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»Die Tragödie meines Lebens begann an dem Tag, als ich geboren wurde, inmitten der Armut, in der meine Wiege stand.« Francisco "Pancho" Villa

Fight by Night 2026

Das Foto von © Björn Obmann zeigt die Demo mit dem Fronttransparent mit der Aufschrift "Fight by Night Wir rechnen ab!"
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Zum Abschluss des feministischen Kampftages zogen am 8. März bis zu 2.000 Menschen gegen das Patriarchat durch Kreuzberg. Unter dem Motto „Fight by Night - Wir rechnen ab!“ lief die Demo lautstark vom Mariannenplatz zum Görlitzer Park. An mehreren Ecken wurde die Demo durch Pyro und Feuerwerk begrüßt.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Wir rechnen ab! Bis 27.02.2026 (equal pay day) haben wir umsonst gearbeitet. Ihr schuldet uns gleiches Geld für gleiche Arbeit, Investitionen in soziale Projekte, bezahlbare Mieten, Konsequenzen für Sexualstraftäter, körperliche Selbstbestimmung – die Rechnung ist lang. Wer von Patriarchat profitiert, trägt zu dessen Erhalt bei, deshalb: Fickt eure Zäune und Bullen im Görli und anderswo, euer Rassismus hat mit unserer Sicherheit nichts zu tun. Das ist unser Park, das sind unsere Straßen, das ist unser Tag und unsere Nacht!

(aus dem Aufruf)

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Görli zu – Rave against the Zaun

Das Foto von © Björn Obmann zeigt eine Menge Menschen am Abend auf einem Rondell, die in Richtung einer Bühne schauen
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Am 1. März 2026 ist der Görlitzer Park das erste Mal nachts abgeschlossen worden. In den letzten Wochen wurde der Görli – gegen den Widerstand der Anwohner*innen und des Kreuzberger Bezirks – für teure 1,5 Millionen Euro eingezäunt. Zuvor feierten am Sonntag mehrere Hundert Menschen mit einem „Rave against the Zaun“ gegen die nächtliche Schließung. Ab 22 Uhr standen dann Polizisten an den Eingängen und ließen Menschen heraus – aber niemanden mehr herein.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Schon vor der Schließung am Sonntag gab es in den letzten Wochen zahlreiche Sabotageaktionen am Zaun, an den Schlössern und Eingängen. Görli zaunfrei, das Bündnis goerli24/7, das Revolutionäre 1. Mai-Bündnis und andere Kiezbewegte planen für die nächste Zeit weitere öffentliche Protestaktionen. Informiert euch auf den Webseiten der Initiativen. Kein Zaun hält ewig!

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k9 » größenwahn » politischer fiimabend: „Malcolm“ - Leben, Kampf, Ideen eines Revolutionärs

Der Flyer zum Film zeigt neben einem Foto von MalcolmX die Angaben zum Filmabend aus dem Textbeitrag
Flyer zum Film
Leben und Tod des Black-Muslim Kämpfers, vom Gangster, Knast, Erweckung bis zur Ermordung.

"Die schwarze Revolution ist Teil eines weltweiten Kampfes" - Malcolm X, 1964

Filmbiografie von Spike Lee, 1992 unter anderem mit Denzel Washington und Angela Bassett
195 Minuten Laufzeit

Sonntag, 22. Februar 2026, 19 Uhr

combatiente zeigt geschichtsbewußt:
revolucion muß sein!
filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen
kinzigstraße 9 « 10247 berlin + Us samariterstraße + S frankfurter allee

Berlin: Silvester zum Knast

Das Foto von © Björn Obmann zeigt die Knastdemo vor der JVA Moabit
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Wie in mehreren Städten demonstrierten auch in Berlin an Silvester einige Hundert Menschen gegen Knäste und für die Freilassung aller politischen Gefangenen. Vor der JVA Moabit wurden die Gefangenen mit Winken, Wunderkerzen, Feuerwerk und Rufen begrüßt. An mehreren Fenstern grüßten Gefangene zurück.

Redebeiträge berichteten über die Situation inhaftierter Antifaschist:innen wie Maja oder Daniela Klette. Es wurde zu Solidarität mit der Roten Hilfe und anderen Organisationen aufgerufen, die zur Zeit durch Kontokündigungen der GLS-Bank und Drohungen aus den USA betroffen sind.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Bereits vor dem Start der Demonstration wurden zwei Personen durch die Polizei abgeführt, wodurch sich der Start der Demo lange verzögerte. Auch an der JVA stürmten Polizisten in die Menge und zogen Menschen heraus, denen sie das Abbrennen von Feuerwerk vorwarfen, obwohl rundherum der „normale“ Silvesterwahnsinn stattfand.

Repression trifft einige – aber ist eine Drohung an uns alle! Razzien, Ermittlungen, Polizeigewalt und Verhaftungen zeigen: Der Staat fürchtet Solidarität und Widerstand. Unsere Antwort lautet: Solidarität statt Angst! Wir vergessen niemanden, der oder die eingesperrt ist – ob wegen politischem Engagement, Flucht oder sozialer Not. Im besonderen grüßen wir unsere Genoss:innen und alle Kämpfenden hinter Gittern!
(Aufruf zur Demo)

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