Rekrutierungsmaßnahmen Glaßer, Michael Schulze von: An der Heimatfront: Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung der Bundeswehr, Köln 2010.
[6] Bundesministerium der Verteidigung: Jahresbericht der Jugendoffiziere der Bundeswehr 2009, Berlin, 31. Mai 2010, S. 4f.: http://www.bundeswehr-monitoring.de/fileadmin/user_upload/media/Jugendoffiziere-Bericht-2009.pdf
[7] Bundesministerium der Verteidigung: POL&IS: Eine Simulation zu Politik und internationaler Sicherheit, Erleben. Verstehen. Gestalten: http://www.polis.jugendoffizier.eu/fileadmin/user_upload/POLIS_Broschuere.pdf
[8] Ebd.
[9] Ebd.
[10] Die Geschichte von POL&IS aaO.
[11] Ebd.
[12] Das kann soweit gehen, dass allzu aggressive, kriegerische Handlungen sanktioniert werden. Ein solches Verhalten brauche dann eine gute Erklärung, so die Aussage eines der Jugendoffiziere. "Ich greife an, weil die blöd sind, genügt da nicht." In solchen Fällen habe er die Simulation auch schon einmal unterbrochen und auf die Folgen blinder Aggression aufmerksam gemacht. Auch hier zeigt sich der immense Gestaltungsspielraum, der mit Realismus überhaupt nicht zu tun hat. In diesem Fall stimmt nämlich entweder die Einschätzung der Friedensbewegung und zahlreicher Experten, das Länder nicht "aus dem Buch heraus" angreifen oder die - offizielle -“ westliche Bewertung von Ländern wie Nordkorea oder dem Iran ist grundfalsch, denen genau dies vorgeworfen wird.
[13] Bundesministerium der Verteidigung: POL&IS deutsch-französisch in Bremen, 22.12.2008 (Hervorhebung JW): http://tinyurl.com/2u62azl Diese Formulierung findet sich inzwischen in zahlreichen Beschreibungen, u.a. auch im Pol&IS-Wikipedia-Eintrag.
Mitte Oktober 2010 ergab sich für eine Gruppe Friedensaktivisten erstmals die Möglichkeit, die Simulation „Politik und Internationale Sicherheit“ (Pol&IS) zu spielen, deren Regelwerk und Funktionsweise außerhalb einiger knapper Beschreibungen nicht öffentlich zugänglich sind. Da man deshalb bislang hauptsächlich auf Sekundärquellen angewiesen war, bot sich nun an drei Tagen im sauerländischen Winterberg eine Gelegenheit, sich ein genaueres Bild von der Simulation machen zu können, mit der die Bundeswehr ihre Sicht auf die Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik und Sicherheit (der Begriff Krieg wird tunlichst vermieden) vor allem an Schüler der gymnasialen Oberstufe vermittelt.
Das wichtigste Fazit gleich vorweg: Das Spiel zielt keineswegs plump darauf ab, das Militär oder bewaffnete Eingriffe vorbehaltlos hochzujubeln.[1] Auf den ersten Blick spielt das Militär eine eher untergeordnete Rolle -“ und das ist auch gewollt; politische, ökonomische und ökologische Aspekte stehen im Vordergrund. Die Etablierung eines globalen Gleichgewichts, das letztlich zugunsten aller ist, wird als Ziel des Spiels ausgegeben. Um dies zu verwirklichen, werden die Teilnehmer von den Jugendoffizieren, die als Seminarleitung fungieren, zu allerlei Maßnahmen ermutigt, die sich beim besten Willen nicht kritisieren lassen -“ sie reichen von der Etablierung gerechterer Verteilungsmechanismen in der Weltwirtschaft bis hin zu ökologischen Umbaumaßnahmen und selbst Abrüstung wird (bis zu einem gewissen Grad versteht sich) gefördert: "Die Teilnehmer der Simulation sind gefordert ihren Weg zu beschreiten in eine Welt, die sie selber gestalten. - Create your own world."[2]
So entsteht fast der Eindruck, man sitze in einem Attac-Seminar und genau dies macht das Spiel so gefährlich, denn eben dies erschwert es schließlich erheblich, das Spiel pauschal in Bausch und Bogen zu verdammen. Doch bei näherer Betrachtung steckt der (Bundeswehr-)Teufel im Detail. Abseits unzähliger kleinerer Dinge, die sauer aufstoßen[3], sind vor allem zwei Aspekte besonders hervorzuheben. So gibt es zwar großen Spielraum eine friedlichere, ökologischere und gerechtere Welt zu schaffen, weshalb dies in der realen Welt jedoch nicht geschieht und welche Kräfte hierfür verantwortlich sind, lässt man dabei geflissentlich unter den Tisch fallen -“ und das in einem Spiel, das erklärtermaßen den Anspruch erhebt, die Welt möglichst realistisch zu simulieren.
Außerdem trügt natürlich der erste Eindruck gewaltig, bei Pol&IS handele es sich fast um ein pazifistisches Spiel. Denn ungeachtet des komplexen und diffizilen Regelwerks verfügen die Jugendoffiziere über nahezu vollkommene Freiheiten mittels willkürlicher -“ weil nirgends im Regelwerk fixierter -“ Belohnungen und Bestrafungen "richtige" Schritte der Spieler zu forcieren bzw. "falsche" Maßnahmen zu sanktionieren. So lässt sich ein Korridor akzeptablen Handelns vorgeben, in dem letztlich auch das Militär und speziell die Bundeswehr eine wenn auch nicht zentrale so -“ und das ist die Kernbotschaft -“ doch unverzichtbare Rolle spielt.
Aus diesen Vorbemerkungen wird bereits ersichtlich, dass Pol&IS mit dem Argument, es sei offen militaristisch bei weitem nicht beizukommen ist, weshalb im Folgenden versucht werden soll, eine etwas differenziertere Kritik zu formulieren. Zuvor soll jedoch herausgearbeitet werden, weshalb solche Werbemaßnahmen für die Bundeswehr immer weiter an Bedeutung gewinnen.
1. Warum Pol&IS?
Die Bundeswehr sieht sich derzeit -“ auch nach eigener Einschätzung -“ einer doppelten Herausforderung ausgesetzt. Sie steht vor einem Akzeptanzproblem und einem Rekrutierungsproblem. So werden die Auslandseinsätze der Bundeswehr aufgrund wachsender Opferzahlen und Kosten mittlerweile von einer stabilen Mehrheit der deutschen Bevölkerung abgelehnt -“ dies gilt im Übrigen eben nicht nur für den Krieg in Afghanistan, sondern für nahezu sämtliche Einsätze. Gleichzeitig sollen aber offensichtlich sowohl Zahl als auch Umfang der Bundeswehreinsätze weiter erhöht werden. Aktuell befinden sich etwas über 7.000 Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz, womit die Truppe laut eigenen Aussagen an ihre Grenzen stößt. Mit der nun anstehenden "Reform" der Bundeswehr soll die künftige Zielgröße dennoch auf mindestens 10.000 hinaufgeschraubt werden.[4] Vor diesem Hintergrund ist damit zu rechnen, dass die Ablehnung von Auslandseinsätzen weiter zunehmen dürfte und allein schon deshalb eine Imagekampagne dringend erforderlich sein wird.
Erschwert wird diese Situation aus Sicht des Verteidigungsministeriums noch dadurch, dass dem steigenden Bedarf nach Rekruten, die es gilt in Auslandseinsätze zu schicken, eine sinkende Bereitschaft sich beim Bund zu verpflichten entgegenläuft. Verschiedene Faktoren tragen hierzu bei, von dem sich abzeichnenden demografischen Knick bis hin zur Tatsache, dass die Risiken und Zumutungen, die mit den zunehmenden Auslandseinsätzen verbunden sind, die Bundeswehr für immer weniger Jugendliche zu einem attraktiven Arbeitgeber machen. Weiter erschwert wird dies durch die sich abzeichnende Aussetzung der Wehrpflicht, die bislang ein wesentliches Mittel war, um an neue Soldaten zu gelangen. Angesichts dieser Schwierigkeiten an Nachwuchs zu gelangen, hat die Bundeswehr mit unzähligen Rekrutierungs- und Werbemaßnahmen begonnen und ihre Aktivitäten und Ausgaben in diesem Bereich in jüngster Zeit erheblich ausgeweitet -“ Pol&IS ist nur eine davon, allerdings eine wichtige.[5] So heißt es im aktuellen Jugendoffizier-Bericht: "Die Simulation 'Politik & Internationale Sicherheit' (POL&IS) galt auch 2009 weiterhin sowohl bei den Jugendlichen als auch in der Lehrerschaft als hochattraktiv und wurde entsprechend nachgefragt. Mit 365 mehrtägigen Simulationen und 16.120 teilnehmenden Schülern und Lehrern sowie Studenten und Referendaren sind die Kapazitäten der POL&IS-Seminare voll ausgeschöpft. [...] So kann erneut festgehalten werden, dass POL&IS ein wesentliches Kernstück in der Arbeit der Jugendoffiziere ist und bleibt."[6]
Die Bundeswehr steht also unter einem erheblichen Legitimationsdruck, ihre zunehmenden Auslandseinsätze gegenüber der Öffentlichkeit zu rechtfertigen und gleichzeitig die "Bedarfsdeckung" frischer Rekruten zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund leitet sich das Aufgabenprofil von Pol&IS ab: Akzeptanzsteigerung durch Überzeugung von der Unverzichtbarkeit der Bundeswehr, ohne gleichzeitig durch allzu offen militaristisches Auftreten ohnehin vorhandenen Vorbehalten in der Bevölkerung weiter Vorschub zu leisten.
Pol&IS -“ ein Kurzüberblick
Die Zielgruppe von Pol&IS sind vor allem Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe. Es wird aber auch mit Lehrern, Studenten und anderen Gruppen gespielt, wodurch sich der Wirkungskreis erheblich vergrößert. Entwickelt wurde Pol&IS von dem Politikprofessor Wolfgang Leidhold, der die Rechte an dem Spiel 1989 an die Bundeswehr abtrat. Durchgeführt wird POL&IS stets von zwei der insgesamt derzeit 94 Jugendoffiziere, deren generelle Aufgabe es ist, über die Politik der Regierung in Bezug auf die Armee zu informieren und sie zu legitimieren. Direktes Rekrutieren ist den Jugendoffizieren offiziell verboten, hierfür sind die Wehrdienstberater zuständig. Allerdings wäre es naiv zu glauben, die Jugendoffiziere würden nicht für eine grundsätzlich positive Haltung gegenüber der Militärpolitik sorgen, wodurch wiederum das Feld für spätere Rekrutierungsbemühungen der Wehrdienstberater bestellt wird.
Die Pol&IS-Welt ist in dreizehn Regionen aufgeteilt, in denen die Rollen des Regierungschefs, Staatsministers (Militär), Wirtschaftsministers und Umweltminister von Spielern übernommen werden (die Opposition spielt, soweit ersichtlich, eher eine untergeordnete Rolle). Darüber hinaus sind auch Nichtstaatliche Organisation wie z. B. Greenpeace oder Amnesty International sowie die Weltbank, die Weltpresse und die Vereinten Nationen (in Form des Generalsekretärs) eingebunden.
Es gibt je einen Umwelt-, Wirtschafts-, und Militärbereich. Im Zentrum des Wirtschaftsbausteins steht die Versorgung der eigenen Bevölkerung, wofür die Produktion in den Sektoren Energie, Rohstoffe, Industrie und Agrar gesteigert werden muss. Unterversorgungen müssen über den Weltmarkt gedeckt werden. Wirtschaftswachstum erzeugt wiederum Verschmutzung, die durch Investitionen in Umweltmaßnahmen abgeschwächt werden muss -“ oder man verschifft den Müll in eine der ärmeren Regionen. Der Militärbereich spielt insgesamt eine eher untergeordnete Rolle, da zwischenstaatliche Kriege gemäß der Spielmechanik äußerst kostspielig und wenig "profitabel" sind.
Während Militär, Ökologie und Ökonomie nach festen Regeln funktionieren, werden im politischen Bereich Programme entworfen, die Maßnahmen in nahezu jedem Politikbereich beinhalten können. Die Bewertung dieser Programme in Form eines Bonus oder einer Sanktion obliegt den leitenden Jugendoffizieren, die hierüber einen massiven Gestaltungsspielraum haben, indem sie Anreize für aus ihrer Sicht "richtige" Maßnahmen geben können.
2. Weltpolitik bar jeglicher Realität
"'Das Hungerproblem in der dritten Welt ist gelöst,' verkündet stolz der Präsident Nordamerikas. 'Die Nationen der Welt haben in enger Zusammenarbeit durch eine gerechte Umverteilung der Weltressourcen das Überleben aller Menschen dieser Erde für die kommende Generation gesichert.' Und seine Amtskollegin aus Westeuropa lobt in ihrer Rede 'das konstruktive Zusammenwirken der internationalen Staatengemeinschaft bei der Lösung dieses Problems.'"[7]
Diese Meldung ist leider zu schön um wahr zu sein und tatsächlich entstammt sie nicht der realen Welt, sondern einer der Pol&IS-Simulationen. Wie bereits erwähnt, werden solche Lösungen globaler Probleme von den Jugendoffizieren bis zu einem gewissen Grad explizit gefördert. So wird aufgezeigt, wie sich Konflikte auch nicht-militärisch lösen lassen könnten, wie wünschenswert gerechtere wirtschaftliche Verteilungsmechanismen wären oder wie zwingend ein ökologischer Umbau eigentlich sei.
Dabei wird durchaus nicht vor Kritik an existierenden Verhältnissen zurückgeschreckt, wie sich beispielhaft anhand der Handelspolitik zeigen lässt. Jedes Land verfügt bei mindestens einer der fünf Handelswaren (Energie, Rohstoffe, Agrar- und Industriegüter, Müll) über einen Überschuss bzw. eine Unterversorgung, die es über den Weltmarkt zu decken gilt, um Wirtschaftswachstum zu erzeugen und die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Die „Handelsware“ Müll spielt natürlich eine etwas andere Rolle, da dieser von Staaten, die zuviel produzieren, an andere Staaten verkauft werden kann.
Am globalen Handelstisch, auf dem die Waren per Auktion verdealt werden, haben Nordamerika, Europa und Japan zu Beginn einer solchen Handelsphase nacheinander die Möglichkeit, mit den anderen Ländern zu handeln, ohne dass jemand eingreifen könnte. Damit wird versucht, halbwegs realistisch die existierenden unfairen Handelsbedingungen abzubilden, die sich dann auch in der weiteren Auktion fortsetzen. Der Handel findet vor allem am Kopf des Tisches statt, an dem Nordamerika, Europa und Japan sitzen. So müssen ökonomisch und machtpolitisch schwächere Länder auch dort ganz andere Preise bezahlen, um ihre Bedürfnisse decken zu können.
Das Spiel eröffnet -“ und ermutigt -“ jedoch friedenspolitisch, wirtschaftlich und ökologisch weit über die heutigen miserablen Zustände hinauszugehen, was es nicht zuletzt gegenüber Kritik immunisiert und seine hohe Attraktivität bis hinein in linksliberalere Kreise ausmacht. Wenn die Spieler nur eine bessere Welt wollen, so ist dies auch im Rahmen gewisser von den Spielregeln bzw. Jugendoffizieren gesetzter Grenzen möglich, so die Botschaft. "Generell haben wir in der Pol&IS-“Welt kein Versorgungsproblem, sondern ein Verteilungsproblem, wie in der wirklichen Welt auch", so einer der Jugendoffiziere beim Seminar in Winterberg. Als Positivbeispiel, wie diesem Problem begegnet werden könnte, berichtete der Seminarleiter weiter, in einer seiner Simulationen hätten die Spieler etwa entschieden, ihre sämtlichen Ressourcen in die Mitte zu werfen und sich anschließend lediglich das herauszunehmen, was sie benötigt hätten -“ das Verteilungsproblem wurde somit adäquat adressiert, ein Schritt in eine bessere Welt war getan.
Soweit, so gut! Allerdings funktioniert dies nur, weil sich die Schüler und Simulation eben nicht an der Realität orientieren: "Die Schüler verfolgen nicht nationalpolitische Interessen, wie in der Wirklichkeit", so war zu hören. Die Frage also, weshalb solche und andere begrüßenswerte Schritte in der Realität nicht erfolgen, wird nicht adressiert - nationalstaatliche Interessen, Machtpolitik und kapitalistische Konzerninteressen, v.a. innenpolitische Lobbygruppen, kurz: die Systemfrage wird ausgeblendet. Insofern verwundert es natürlich nicht, dass auch für Strategien, wie die Widerstände auf dem Weg zu einer sozialen, friedlichen und ökologischen Welt überwunden werden können, keinerlei Raum existiert. Von einem Spiel der Bundeswehr eine derart kritische Herangehensweise zu verlangen, ist womöglich zuviel verlangt, in jedem Fall wird hierdurch aber der erklärte Anspruch, weltpolitische Zusammenhänge möglichst wirklichkeitsnah zu simulieren, ad absurdum geführt. "POL&IS heißt: Realitätsnah ein paar Tage Weltpolitik zu spielen."[8] Genau dies geschieht bei Pol&IS jedoch gerade nicht. Das Spiel entwirft vielmehr ein globales Wolkenkuckucksheim, das mit den realen Gegebenheiten herzlich wenig gemein hat.
Es fängt bereits bei einer der zentralen Grundannahmen an: das Spiel basiert darauf, dass die Versorgung der Bevölkerung ausschließlich durch Wirtschaftswachstum gewährleistet werden kann und -“ noch besser -, dass es möglich sei, dies global für alle auch zu gewährleisten. Konsequenterweise besteht die Aufgabe der Weltbank -“ der Internationale Währungsfonds ist hier implizit integriert -“ ausschließlich darin, für eine global sinnvolle Verteilung der Güter und Ressourcen zu sorgen, ohne dass ihre tatsächliche Rolle in der Aufrechterhaltung globaler Ungerechtigkeiten thematisiert würde. Welche mächtigen Lobbygruppen und welche Mechanismen in der realen Welt dafür sorgen, die Hierarchie- und Ausbeutungsstrukturen der Weltwirtschaft ad infinitum aufrechtzuerhalten, findet keinerlei Erwähnung.
Die innenpolitische Opposition spielt ebenfalls kaum eine Rolle, wobei auch interessant ist, dass diese für Europa laut Spielvorgabe nur „konservativ“ oder „liberal“ sein kann. Das heißt „Soziale Bewegungen“, die es direkt nicht gibt, erscheinen im Spiel lediglich als Streik oder Aufstand wie ein schädliches Ereignis, nicht wie eine Chance auf Umverteilung und demokratische Teilhabe von unten. Damit bildet das Spiel aber ähnlich genau die Realität ab, wie wenn Monopoly gespielt würde, um genau zu sein, sogar noch schlechter: "Bei Pol&IS gibt es keine Gewinner oder Verlierer. Wie im echten Leben geht es darum, für das Wohl der eigenen Region zu sorgen und gleichzeitig Mitverantwortung für den Rest der Welt zu tragen."[9]
So kommen zwar erfreuliche, aber bedauerlicherweise vollkommen unrealistische Meldungen wie die zu Anfang des Kapitels zustande. Sie verdecken, welche Kräfte eine friedlichere, gerechtere und ökologischere Welt verhindern und dass eine solche Welt erkämpft und durchgesetzt werden muss -“ und zwar nicht am Verhandlungstisch, sondern zuallererst auf der Straße.
3. Gestaltungsspielräume für die Unverzichtbarkeit des Militärs
Liest man die grob irreführende Beschreibung der Aufgaben der Jugendoffiziere, so drängt sich der Eindruck auf, sie hätten lediglich beratende Tätigkeit und würden für wenig mehr als die Einhaltung der Spielregeln sorgen: "Um die Komplexität der Simulation zu strukturieren und besser zu organisieren, ist der Ablauf in Phasen eingeteilt. Als Simulationsleiter überwachen die Jugendoffiziere die Einhaltung dieser Phasen, geben Anregungen und Hilfestellungen zu Problemlösung und Hinweise zu den Spezifika der jeweiligen Phase."[10]
Insofern war die größte Überraschung des Winterberg-Seminars die Erkenntnis, dass die Spielleiter -“ und im Falle von Pol&IS sind dies nun einmal Jugendoffiziere und damit Militärs -“ über nahezu unbeschränkte Befugnisse verfügen, in ihrem Sinne das Spiel zu lenken. Denn neben den strikt im Regelheft festgehaltenen Wirkungsweisen von Ökonomie, Ökologie und Militär gibt es sozusagen noch ein Spiel im Spiel. Die Spieler sind gehalten, für nahezu jeden erdenklichen Bereich Programme zu entwerfen, um aus ihrer Sicht vorteilhafte Entwicklungen anzustoßen. Hierfür werden ein, zwei Ziele angeführt und Maßnahmen angegeben, wie diese Ziele erreicht werden können. Die Spielleiter in Form der Jugendoffiziere bewerten dann wiederum, ob das Programm "gut" oder "schlecht" ist und vergeben auf dieser Grundlage Spielboni oder Sanktionen: „Es liegt im Ermessen des Jugendoffiziers/Spielleiters, bei Programmen, die in den Sand gesetzt wurden, zu sanktionieren oder nicht", so die Aussage auf dem Seminar.
Es wäre naiv zu glauben, Jugendoffiziere könnten eine „neutrale“ Position einnehmen, sie werden stets -“ und dies verständlicherweise -“ die Sicht des Militärs vermitteln, alles andere wäre ja grotesk. Erscheint den Jugendoffizieren etwas als "falsch", so folgt also die Sanktion auf dem Fuße. Hierdurch eröffnet sich den Jugendoffizieren die Möglichkeit, das Geschehen in die "richtigen" Bahnen zu lenken: "Da wollen wir natürlich gestalten" oder: das Ziel ist "gestaltend in die Simulation einzugreifen", so die Aussagen auf dem Seminar. Entscheidend ist, dass aus dem Regelheft nicht hervorgeht, nach welchen Maßgaben "gestaltend" eingegriffen wird. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass es hierfür keinerlei Vorgaben gäbe. Die Bewertung, was "gut" und "schlecht" ist, erfolgt nach Gutdünken der Jugendoffiziere ohne ersichtlichen Begründungsrahmen, also von Militärs mit einer bestimmten Weltsicht, nämlich derjenigen der Bundeswehr, die sie ausgebildet hat.
Die Jugendoffiziere entscheiden damit letztinstanzlich darüber, welche Maßnahmen und Schritte erfolgreich und damit "realistisch" sind und welche eben nicht; sie geben damit den Grad des Akzeptablen vor. Zwar wird etwa ein Auge zugedrückt, wenn abgerüstet wird, um Ressourcen zu sparen, teils wird dies sogar ermuntert, zu weit dürfen solche Schritte jedoch nicht gehen. Insgesamt wird die Pol&IS-Welt nämlich keineswegs als besonders friedlicher Ort portraitiert: "Die nachlassende Ordnungskraft von den Staaten führt zur Zunahme von Kriegen und Konflikten - weltweit dauerhaft instabile Regionen drohen. Die Reaktion auf diese Bedrohung bedarf eines neuen Mixes von robusten Fähigkeiten."[11]
Vor diesem Hintergrund ist es ausgeschlossen, dass alle Mitspieler auf ihre Armeen verzichten, es ist in diesem Fall davon auszugehen, dass die Spielleitung willkürlich Krisen und Konflikte entstehen lassen würde, um solche Schritte zu sanktionieren. Hierfür lässt sich beispielhaft der Afghanistan-Konflikt anführen. Die Spielleitung bewertete auf dem Seminar das Programm eines Spielers, das eine Erhöhung der Entwicklungshilfe, gleichzeitig aber auch den Verbleib der Truppen vorsah, mit "gut". Begründet wurde dies folgendermaßen: "Die Soldaten abziehen und hoffen, dass das dann funktioniert, das wird zu einfach sein." Insofern hätte eine Erhöhung der Entwicklungshilfe bei gleichzeitigem Truppenabzug vermutlich eine Sanktion nach sich gezogen.
Nicht zuviel Militär, aber auch keinesfalls zu wenig, das ist die Botschaft, die von den Spielleitern mal mehr mal weniger subtil transportiert wird. Sie können immer wieder Aufgaben einstreuen, die gelöst werden müssen, um eine Sanktion in Form geringerer Wirtschaftstätigkeit abzuwenden. Eine solche Aufgabe bestand auf dem Seminar in Winterberg in der Bewältigung des Piraterieproblems vor der Küste Somalias. Die Versorgung der Industriestaaten werde hierdurch beeinträchtigt und gehe zurück -“ es bestehe Handlungsbedarf, so das Szenario. Explizit erwähnt wird die Ursache des Konfliktes, nämlich das leerfischen der Region durch westliche Fischkutter: "Seit über 20 Jahren gibt es in Somalia keinen funktionierenden Staatsapparat. Bisher hat das die internationale Gemeinschaft recht wenig gestört. Seit einiger Zeit versuchen sich allerdings Mittellose als Piraten. Hierbei sind sie sehr erfolgreich. Dies trifft besonders die Industrieregionen. Auffällig ist hierbei, dass einige der gefassten Piraten aussagen, dass sie vorher Fischer waren und aufgrund von chinesischem und europäischem Fischfang keine Perspektive mehr sehen. Nordamerika und Japan verlieren 10 Polisdollar und China und Russland 5$ an Lösegeldern."
Belohnt wird dann, wenn der Spieler hierauf einerseits mit einer Erhöhung der Entwicklungshilfe reagiert, um so die Konfliktursachen anzugehen. Allerdings argumentierten die Jugendoffiziere weiter, dass Entwicklungshilfe lange dauere bis sichtbare Erfolge zu verzeichnen seien und auch unmittelbar "etwas getan" werden müsse. Ohne die Entsendung von Kriegsschiffen gäbe es also unmittelbare Folgen für die Wirtschaftsleistung der Industrienationen, so die Jugendoffiziere, kurzfristig gäbe es dazu keine Alternative, auch wenn dies "tatsächlich die Bekämpfung von Symptomen ist, das ist uns allen klar." Die ebenfalls eingeforderte Ursachenbekämpfung erfolgt in der Realität jedoch nicht, befragt, weshalb dies der Fall sei, antwortete einer der Jugendoffiziere lediglich mit einem viel sagenden Schulterzucken, mehr gibt auch Pol&IS zur Beantwortung dieser entscheidenden Frage leider nicht her.
Fazit
Pol&IS gelingt auf Grundlage von systemimmanenten und herrschaftsorientierten Rahmenbedingungen ein schwieriger Balanceakt: kritisch und bisweilen regelrecht progressiv, um linksliberaler Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, aber nicht so kritisch -“ bzw. realistisch -, dass ansonsten grundsätzliche Fragen oder sogar die Systemfrage gestellt werden müsste; nicht allzu offen militaristisch, in Ansätzen sogar „friedensfördernd“[12], gleichzeitig aber Korridore absteckend, die das Militär als unverzichtbare Notwendigkeit legitimieren helfen.
Und genau dies scheint letztlich das Ziel zu sein, wie aus einer Spielbeschreibung der Bundeswehr deutlich hervorgeht: "Den Teilnehmern wird deutlich, warum falsches Handeln interne und externe Krisen auslösen kann, warum Staaten Konflikte austragen, warum Ressourcenknappheit einen Staat ruinieren kann, warum Ökologie und Ökonomie zusammenhängen und warum Sicherheitspolitik unabdingbar ist."[13] Oder in den Worten eines der Jugendoffiziere beim Seminar in Winterberg: „Militär ist ein politisches Mittel, das leider hier und da in der Welt eingesetzt werden muss.“
Anmerkungen:
[1] "Es gibt Simulationen, in denen [im militärischen Bereich] kaum etwas passiert", teilte einer der Jugendoffiziere auf dem Seminar mit. "Bei Pol&IS ist vieles machbar, aber das Ziel des Spieles ist, friedliche Möglichkeiten zur Konfliktlösung zu finden", betont Karl Wichmann, ein anderer Pol&IS-Spielleiter. Kursell, Gregor: Im Zeichen von Eule und Igel, Die Zeit, Nr. 4/1994.
[2] Die Geschichte von POL&IS, o.j. (Hervorhebung im Original): http://www.polis.jugendoffizier.eu
[3] Um nur ein Beispiel zu nennen, werden Entwicklungshelfer im Spiel "auf- und abgerüstet", womit ihr Zweck mehr als deutlich signalisiert wird, nämlich sicherheitspolitischen Mehrwert zu erbringen.
[4] Vgl. Pflüger, Tobias: Die Reform der Bundeswehr. Sachstand und friedenspolitische Forderungen, in: AUSDRUCK (Oktober 2010), S. 4-5.
[5] Vgl. zu den zahlreichen Bundeswehr-Rekrutierungsmaßnahmen Glaßer, Michael Schulze von: An der Heimatfront: Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung der Bundeswehr, Köln 2010.
[6] Bundesministerium der Verteidigung: Jahresbericht der Jugendoffiziere der Bundeswehr 2009, Berlin, 31. Mai 2010, S. 4f.: http://www.bundeswehr-monitoring.de/fileadmin/user_upload/media/Jugendoffiziere-Bericht-2009.pdf
[7] Bundesministerium der Verteidigung: POL&IS: Eine Simulation zu Politik und internationaler Sicherheit, Erleben. Verstehen. Gestalten: http://www.polis.jugendoffizier.eu/fileadmin/user_upload/POLIS_Broschuere.pdf
[8] Ebd.
[9] Ebd.
[10] Die Geschichte von POL&IS aaO.
[11] Ebd.
[12] Das kann soweit gehen, dass allzu aggressive, kriegerische Handlungen sanktioniert werden. Ein solches Verhalten brauche dann eine gute Erklärung, so die Aussage eines der Jugendoffiziere. "Ich greife an, weil die blöd sind, genügt da nicht." In solchen Fällen habe er die Simulation auch schon einmal unterbrochen und auf die Folgen blinder Aggression aufmerksam gemacht. Auch hier zeigt sich der immense Gestaltungsspielraum, der mit Realismus überhaupt nicht zu tun hat. In diesem Fall stimmt nämlich entweder die Einschätzung der Friedensbewegung und zahlreicher Experten, das Länder nicht "aus dem Buch heraus" angreifen oder die - offizielle -“ westliche Bewertung von Ländern wie Nordkorea oder dem Iran ist grundfalsch, denen genau dies vorgeworfen wird.
[13] Bundesministerium der Verteidigung: POL&IS deutsch-französisch in Bremen, 22.12.2008 (Hervorhebung JW): http://tinyurl.com/2u62azl Diese Formulierung findet sich inzwischen in zahlreichen Beschreibungen, u.a. auch im Pol&IS-Wikipedia-Eintrag.
Was mir heute wichtig erscheint #232
Hochwasserschutz: "Diesen Winter will die Stadt Hannover am Glocksee-Ufer gegenüber dem Ihmezentrum mit dem Abholzen von 300-400 erhaltenswerten Bäumen beginnen. Die Abholzung ist Bestandteil des umstrittenen Jahrhundert-Hochwasser-Projektes „Calenberger Loch“, dass gegen den Willen zahlreicher Anwohner und Nutzer der Parkanlagen durchgeführt werden soll. Der Glocksee-Park liegt in einer der dichtbesiedeltesten Gegenden von Hannover. Die Abgrabung führte zu dem Verlust einer wichtigen grünen Ausgleichfläche und „einer ökologischen Degradierung für Jahrzehnte und zur Zerstörung des Stadtbildes mit dem Ihmegrünzug“ (BUND). Der Kinderspielplatz an der Glocksee würde verschwinden, genauso wie das Nistgebiet von sieben geschützten Fledermausarten. (...)" Mehr Information bei der Bürgerinitiative gegen das Calenberger Loch
Gebilligt: Das Kabinett hat nun den Referentenentwurf vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialem für die Hartz IV Regelleistungen nach SGB II / SGB XII gebilligt. Die Erhöhung der Hartz-IV-Sätze um lediglich fünf Euro verstößt gegen mehrere Bestimmungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts. Zu diesem Ergebnis kommt die Jura-Professorin Anne Lenze in einer Studie für das gewerkschaftsnahe Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) mit Sitz in Düsseldorf. Verschiedene Stellungnahmen und Einschätzungen zum alten Entwurf sind bei Harald Thome zu finden. Lutz Hausstein schreibt beim Spiegelfechter über eine Alternative.
Streikrecht: "Als Reaktion auf die vom Bundesarbeitsgericht (BAG) zugelassene Tarifpluralität haben der Arbeitgeberverband BDA und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine gemeinsame Initiative zur gesetzlichen Wiederherstellung der Tarifeinheit gestartet. Der Vorstoß wurde von verschiedenen Parteien und RegierungsvertreterInnen ausdrücklich begrüßt, so dass in absehbarer Zeit mit einem entsprechenden Gesetzgebungsverfahren zu rechnen ist. Wir als BasisgewerkschafterInnen aus der FAU lehnen diese Initiative und entsprechende Gesetzesvorhaben entschieden ab. (...)" Ein für jedeN GewerkschafterIn sehr lesens- und bedenkenswertes Positionspapier der FAU-IAA. Siehe auch die Themenseite bei LabourNet
Hintergrund: Warum die Polizei in Stuttgart wirklich so hart zuschlug: Die "Monitor" Sendung vom 21.10.2010 um 21:45 zum "blutigem Donnerstag" und wie nett "unsere Polizei" eigentlich ist. Außer am 30.09. halt. Denn wirklich aufgedeckt, wer die Verantwortung dafür zu tragen hat und deshalb zurücktreten muss hat der Beitrag nicht. Leider. Ein Hinweis gibt Thomas Mohr von der Gewerkschaft der Polizei und muss deshalb offenbar mit disziplinarischen Maßnahmen rechnen. Siehe auch die Pressemitteilung der "Kritischen Polizisten" vom 19.10. und deren Kritik an mindestens mindestens 15 Rechtswidrigkeiten, die seitens der Polizei und der Politik zu verantworten sind. Daher hier nochmal: "Mappus und Rech müssen wech!"
Haarsträubend: "Zweifelsohne ein Tiefpunkt der Ideologieproduktion der deutschen K-Gruppenszene, ein vergeblicher Versuch der KPD/ML sich mittels verschwörungstheoretischer Pseudoanalyse populärkultureller Erscheinungen in das deutsche Spiesserherz einzuschleimen. Immerhin hielten sich nicht alle KPD/ML-Mitglieder an die mode-politischen Vorgaben ihrer Parteileitung." Entdinglichung hateinen drolligen Text eine Anleitung zum Thema abendländische wahrhaft moralische und kulturelle Werte ausgegraben.
Mitprügeln: Am morgigen Samstag gibt es eine Demonstration in Kreuzberg, organisiert vom Aktionsbündnis “Atomkraft wegbassen- mit dem Titel "Den Castor durch Kreuzberg prügeln". Via blogrebellen
Schachmatt: Schon in der Vergangenheit ist es AntifaschistInnen aus Karlsruhe und Region immer wieder geglückt gegen sich etablierende Neonazi-Zentren erfolgreich vorzugehen. Weder in Rastatt noch in Karlsruhe-Durlach konnten sich die Zentren lange halten. Trotz der abgelegenen Lage und der schwierigen Besitzverhältnisse des „Rössle“, die ein Vorgehen schwieriger machen als bei bisherigen Zentren in der Region, sind antifaschistische Proteste dringend notwendig. Gerade die Tatsache, dass Neonazis hier über längere Zeit ungestört Infrastruktur schaffen und Konzerte zur Finanzierung ihrer Arbeit durchführen konnten, macht dieses Zentrum besonders gefährlich. Ein Aufruf zur Demonstration gegen das Nazizentrum in Rastatt um 12 Uhr am Bahnhof 23.10.10, danach in Söllingen ab 15 Uhr beim "Rössle".
Angriffsziel: Mit Handys telefoniert heute kein Mensch mehr. Ausschließlich. Die modernen Telefonzellen haben sich längst zu Kleincomputern mit eigenständigen Betirebssystemen entwickelt, all dazugehörende Probleme inclusive. "Die Artikel "Mobile Bedrohungen - Spionageangriffe und Abzocke auf Android und iPhone" und "Ungesicherte Einsichten - Sicherheit von Apps für Android und iPhone" setzen sich mit der Sicherheit der Plattformen sowie der darauf laufenden Anwendungen auseinander." via heise.de
Reaktion: Die Bundeswehr sieht laut eigener Darstellung durch die Inbetriebnahme ihres zweiten Kommunikationssatelliten ComSat Bw 2 "die deutschen Streitkräfte in der Lage, globale strategische und taktische Fernmelde-Netze herzustellen und schnell auf alle Lagen reagieren zu können." So beispielsweise mit dem Aufklärungssystem SAR-Lupe. Es soll ermöglichen, "krisenhafte Entwicklungen aus dem All weltweit frühzeitig zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren."
Planungstreffen: Am Freitag, dem 22. Oktober, dem Jahrestag der Audimax-Besetzung, lädt #unibrennt in die ARENA Wien ein, um bei Geburtstagstorte und guter Musik über ein Jahr Bildungsprotest zu diskutieren. Bereits ab 18 Uhr gibt es Reflexionen mit FM4-Ombudsmann Hosea Ratschiller. Am 27. Oktober findet ein großes #unibrennt-Plenum an der Technischen Universität Wien statt. Studierende aller Wiener Universitäten werden dort das weitere Vorgehen im Herbst planen.
Verhaftungen: Bei einer Grossrazzia im Baskenland und in Katalonien verhaftete die spanische Polizei in den frühen Morgenstunden mehr als 10 Jugendliche aus dem Umfeld der linken baskischen Unabhängigkeitsbewegung. Die Jugendlichen hätten angeblich die in Spanien verbotene baskische Jugendorganisation Segi neu gründen wollen. Segi ist in Frankreich legal. Mehr bei den Freunden des Baskenlandes
Infotour: Am 30. Oktober 2010 werden in Neuhausen und Leonberg antifaschistische Infotische stattfinden. Die Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart will "damit verdeutlichen, dass es in der Region um Stuttgart keine Rückzugsorte für Faschisten geben darf und dass den kontinuierlichen Naziaktivitäten in diesen Regionen unter Anderem mit dieser Aktion zusammen mit jungen Gruppen vor Ort entschlossenes antifaschistisches Engagement entgegengesetzt wird".
Blasmusik: In Balingen soll vom 22. - 24. Oktober 2010 das "BW-Musix", veranstaltet von der Bundeswehr, stattfinden. Es handelt sich um einen Musikwettbewerb für Blasmusikgruppen mit dem Ziel, unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue Soldaten zu rekrutieren und das öffentliche Bild der Bundeswehr zu verbessern. Dagegen gibt es eine Demonstration am Samstag, 23. Oktober, Uhr, zu dem unter anderem das "Offene Treffen gegen Militarisierung Stuttgart" aufruft. Aus Stuttgart und Tübingen gibt es gemeinsame Zugfahrten, Stuttgart: 12.00 Uhr an Gleis 12 im Hauptbahnhof, Tübingen: 12.45 Uhr an Gleis 2b im Hauptbahnhof.
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick zur Entwicklung in Lateinamerika
Gebilligt: Das Kabinett hat nun den Referentenentwurf vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialem für die Hartz IV Regelleistungen nach SGB II / SGB XII gebilligt. Die Erhöhung der Hartz-IV-Sätze um lediglich fünf Euro verstößt gegen mehrere Bestimmungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts. Zu diesem Ergebnis kommt die Jura-Professorin Anne Lenze in einer Studie für das gewerkschaftsnahe Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) mit Sitz in Düsseldorf. Verschiedene Stellungnahmen und Einschätzungen zum alten Entwurf sind bei Harald Thome zu finden. Lutz Hausstein schreibt beim Spiegelfechter über eine Alternative.
Streikrecht: "Als Reaktion auf die vom Bundesarbeitsgericht (BAG) zugelassene Tarifpluralität haben der Arbeitgeberverband BDA und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine gemeinsame Initiative zur gesetzlichen Wiederherstellung der Tarifeinheit gestartet. Der Vorstoß wurde von verschiedenen Parteien und RegierungsvertreterInnen ausdrücklich begrüßt, so dass in absehbarer Zeit mit einem entsprechenden Gesetzgebungsverfahren zu rechnen ist. Wir als BasisgewerkschafterInnen aus der FAU lehnen diese Initiative und entsprechende Gesetzesvorhaben entschieden ab. (...)" Ein für jedeN GewerkschafterIn sehr lesens- und bedenkenswertes Positionspapier der FAU-IAA. Siehe auch die Themenseite bei LabourNet
Hintergrund: Warum die Polizei in Stuttgart wirklich so hart zuschlug: Die "Monitor" Sendung vom 21.10.2010 um 21:45 zum "blutigem Donnerstag" und wie nett "unsere Polizei" eigentlich ist. Außer am 30.09. halt. Denn wirklich aufgedeckt, wer die Verantwortung dafür zu tragen hat und deshalb zurücktreten muss hat der Beitrag nicht. Leider. Ein Hinweis gibt Thomas Mohr von der Gewerkschaft der Polizei und muss deshalb offenbar mit disziplinarischen Maßnahmen rechnen. Siehe auch die Pressemitteilung der "Kritischen Polizisten" vom 19.10. und deren Kritik an mindestens mindestens 15 Rechtswidrigkeiten, die seitens der Polizei und der Politik zu verantworten sind. Daher hier nochmal: "Mappus und Rech müssen wech!"
Haarsträubend: "Zweifelsohne ein Tiefpunkt der Ideologieproduktion der deutschen K-Gruppenszene, ein vergeblicher Versuch der KPD/ML sich mittels verschwörungstheoretischer Pseudoanalyse populärkultureller Erscheinungen in das deutsche Spiesserherz einzuschleimen. Immerhin hielten sich nicht alle KPD/ML-Mitglieder an die mode-politischen Vorgaben ihrer Parteileitung." Entdinglichung hat
Mitprügeln: Am morgigen Samstag gibt es eine Demonstration in Kreuzberg, organisiert vom Aktionsbündnis “Atomkraft wegbassen- mit dem Titel "Den Castor durch Kreuzberg prügeln". Via blogrebellen
Schachmatt: Schon in der Vergangenheit ist es AntifaschistInnen aus Karlsruhe und Region immer wieder geglückt gegen sich etablierende Neonazi-Zentren erfolgreich vorzugehen. Weder in Rastatt noch in Karlsruhe-Durlach konnten sich die Zentren lange halten. Trotz der abgelegenen Lage und der schwierigen Besitzverhältnisse des „Rössle“, die ein Vorgehen schwieriger machen als bei bisherigen Zentren in der Region, sind antifaschistische Proteste dringend notwendig. Gerade die Tatsache, dass Neonazis hier über längere Zeit ungestört Infrastruktur schaffen und Konzerte zur Finanzierung ihrer Arbeit durchführen konnten, macht dieses Zentrum besonders gefährlich. Ein Aufruf zur Demonstration gegen das Nazizentrum in Rastatt um 12 Uhr am Bahnhof 23.10.10, danach in Söllingen ab 15 Uhr beim "Rössle".
Angriffsziel: Mit Handys telefoniert heute kein Mensch mehr. Ausschließlich. Die modernen Telefonzellen haben sich längst zu Kleincomputern mit eigenständigen Betirebssystemen entwickelt, all dazugehörende Probleme inclusive. "Die Artikel "Mobile Bedrohungen - Spionageangriffe und Abzocke auf Android und iPhone" und "Ungesicherte Einsichten - Sicherheit von Apps für Android und iPhone" setzen sich mit der Sicherheit der Plattformen sowie der darauf laufenden Anwendungen auseinander." via heise.de
Reaktion: Die Bundeswehr sieht laut eigener Darstellung durch die Inbetriebnahme ihres zweiten Kommunikationssatelliten ComSat Bw 2 "die deutschen Streitkräfte in der Lage, globale strategische und taktische Fernmelde-Netze herzustellen und schnell auf alle Lagen reagieren zu können." So beispielsweise mit dem Aufklärungssystem SAR-Lupe. Es soll ermöglichen, "krisenhafte Entwicklungen aus dem All weltweit frühzeitig zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren."
Planungstreffen: Am Freitag, dem 22. Oktober, dem Jahrestag der Audimax-Besetzung, lädt #unibrennt in die ARENA Wien ein, um bei Geburtstagstorte und guter Musik über ein Jahr Bildungsprotest zu diskutieren. Bereits ab 18 Uhr gibt es Reflexionen mit FM4-Ombudsmann Hosea Ratschiller. Am 27. Oktober findet ein großes #unibrennt-Plenum an der Technischen Universität Wien statt. Studierende aller Wiener Universitäten werden dort das weitere Vorgehen im Herbst planen.
Verhaftungen: Bei einer Grossrazzia im Baskenland und in Katalonien verhaftete die spanische Polizei in den frühen Morgenstunden mehr als 10 Jugendliche aus dem Umfeld der linken baskischen Unabhängigkeitsbewegung. Die Jugendlichen hätten angeblich die in Spanien verbotene baskische Jugendorganisation Segi neu gründen wollen. Segi ist in Frankreich legal. Mehr bei den Freunden des Baskenlandes
Infotour: Am 30. Oktober 2010 werden in Neuhausen und Leonberg antifaschistische Infotische stattfinden. Die Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart will "damit verdeutlichen, dass es in der Region um Stuttgart keine Rückzugsorte für Faschisten geben darf und dass den kontinuierlichen Naziaktivitäten in diesen Regionen unter Anderem mit dieser Aktion zusammen mit jungen Gruppen vor Ort entschlossenes antifaschistisches Engagement entgegengesetzt wird".
Blasmusik: In Balingen soll vom 22. - 24. Oktober 2010 das "BW-Musix", veranstaltet von der Bundeswehr, stattfinden. Es handelt sich um einen Musikwettbewerb für Blasmusikgruppen mit dem Ziel, unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue Soldaten zu rekrutieren und das öffentliche Bild der Bundeswehr zu verbessern. Dagegen gibt es eine Demonstration am Samstag, 23. Oktober, Uhr, zu dem unter anderem das "Offene Treffen gegen Militarisierung Stuttgart" aufruft. Aus Stuttgart und Tübingen gibt es gemeinsame Zugfahrten, Stuttgart: 12.00 Uhr an Gleis 12 im Hauptbahnhof, Tübingen: 12.45 Uhr an Gleis 2b im Hauptbahnhof.
nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick zur Entwicklung in Lateinamerika
Was mir heute wichtig erscheint #228
Entwurf: Harald Thomé, Fachreferent für Arbeitslosen- und Sozialrecht, hat den Referentenentwurf des BMAS zu den geplanten Änderungen im SGB II der eine Vielzahl von deutlichen Verschärfungen im SGB II / Hartz IV und verfahrensrechtlichen Bereichen beinhaltet zum Download auf seine Homepage gestellt. Die Diskussion um neue Regelsätze für Hartz IV motiviert auch Erwerbslosengruppen.
Schwabenstreich: Am Donnerstag um 16:30 Uhr tagt nach der Sommerpause und nach Abrissbeginn der Gemeinderat der Stadt Stuttgart. Bis jetzt haben die Tunnelparteien im Gemeinderat den Protest gegen Stuttgart 21 ignoriert, das soll sich ändern. Die Parkschützer rufen dazu auf, sich um 16:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus zu treffen, um die neue Gemeinderatssaison mit einem ordentlichen Schwabenstreich einzuläuten.
Männlich: Rechtsextreme Kameradschaften gelten als Männerbü̈nde schlechthin; das öffentliche Bild und der mediale Blick auf rechtsextreme Aktivitäten sind vom Stereotyp der männlichen Schläger bestimmt; laut polizeilicher Statistiken werden Gewalttaten zu großen Teilen von Männern begangen. Die männliche Dominanz im Rechtsextremismus wird selten reflektiert. Die AutorInnen des Bandes „WAS EIN RECHTER MANN IST...“ / Texte 68 der Rosa-Luxemburg-Stiftung wollen diese Leerstellen fü̈llen und die Verknüpfung von Rechtsextremismus und Männlichkeit näher beleuchten, um einen produktiven Beitrag in die Arbeit gegen Rechtsextremismus einzubringen. Der Band steht sowohl als Download zur Verfügung als auch als bestellbare Printversion. (via)
Wiederholungstäter: "Der Sindelfinger Landtagsabgeordnete und Extremismusexperte der SPD im badenwürttembergischen Landtag, Stephan Braun, übt scharfe Kritik am CDU-nahen „Studienzentrum Weikersheim“ (SZW). Der Anlass: Wieder einmal offenbare das SZW Schwierigkeiten mit einer klaren Abgrenzung zum extremen rechten Rand in dem es Wjatscheslaw Daschitschew als Referenten geladen habe. Der Hamburger Verfassungsschutz stuft Daschitschew als eine internationale Größe des Rechtsextremismus ein. (...)" Mehr bei Hagalil
Eroberungspläne: "Am 19. Mai 2010 wurde das Freihandelsabkommen zwischen Peru, Kolumbien und der Europäischen Union beim EU-Lateinamerika-Gipfel in Madrid unterzeichnet. Gleichwohl tritt das Abkommen damit noch nicht in Kraft, denn noch müssen das Europäische Parlament sowie der kolumbianische und peruanische Kongress zustimmen. In der EU bedarf es möglicherweise zusätzlich der Ratifizierung durch die Parlamente der Mitgliedstaaten. Im Europaparlament wird die Debatte über die Annahme für Anfang 2011 erwartet. Doch aufgrund der sozialen und ökologischen Risiken des Abkommens sowie der zahlreichen Menschenrechtsverletzungen vor allem in Kolumbien, aber auch in Peru, regt sich nicht nur der Protest von zivilgesellschaftlichen Gruppen, sondern auch von manchen Abgeordneten. Unter Gewerkschaften und sozialen Bewegungen stößt der Vertrag auf breite Ablehnung. Sie fordern, ihn nicht zu ratifizieren. (...)" Mehr dazu bei FDCL
Privatisierung: Die Bundesregierung trifft nach Informationen der "Sueddeutschen Zeitung" Vorbereitungen für die Privatisierung der Atommüll-Endlager.
Filmstart: Morgen startet in einigen wenigen deutschen Kinos der Dokumentarfilm “Cato- von Dagmar Brendecke. Der Film erzählt die Lebensgeschichte der Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek. Gemeinsam mit Libertas Schulze-Boysen, einem Mitglied der Berliner Gruppe Rote Kapelle und dem Lyriker Heinz Strelow druckte und verteilte sie Schriften und Flugblätter, die zum Kampf und zum Widerstand gegen die Nazis aufriefen. Nicht einmal ein Jahr nach ihrer Verhaftung im September 1942 wurde sie am 5. August 1943 im Berliner Strafgefängnis Plötzensee hingerichtet. Mehr bei addn
Aufruf: Der AK Vorrat Hannover ruft zu einer Demonstration für Meinungs- und Demonstrationsfreiheit am Samstag, den 2. Oktober 2010 13:00 Uhr auf. Bereits am 11.08.2010 fand eine Demo gegen das neue niedersächsische Versammlungsgesetz, das am 05.10.2010 endgültig verabschiedet werden soll, statt. Dazu gibt es einen Bericht von Dauni bei Dwarslöper.
Gelogen: "Ursula von der Leyen lässt sich nicht gerne in die Karten schauen. Nachdem sie bereits im Februar von den Verfassungsrichtern in Karlsruhe mit der Aufgabe betraut wurde, die Hartz-IV-Gesetzgebung auf verfassungskonforme Füße zu stellen, zog sich von der Leyen monatelang in ihre Berliner Wagenburg zurück und veranstaltete mit der Öffentlichkeit ein Katz- und Maus-Spiel. Der eigentliche Angriff auf den Sozialstaat kommt derweil auf leisen Sohlen daher und wird von der FDP als „alternativlos“ bezeichnet." Jens Berger beim Spiegelfechter
Hungerstreik: 30 syrische KurdInnen haben in Kopenhagen am 14. September einen Hungerstreik gegen die Abschiebepolitik des dänischen Staat und die Repression gegen KurdInnen in Syrien begonnen. Mehr Infos dazu bei entdinglichung
Kapitalismuskrise: "Die Bundesregierung plant massive Kürzungen: Sozialleistungen, Elterngeld, Renten, Gesundheitsversorgung, Finanzierung der Kommunen: was in der Krise den Banken und Unternehmen an Geld bereitgestellt wurde, wird nun bei der Mehrheit der Bevölkerung eingesammelt. Wir rufen auf, den Plänen der Regierung einen Strich durch die Rechnung zu machen!" Weiterbei kapitalismuskrise.org
Brechreiz: "Geht es nur mir so? Wird nur mir zunächst speiübel und im nächsten Moment Angst und Bange angesichts der politischen Entwicklung, die dieses Land derzeit nimmt? Bin ich paranoid, dass mich Tag für Tag beim Durchforsten der Medienlandschaft das Gefühl befällt, dass Geschichte sich zwar vielleicht nicht wiederholt, jedoch die Denkmuster -“ und damit die daraus resultierenden Konsequenzen und Gefahren -“ sich durchaus in einem schlechten Remake des Unvorstellbaren darstellen? (...)" Frank Kopperschläger zu den sozialrassistischen Aussagen Sarrazins in der "Financial Times Deutschland" vom 21.09.2010
Perspektivisch: redblog verweist auf das TeleSUR-Interview mit Noam Chomsky
Wurmstichig: Eine Sicherheitslücke der Micro-Blogging-Site Twitter wird derzeit aktiv ausgenutzt. Über eingeschleusten Script-Code können Übeltäter unter anderem das Twitter-Cookie mit Authentifizierungsdaten auslesen. Mehr bei heise security, siehe auch den Hinweis bei gulli.com und die Diskussion bei netzpolitik.org
Update: Iron Butterfly wurden 1966 in San Diego gegründet. 1968 erlangte sie mit ihrem Album "In-A-Gadda-Da-Vida" und dem gleichnamigen Titelstück Weltruhm. Ihr auch heute noch bekanntester Song hatte zunächst einen Schock bei ihrer Plattenfirma ausgelöst, denn mit einer Dauer von 17:05 Minuten nahm er eine ganze Plattenseite ein. Trotzdem hält das Album bis heute den Weltrekord für die innerhalb des ersten Jahres nach seinem Erscheinen am häufigsten verkaufte Langspielplatte (8 Millionen Kopien). Am 28. September 2010 präsentieren Iron Butterfly im Maschinenhaus in der Kulturbrauerei Berlin "In A Gadda Da Vida 2010". (Via Melodie & Rhytmus)
Anhörung: Wie das Bremer Internationale Verteidigungskomitee (IVK) unter Berufung auf die Verteidigung heute meldet, hat das 3. Bundesberufungsgericht der USA eine mündliche Anhörung von Staatsanwaltschaft und Verteidigung über die Frage der Todesstrafe gegen Mumia Abu-Jamal für den 9. November angesetzt.
Grundzüge: Im neuen Flugdatenabkommen mit den USA müsste das Prinzip der Gegenseitigkeit gelten, verlangt EU-Kommissarin Cecilia Malmström. Eine präzise definierte Zahl von Datenfeldern sollte von den Europäern selbst erhoben und an die USA weitergegeben werden, für EU-Bürger bedürfte es eines “wirksamen Rechtsbehelfs-. Mehr bei europolice
Stellungnahme: "Wir möchten die Entscheidung von ETA für eine unbegrenzte Waffenruhe (vom 5. September 2010) auf das Wärmste begrüßen. Es ist wichtig, die unilaterale und bedingungslose Art dieser Waffenruhe zur Kenntnis zu nehmen. Wir halten diese Entscheidung für einen sehr wichtigen Schritt, um die Bedingungen zu schaffen, die für einen inklusiven, unumkehrbaren Friedensprozess nötig sind. (...)" Stellungnahme europäischer Abgeordneter zur Erklärung der Waffenruhe durch die ETA.
Demütigend: „Das Flüchtlingslager in Gerstungen erinnert an ein Konzentrationslager!“ Wie Menschen in Deutschland entwürdigt und gedemütigt werden. Bericht und Fotos (via thecaravan.org)
Unterhaltsam: Rekruten bleiben aus und der Rückhalt in der Bevölkerung schwindet. Die Bundeswehr versucht, mit Film- und Fernseh-Produktionen gegenzusteuern. "Militainment made in Germany" - IMI-Analyse 2010/032
Schwabenstreich: Am Donnerstag um 16:30 Uhr tagt nach der Sommerpause und nach Abrissbeginn der Gemeinderat der Stadt Stuttgart. Bis jetzt haben die Tunnelparteien im Gemeinderat den Protest gegen Stuttgart 21 ignoriert, das soll sich ändern. Die Parkschützer rufen dazu auf, sich um 16:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus zu treffen, um die neue Gemeinderatssaison mit einem ordentlichen Schwabenstreich einzuläuten.
Männlich: Rechtsextreme Kameradschaften gelten als Männerbü̈nde schlechthin; das öffentliche Bild und der mediale Blick auf rechtsextreme Aktivitäten sind vom Stereotyp der männlichen Schläger bestimmt; laut polizeilicher Statistiken werden Gewalttaten zu großen Teilen von Männern begangen. Die männliche Dominanz im Rechtsextremismus wird selten reflektiert. Die AutorInnen des Bandes „WAS EIN RECHTER MANN IST...“ / Texte 68 der Rosa-Luxemburg-Stiftung wollen diese Leerstellen fü̈llen und die Verknüpfung von Rechtsextremismus und Männlichkeit näher beleuchten, um einen produktiven Beitrag in die Arbeit gegen Rechtsextremismus einzubringen. Der Band steht sowohl als Download zur Verfügung als auch als bestellbare Printversion. (via)
Wiederholungstäter: "Der Sindelfinger Landtagsabgeordnete und Extremismusexperte der SPD im badenwürttembergischen Landtag, Stephan Braun, übt scharfe Kritik am CDU-nahen „Studienzentrum Weikersheim“ (SZW). Der Anlass: Wieder einmal offenbare das SZW Schwierigkeiten mit einer klaren Abgrenzung zum extremen rechten Rand in dem es Wjatscheslaw Daschitschew als Referenten geladen habe. Der Hamburger Verfassungsschutz stuft Daschitschew als eine internationale Größe des Rechtsextremismus ein. (...)" Mehr bei Hagalil
Eroberungspläne: "Am 19. Mai 2010 wurde das Freihandelsabkommen zwischen Peru, Kolumbien und der Europäischen Union beim EU-Lateinamerika-Gipfel in Madrid unterzeichnet. Gleichwohl tritt das Abkommen damit noch nicht in Kraft, denn noch müssen das Europäische Parlament sowie der kolumbianische und peruanische Kongress zustimmen. In der EU bedarf es möglicherweise zusätzlich der Ratifizierung durch die Parlamente der Mitgliedstaaten. Im Europaparlament wird die Debatte über die Annahme für Anfang 2011 erwartet. Doch aufgrund der sozialen und ökologischen Risiken des Abkommens sowie der zahlreichen Menschenrechtsverletzungen vor allem in Kolumbien, aber auch in Peru, regt sich nicht nur der Protest von zivilgesellschaftlichen Gruppen, sondern auch von manchen Abgeordneten. Unter Gewerkschaften und sozialen Bewegungen stößt der Vertrag auf breite Ablehnung. Sie fordern, ihn nicht zu ratifizieren. (...)" Mehr dazu bei FDCL
Privatisierung: Die Bundesregierung trifft nach Informationen der "Sueddeutschen Zeitung" Vorbereitungen für die Privatisierung der Atommüll-Endlager.
Filmstart: Morgen startet in einigen wenigen deutschen Kinos der Dokumentarfilm “Cato- von Dagmar Brendecke. Der Film erzählt die Lebensgeschichte der Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek. Gemeinsam mit Libertas Schulze-Boysen, einem Mitglied der Berliner Gruppe Rote Kapelle und dem Lyriker Heinz Strelow druckte und verteilte sie Schriften und Flugblätter, die zum Kampf und zum Widerstand gegen die Nazis aufriefen. Nicht einmal ein Jahr nach ihrer Verhaftung im September 1942 wurde sie am 5. August 1943 im Berliner Strafgefängnis Plötzensee hingerichtet. Mehr bei addn
Aufruf: Der AK Vorrat Hannover ruft zu einer Demonstration für Meinungs- und Demonstrationsfreiheit am Samstag, den 2. Oktober 2010 13:00 Uhr auf. Bereits am 11.08.2010 fand eine Demo gegen das neue niedersächsische Versammlungsgesetz, das am 05.10.2010 endgültig verabschiedet werden soll, statt. Dazu gibt es einen Bericht von Dauni bei Dwarslöper.
Gelogen: "Ursula von der Leyen lässt sich nicht gerne in die Karten schauen. Nachdem sie bereits im Februar von den Verfassungsrichtern in Karlsruhe mit der Aufgabe betraut wurde, die Hartz-IV-Gesetzgebung auf verfassungskonforme Füße zu stellen, zog sich von der Leyen monatelang in ihre Berliner Wagenburg zurück und veranstaltete mit der Öffentlichkeit ein Katz- und Maus-Spiel. Der eigentliche Angriff auf den Sozialstaat kommt derweil auf leisen Sohlen daher und wird von der FDP als „alternativlos“ bezeichnet." Jens Berger beim Spiegelfechter
Hungerstreik: 30 syrische KurdInnen haben in Kopenhagen am 14. September einen Hungerstreik gegen die Abschiebepolitik des dänischen Staat und die Repression gegen KurdInnen in Syrien begonnen. Mehr Infos dazu bei entdinglichung
Kapitalismuskrise: "Die Bundesregierung plant massive Kürzungen: Sozialleistungen, Elterngeld, Renten, Gesundheitsversorgung, Finanzierung der Kommunen: was in der Krise den Banken und Unternehmen an Geld bereitgestellt wurde, wird nun bei der Mehrheit der Bevölkerung eingesammelt. Wir rufen auf, den Plänen der Regierung einen Strich durch die Rechnung zu machen!" Weiterbei kapitalismuskrise.org
Brechreiz: "Geht es nur mir so? Wird nur mir zunächst speiübel und im nächsten Moment Angst und Bange angesichts der politischen Entwicklung, die dieses Land derzeit nimmt? Bin ich paranoid, dass mich Tag für Tag beim Durchforsten der Medienlandschaft das Gefühl befällt, dass Geschichte sich zwar vielleicht nicht wiederholt, jedoch die Denkmuster -“ und damit die daraus resultierenden Konsequenzen und Gefahren -“ sich durchaus in einem schlechten Remake des Unvorstellbaren darstellen? (...)" Frank Kopperschläger zu den sozialrassistischen Aussagen Sarrazins in der "Financial Times Deutschland" vom 21.09.2010
Perspektivisch: redblog verweist auf das TeleSUR-Interview mit Noam Chomsky
Wurmstichig: Eine Sicherheitslücke der Micro-Blogging-Site Twitter wird derzeit aktiv ausgenutzt. Über eingeschleusten Script-Code können Übeltäter unter anderem das Twitter-Cookie mit Authentifizierungsdaten auslesen. Mehr bei heise security, siehe auch den Hinweis bei gulli.com und die Diskussion bei netzpolitik.org
Update: Iron Butterfly wurden 1966 in San Diego gegründet. 1968 erlangte sie mit ihrem Album "In-A-Gadda-Da-Vida" und dem gleichnamigen Titelstück Weltruhm. Ihr auch heute noch bekanntester Song hatte zunächst einen Schock bei ihrer Plattenfirma ausgelöst, denn mit einer Dauer von 17:05 Minuten nahm er eine ganze Plattenseite ein. Trotzdem hält das Album bis heute den Weltrekord für die innerhalb des ersten Jahres nach seinem Erscheinen am häufigsten verkaufte Langspielplatte (8 Millionen Kopien). Am 28. September 2010 präsentieren Iron Butterfly im Maschinenhaus in der Kulturbrauerei Berlin "In A Gadda Da Vida 2010". (Via Melodie & Rhytmus)
Anhörung: Wie das Bremer Internationale Verteidigungskomitee (IVK) unter Berufung auf die Verteidigung heute meldet, hat das 3. Bundesberufungsgericht der USA eine mündliche Anhörung von Staatsanwaltschaft und Verteidigung über die Frage der Todesstrafe gegen Mumia Abu-Jamal für den 9. November angesetzt.
Grundzüge: Im neuen Flugdatenabkommen mit den USA müsste das Prinzip der Gegenseitigkeit gelten, verlangt EU-Kommissarin Cecilia Malmström. Eine präzise definierte Zahl von Datenfeldern sollte von den Europäern selbst erhoben und an die USA weitergegeben werden, für EU-Bürger bedürfte es eines “wirksamen Rechtsbehelfs-. Mehr bei europolice
Stellungnahme: "Wir möchten die Entscheidung von ETA für eine unbegrenzte Waffenruhe (vom 5. September 2010) auf das Wärmste begrüßen. Es ist wichtig, die unilaterale und bedingungslose Art dieser Waffenruhe zur Kenntnis zu nehmen. Wir halten diese Entscheidung für einen sehr wichtigen Schritt, um die Bedingungen zu schaffen, die für einen inklusiven, unumkehrbaren Friedensprozess nötig sind. (...)" Stellungnahme europäischer Abgeordneter zur Erklärung der Waffenruhe durch die ETA.
Demütigend: „Das Flüchtlingslager in Gerstungen erinnert an ein Konzentrationslager!“ Wie Menschen in Deutschland entwürdigt und gedemütigt werden. Bericht und Fotos (via thecaravan.org)
Unterhaltsam: Rekruten bleiben aus und der Rückhalt in der Bevölkerung schwindet. Die Bundeswehr versucht, mit Film- und Fernseh-Produktionen gegenzusteuern. "Militainment made in Germany" - IMI-Analyse 2010/032
Gewehre auf Reisen...
Heute ist Antikriegstag oder auch Weltfriedenstag. Am heutigen Tag vor 71 Jahren "schoss Deutschland zurück" - damit starteten die faschistischen Machthaber den zweiten Weltkrieg. Heute führt dieses Land erneut Kriege und es muss wieder gegen die heutigen Nazis protestiert werden, die in Dortmund zum sogenannten "nationalen Antikriegstag" aufrufen.
In wenigen Tagen jährt sich das Massaker von Kunduz. Aufrufe, Beiträge und Termine zum heutigen Tag finden sich zum Beispiel bei der AG Friedensforschung.
"Wenn man nur ein Maschinengewehr besitzt: das Schußfeld wird sich schon finden. (Und es ethisch zu basieren, dazu sind Geistliche aller Konfessionen, Universitätsprofessoren, Erzieher, Journalisten, Volk und Knechte gern bereit.) Die unbestimmte Hoffnung, mit bewaffneten Haufen unbequeme Wirtschaftserscheinungen aus der Welt zu schaffen, Arbeitslosigkeit, Sehnsucht nach dem verantwortungslosen Abenteuer, das im Fall des Gelingens die Teilnehmer bei allen Ausschreitungen straflos hält: das ballte entlassene Offiziere, Nichtstuer, Schieber, Emigranten, unzufriedene Beamte, faulenzende Studenten zusammen."
Kurt Tucholsky, "Die Weltbühne 1923"
In wenigen Tagen jährt sich das Massaker von Kunduz. Aufrufe, Beiträge und Termine zum heutigen Tag finden sich zum Beispiel bei der AG Friedensforschung.
"Wenn man nur ein Maschinengewehr besitzt: das Schußfeld wird sich schon finden. (Und es ethisch zu basieren, dazu sind Geistliche aller Konfessionen, Universitätsprofessoren, Erzieher, Journalisten, Volk und Knechte gern bereit.) Die unbestimmte Hoffnung, mit bewaffneten Haufen unbequeme Wirtschaftserscheinungen aus der Welt zu schaffen, Arbeitslosigkeit, Sehnsucht nach dem verantwortungslosen Abenteuer, das im Fall des Gelingens die Teilnehmer bei allen Ausschreitungen straflos hält: das ballte entlassene Offiziere, Nichtstuer, Schieber, Emigranten, unzufriedene Beamte, faulenzende Studenten zusammen."
Kurt Tucholsky, "Die Weltbühne 1923"
Bundeswehrgelöbnis: "Polizei nahm Sambagruppe in Gewahrsam"
Proteste gegen Gelöbnis in Stuttgart friedlich. Beamte räumen Blockade gewaltsam. Ein Gespräch mit Thomas Trueten, veröffentlicht in der "junge Welt" - Interview: Gitta Düperthal
Thomas Trueten ist Sprecher des Stuttgarter "Bündnisses für Versammlungsfreiheit" und war Demobeobachter bei den Protesten gegen ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr am Freitag in Stuttgart
Unter dem Motto "Kein Werben fürs Sterben" haben rund 1000 Kriegsgegner am Freitag gegen das Bundeswehr-Gelöbnis in Stuttgart protestiert. Ist es den Demonstranten gelungen, die Vereidigung der Soldaten zu stören?
Aus meiner Sicht schon. Ich war etwa hundert Meter entfernt vom Gelöbnis. Von dort aus konnte ich beobachten, daß sich die zugelassenen Besucher sehr anstrengen mußten, um den gehaltenen Reden -“ unter anderem der des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Stefan Mappus (CDU) -“ folgen zu können. Unter den Besuchern waren Reservistenverbände und rechte Burschenschaftler. Das Trommeln der Sambatruppe und das Dröhnen der Vuvuzelatröter war ohrenbetäubend. Als störungsfrei kann das Gelöbnis nicht bezeichnet werden. Die Polizei hat die Sambagruppe später wegen Lärmbelästigung in Gewahrsam genommen, ihre Instrumente beschlagnahmt und teilweise beschädigt. Beim Abzug der Rekruten wurden "Mörder"-Rufe laut. Die Beamten haben das untersagt, mit dem Hinweis auf "die Würde der Soldaten". Demonstranten wurden von der Polizei und der Bundeswehr gefilmt; letzteres kommt einem verbotenen Einsatz von Militär im Inneren gleich.
Die Beteiligung an den Blockaden war jedoch insgesamt nicht so groß wie wir es uns gewünscht hätten, weil das Gelöbnis an einem Werktag (...) stattfand.
In welchem Zusammenhang hat die Polizei Protestierer verhaftet?
Die meisten Festnahmen gab es vor der Kirche St. Eberhard, wo der Gelöbnisgottesdienst mit den Rekruten und ihren Angehörigen stattfand. Davor gab es eine Spontandemo mit etwa 200 Teilnehmern, die von der Polizei in zwei Gruppen getrennt wurde. Die eine wurde abgedrängt und eingekesselt, die andere Gruppe von etwa 60 Aktivisten hatte vor der Kirche eine friedliche Sitzblockade begonnen. Die meisten der etwa 77 Festnahmen fanden dort statt, kurz bevor der Gottesdienst begann. Die Polizei hat den Platz unfriedlich geräumt. Sie hat Leute mit umgedrehten Handgelenken oder Kopf im Schwitzkasten abtransportiert und auf verschiedenen Polizeiwachen bis abends um 18.30 Uhr festgehalten.
Bereits im Vorfeld des Gelöbnisses gab es Auseinandersetzungen um den Militärgottesdienst?
Aktivisten hatten die Kirche am Sonntag vor einer Woche besetzt. Im Anschluß an einen Gottesdienst hatten sie sich und ihr Anliegen vorgestellt, wobei sie sich auf das Gebot "Du sollst nicht töten" bezogen. Sie forderten dazu auf, die Kirche für den Gelöbnis-Gottesdienst nicht zur Verfügung zu stellen -“ und wollten die Kirche bis zum Freitag nicht mehr verlassen. Der verantwortliche Dompfarrer und Stadtdekan Michael Brock hatte aber die Polizei gerufen, die am selben Tag räumte. Das wurde von vielen kritisiert und hat auch in Kirchenkreisen zu Debatten geführt. Denn auch dort gibt es Pazifisten, die es nicht in Ordnung finden, eine Kirche der Bundeswehr zur Verfügung zu stellen -“ beispielsweise die katholische Friedensbewegung Pax Christi.
Wie hat sich der Widerstand gegen die Bundeswehr-Gelöbnisse in Stuttgart historisch entwickelt, und wie ist er organisiert?
Die Tradition öffentlicher Gelöbnisse stammt aus der Zeit des Faschismus. In den vergangenen 30 Jahren hat die Bundeswehr in Stuttgart dreimal Gelöbnisse in der Öffentlichkeit abgehalten: 1980, 1999 und jetzt. Die Proteste Anfang der 80er Jahre waren von militanten Auseinandersetzungen begleitet, die nachfolgenden waren friedlich. Im März 1999, als das damalige Gelöbnis bekannt wurde, hat sich das Bündnis "Gelöbnix" gegründet. Es beschränkte sich auf legale Protestformen, um so beispielsweise Organisationen wie dem DGB die Teilnahme zu ermöglichen, ohne dabei in Schwierigkeiten zu geraten. Seit diesem Jahr gibt es zusätzlich ein Blockadebündnis, das den Anspruch hatte, das Gelöbnis zu verhindern. Mit der Begründung, es handele sich um eine Straftat, untersagte diesmal die Polizei Transparente, auf denen die Forderung "Gelöbnis verhindern" stand.
Festzuhalten ist, daß sich die positive Wirkung solcher Gelöbnisse auf die Bevölkerung in Grenzen hält: Passanten waren genervt, weil praktisch die ganze Stadt gesperrt war, Ladenbesitzer mußten ihre Geschäfte schließen.
Thomas Trueten ist Sprecher des Stuttgarter "Bündnisses für Versammlungsfreiheit" und war Demobeobachter bei den Protesten gegen ein öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr am Freitag in Stuttgart
Unter dem Motto "Kein Werben fürs Sterben" haben rund 1000 Kriegsgegner am Freitag gegen das Bundeswehr-Gelöbnis in Stuttgart protestiert. Ist es den Demonstranten gelungen, die Vereidigung der Soldaten zu stören?
Aus meiner Sicht schon. Ich war etwa hundert Meter entfernt vom Gelöbnis. Von dort aus konnte ich beobachten, daß sich die zugelassenen Besucher sehr anstrengen mußten, um den gehaltenen Reden -“ unter anderem der des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Stefan Mappus (CDU) -“ folgen zu können. Unter den Besuchern waren Reservistenverbände und rechte Burschenschaftler. Das Trommeln der Sambatruppe und das Dröhnen der Vuvuzelatröter war ohrenbetäubend. Als störungsfrei kann das Gelöbnis nicht bezeichnet werden. Die Polizei hat die Sambagruppe später wegen Lärmbelästigung in Gewahrsam genommen, ihre Instrumente beschlagnahmt und teilweise beschädigt. Beim Abzug der Rekruten wurden "Mörder"-Rufe laut. Die Beamten haben das untersagt, mit dem Hinweis auf "die Würde der Soldaten". Demonstranten wurden von der Polizei und der Bundeswehr gefilmt; letzteres kommt einem verbotenen Einsatz von Militär im Inneren gleich.
Die Beteiligung an den Blockaden war jedoch insgesamt nicht so groß wie wir es uns gewünscht hätten, weil das Gelöbnis an einem Werktag (...) stattfand.
In welchem Zusammenhang hat die Polizei Protestierer verhaftet?
Die meisten Festnahmen gab es vor der Kirche St. Eberhard, wo der Gelöbnisgottesdienst mit den Rekruten und ihren Angehörigen stattfand. Davor gab es eine Spontandemo mit etwa 200 Teilnehmern, die von der Polizei in zwei Gruppen getrennt wurde. Die eine wurde abgedrängt und eingekesselt, die andere Gruppe von etwa 60 Aktivisten hatte vor der Kirche eine friedliche Sitzblockade begonnen. Die meisten der etwa 77 Festnahmen fanden dort statt, kurz bevor der Gottesdienst begann. Die Polizei hat den Platz unfriedlich geräumt. Sie hat Leute mit umgedrehten Handgelenken oder Kopf im Schwitzkasten abtransportiert und auf verschiedenen Polizeiwachen bis abends um 18.30 Uhr festgehalten.
Bereits im Vorfeld des Gelöbnisses gab es Auseinandersetzungen um den Militärgottesdienst?
Aktivisten hatten die Kirche am Sonntag vor einer Woche besetzt. Im Anschluß an einen Gottesdienst hatten sie sich und ihr Anliegen vorgestellt, wobei sie sich auf das Gebot "Du sollst nicht töten" bezogen. Sie forderten dazu auf, die Kirche für den Gelöbnis-Gottesdienst nicht zur Verfügung zu stellen -“ und wollten die Kirche bis zum Freitag nicht mehr verlassen. Der verantwortliche Dompfarrer und Stadtdekan Michael Brock hatte aber die Polizei gerufen, die am selben Tag räumte. Das wurde von vielen kritisiert und hat auch in Kirchenkreisen zu Debatten geführt. Denn auch dort gibt es Pazifisten, die es nicht in Ordnung finden, eine Kirche der Bundeswehr zur Verfügung zu stellen -“ beispielsweise die katholische Friedensbewegung Pax Christi.
Wie hat sich der Widerstand gegen die Bundeswehr-Gelöbnisse in Stuttgart historisch entwickelt, und wie ist er organisiert?
Die Tradition öffentlicher Gelöbnisse stammt aus der Zeit des Faschismus. In den vergangenen 30 Jahren hat die Bundeswehr in Stuttgart dreimal Gelöbnisse in der Öffentlichkeit abgehalten: 1980, 1999 und jetzt. Die Proteste Anfang der 80er Jahre waren von militanten Auseinandersetzungen begleitet, die nachfolgenden waren friedlich. Im März 1999, als das damalige Gelöbnis bekannt wurde, hat sich das Bündnis "Gelöbnix" gegründet. Es beschränkte sich auf legale Protestformen, um so beispielsweise Organisationen wie dem DGB die Teilnahme zu ermöglichen, ohne dabei in Schwierigkeiten zu geraten. Seit diesem Jahr gibt es zusätzlich ein Blockadebündnis, das den Anspruch hatte, das Gelöbnis zu verhindern. Mit der Begründung, es handele sich um eine Straftat, untersagte diesmal die Polizei Transparente, auf denen die Forderung "Gelöbnis verhindern" stand.
Festzuhalten ist, daß sich die positive Wirkung solcher Gelöbnisse auf die Bevölkerung in Grenzen hält: Passanten waren genervt, weil praktisch die ganze Stadt gesperrt war, Ladenbesitzer mußten ihre Geschäfte schließen.